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Tesla Motors - hier wird die Elektroauto-Vision wahr Galerie

Tesla Cybertruck

Tesla Cybertruck
Tesla-Chef Elon Musk präsentierte im November 2019 auf einer Veranstaltung in Los Angeles den futuristisch aussehenden Elektro-Pickup "Cybertruck" - quasi ein "Dreieck auf vier Rädern". Es soll drei verschiedene Versionen geben - mit einem, zwei und drei Motoren.

Tesla Motors - hier wird die Elektroauto-Vision wahr Galerie

Tesla Cybertruck

Tesla Cybertruck
Tesla-Chef Elon Musk präsentierte im November 2019 auf einer Veranstaltung in Los Angeles den futuristisch aussehenden Elektro-Pickup "Cybertruck" - quasi ein "Dreieck auf vier Rädern". Es soll drei verschiedene Versionen geben - mit einem, zwei und drei Motoren.

Tesla Cybertruck
Das neue Modell soll über 1,7 Tonnen Gewicht auf der Ladefläche transportieren können und in unter 2,9 auf Sekunden auf 60 Meilen pro Stunde (umgerechnet 96 km/h) beschleunigen. Käufer winkt eine Reichweite von bis rund 800 Kilometern in der teuersten Version, die knapp 70.000 Dollar plus Steuern soll.

Tesla Cybertruck

Tesla Cybertruck
Die Karosserie sei aus besonders hartem rostfreiem Stahl gefertigt, sagte Musk. Um zu zeigen, wie robust sie ist, schlug von Chefdesigner Franz von Holzhausen mit einem Vorschlaghammer auf die Wagentür ein - ohne eine sichtbare Delle zu hinterlassen. Diese äußere Hülle solle die Insassen schützen, sagte Musk - heute setzen die Hersteller dafür eher auf die Festigkeit des Rahmens beim Fahrgestell, während die Karosserieteile häufig aus leichtem Blech oder Kunststoff sind. Die Abdeckung der Ladefläche lässt sich motorisiert zusammenrollen.

Tesla Cybertruck mit Elektro-Quad

Tesla Cybertruck mit Elektro-Quad
Zusammen mit dem Cybertrack präsentiete Tesla auch ein elektrisches Quad, das sich dann auch praktischerweise auf der Lagefläche des Cybertrucks aufladen lässt.

Tesla Cybertruck Innenansicht

Tesla Cybertruck
Im Cockpit hat der "Cybertruck"-Prototyp ein viereckiges Lenkrad und - ähnlich wie das aktuelle Model 3 - nur einen berührungsempfindlichen Bildschirm in der Mitte. Der Wagen hat eine pneumatische Federung - und die Druckluft aus dem Kompressor kann man auch für entsprechendes Werkzeug verwenden.

Die Produktion des Top-Modells mit drei Motoren Ende 2022 beginnen.

Tesla Semi

Tesla Semi
Unter großem Pomp enthüllte Tesla-Chef Elon Musk im November 2017 den lang erwarteten E-Lkw Semi. So soll das Fahrzeug auch mit voller Ladung von 40 Tonnen eine Reichweite von rund 800 Kilometern erreichen, sagte Musk. Zuletzt sprach Musk sogar von bis zu 965 Kilometern. Die Produktion werde im Jahr 2019 beginnen, hieß es damals. Inzwischen ist von 2020 die Rede.

Der Basispreis für das 500-Meilen-Modell soll bei 180.000 Dollar liegen. Der Sattelschlepper hat vier Motoren - und Tesla verspricht, dass er pannenfrei eine Million Meilen (1,6 Millionen Kilometer) schaffen kann.

Tesla 2020 Roadster

Tesla Roadster 2020
Als Überraschung rollte sodann ein echter Brummer aus der Ladeluke des Semi: Der Super-Roadster soll, wie sein Name schon sagt, 2020 verfügbar sein. Der Name hat sicher noch einen weiteren Hintergrund: "20 20" bedeutet im Englischen "perfekte Sicht" auf der Tabelle beim Augenarzt.

Das Auto soll in 1,9 Sekunden von null auf 60 Meilen pro Stunde (96 km/h) kommen. Zudem versprach Musk eine für E-Autos sagenhafte Reichweite von 1.000 Kilometern - auch bei Autobahn-Tempo. Die Höchstgeschwindigkeit gibt Tesla mit mehr als 250 Meilen pro Stunde an (402 km/h). Allerdings hat das Geschoss auch seinen Preis: mindestens 200.000 Dollar.

Besucher der Model-3-Präsentation fotografieren den neuen Tesla

Model 3
Solchen Hype erzeugt sonst nur Apple mit neuen iPhones: Unter brausendem Applaus enthüllte Tesla-Chef Elon Musk Ende März 2016 das Auto, mit dem er den Massenmarkt erobert. Das "Model 3" ist ein Fünfsitzer, der in der Basisvariante eine Reichweite von gut 400 Kilometern hat und sich in weniger als sechs Sekunden von null auf 100 km/h pro Stunde beschleunigen lässt.

Tesla Model 3

Model 3
Eine Basisversion mit einem Preis von 35.000 Dollar gab es nur für wenige Monate zu kaufen. Inzwischen kostet das "Model 3", dessen Produktion im Juli 2017 begann, mindestens knapp 40.000 Dollar. Das ist nur rund die Hälfte der teureren Vorgänger-Modelle S und X.

Model S
Ganz anders ist die Preispolitik beim Model S: Die Varianten kosten zwischen 80.000 und 100.000 Dollar. Anders als der Roadster ist der "S" eine echte Tesla-Eigenkreation. 2013 wurde das Model S als "World Green Car of the Year" ausgezeichnet - wegen seiner praktischen Mischung: ein Luxus-Fahrzeug, das sich wie ein Sportwagen fahren lässt, beinahe soviel Ladevolumen wie ein Geländewagen hat und noch umweltfreundlicher ist als ein Hybridauto.

Tesla Model X

Model X
Dritte Baureihe ist das Model X - eine ungewöhnliche Mischung aus Minivan und SUV. Die Spitzenvariante kostet 105.000 Dollar. Die günstigste Variante ist für 85.000 Dollar zu haben. Der SUV bietet allerhand technische Raffinessen und Schnickschnack wie die nach oben öffnenden "Falcon"-Türen, einen Luftfilter-Power-Button gegen Biowaffen-Angriffe oder den Turbostart in 2,7 Sekunden von null auf 60 Meilen pro Stunde.

Ein schwarzes Tesla Model X-Modell

Model X
Der "X" bietet außergewöhnlich viel Platz: für sieben Personen, und die beiden Kofferräume in Front und Heck fassen mehr als 1.000 Liter Ladevolumen. Außergewöhnlich auch das Design: Der X ist ein Flügeltürer, die Türen zum Fonds schwingen nach oben auf.

Tesla Y

Model Y
Nach S, X und 3 setzt Tesla nun auf Y. Der Elektroauto-Pionier präsentierte im März 2019 in Los Angeles mit einer großen Show sein lang erwartetes Model Y. Es soll Ende 2020 auf den Markt kommen und etwas teurer sein als das Model 3. "Wir werden wahrscheinlich mehr Model Y bauen als Model S, X und 3 zusammen", kündigte der Tesla-Boss an. Allerdings müssen sich Kunden wohl noch bis Ende 2020 gedulden. Dann sollen die ersten Modelle vom Band laufen. Die Preise reichen von 48.000 bis 61.000 Dollar.

Model S, Model X, Model 3, Model Y (von lInks nach rechts)

Tesla-Modelle Model S, Model X, Model 3, Model Y (von lInks nach rechts)
Nach der Vorstellung des Model Y offenbarte Musk auch der Hintergrund der Modellnamen. Zusammengesetzt ergibt sich (fast) das Wort SEXY. Nur das 3 muss man um umgedreht als E vorstellen. Ursprünglich sollte das Modell 3 nämlich Modell E heißen. Doch Ford hatte sich den Namen Modell E bereits vor Jahren schützen lassen.

Tesla Roadster
Das ist er, der Grundstein für den Erfolg von Tesla Motors: Der Roadster, das erste Serienfahrzeug des Hauses, ein zweisitziger Sportwagen mit einem 292 PS starken Elektromotor im Heck. Die Kleinserienproduktion begann im März 2008. Sportwagenliebhaber fuhren ab auf die Ähnlichkeit mit dem Lotus Elise, von dem viele Bauteile übernommen wurden. Happig allerdings der Preis: 109.000 Dollar - für die Basisausstattung. Viele Promis legten sich das Prestigeobjekt zu. Der damalige Gouverneur von Kalifornien, Arnold Schwarzenegger, und Schauspieler George Clooney waren Fans der ersten Stunde.

Elon Musk

Elon Musk
Manche feiern Tesla-CEO Elon Musk als neuen Steve Jobs. Ebenso visionär wie geschäftstüchtig: Der heute 48-Jährige gründete im Alter von 23 Jahren ein Dotcom-Unternehmen. 1999 verkaufte er es an Compaq für 307 Millionen Dollar. Mit dem Geld entwickelte er ein Online-Bezahlsystem via Email: PayPal. 2002 kaufte Ebay das Unternehmen für 1,5 Milliarden Dollar - lukrativ für Musk, der größter Anteilseigner war. Musks dritte Unternehmensgründung war 2002 die Raumfahrtfirma SpaceX. Bereits 2004 fing er bereits mit Tesla Motors an. Er verfolgt damit nunmehr kein geringeres Ziel, als den Fahrzeugantrieb zu revolutionieren. Geht es nach Musk, werden in weniger als 20 Jahren die meisten Autos mit einem Elektromotor unterwegs sein.

Grafische Darstellung der Tesla Gigafactory

Tesla Gigafactorys
So viel Elektroautos brauchen Unmengen an Batterien - die Tesla Gigafactory 1 macht's möglich, hier im Bild eine grafische Darstellung. Tesla betreibt seine Mega-Batteriefabrik in Nevada zusammen mit dem japanischen Partner Panasonic. Die beiden wollen nach der endgültigen Fertigstellung fünf Milliarden Dollar investiert haben.
Außerdem hat Tesla noch die Gigafactory 2 in Buffalo New York. Hier werden Solarmodule produziert.
In der Gigafactory 3 im chinesischen Shanghai sollen schon bald die ersten Modell 3 produziert werden.
In zwei Jahren soll dann im brandenburgischen Grünwalde die Gigafactory 4 entstehen.

<strong>Tesla-Aktie (in Euro)</strong><br/>Die Erfolgsgeschichte aus Kalifornien machte die Tesla-Aktie zum heißen Renner. Das Papier vervielfachte sich, erreichte eine Bewertung nach klassischen Maßstäben bar jeder Vernunft. Doch bisher vertraut die Börse Elon Musk.: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 5 Jahre

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