Kleine Erholung am Aktienmarkt

Stand: 09.05.2012, 20:11 Uhr

Das Gezerre um eine neue Regierung in Griechenland und Sanierungspläne für Spaniens Banken haben Anleger am Mittwoch verunsichert. Die Wall Street, die ihre Verluste eindämmte, hievte aber am Abend doch noch den Dax ins Plus. Im Blickpunkt standen zahlreiche Quartalszahlen.

Nach dem gestrigen Kursrutsch erlebten Anleger am Mittwoch eine regelrechte Berg- und Talfahrt am deutschen Aktienmarkt. Erst rutschte der Dax auf unter 6.400 Punkte, bevor er kurz vor Xetra-Ende wieder ins Plus drehte und um 0,5 Prozent höher bei 6.475 Punkten schloss. Im späten Parketthandel ging es weiter aufwärts. Der L/E-Dax beendete den Tag bei 6.494 Zählern.

Der entscheidende Schub kam von den US-Börsen. Der Dow Jones verringerte seine anfänglichen hohen Verluste und lag am Abend nur noch 0,4 Prozent im Minus.

Händler verwiesen zudem auf charttechnische Gründe. Dass sich der Dax über 6.400 Punkte behaupten konnte, zeige seine Widerstandskraft, meinte ein Börsianer. Von Verkaufsdruck könne keine Rede sein.

Gold in US-Dollar: Kursverlauf am Börsenplatz Forex vwd für den Zeitraum Intraday
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Chaos in Griechenland
Die unklare Lage in Griechenland beschäftigte auch am Mittwoch die Anleger. Die griechischen Sozialisten lehnten am Abend eine Regierung unter Führung des Linksbündnisses ab. Damit wird die Bildung einer neuen Regierung immer unwahrscheinlicher. Es drohen Neuwahlen. Der Chef des Linksbündnisses verärgerte am Mittwoch Brüssel, weil er die Sparauflagen der EU und des IWF für null und nichtig erklärte.

Die EU-Kommission ermahnte Griechenland zur Vertragstreue. Es gebe nur Milliardenhilfen, wenn das Land die vertraglich festgelegten Spar- und Reformvorhaben umsetze.

Notplan für spanische Banken?
Für zusätzliche Unruhe sorgten Nachrichten aus Spanien. Die Regierung will offenbar am Freitag Sanierungspläne für den spanischen Finanzsektor präsentieren. Die spanischen Bankaktien gaben daraufhin kräftig nach. Der Leitindex in Madrid büßte fast drei Prozent ein. Die Rendite für zehnjährige Staatspapiere Spaniens kletterte erstmals seit Mitte April wieder über die Marke von sechs Prozent.

Euro fällt immer tiefer
Der Euro fiel auf 1,2947 Dollar. Am Morgen war die europäische Gemeinschaftswährung noch über der Marke von 1,30 Dollar in den Handel gestartet. Die Rendite der deutschen Staatsanleihen stürzte auf ein neues Tief von 1,533 Prozent.

Gold unter 1.600 Dollar
Die Rohstoffpreise standen ebenfalls unter Druck. Der Goldpreis rutschte auf den tiefsten Stand seit vier Monaten. Eine Feinunze des Edelmetalls verbilligte sich auf 1.584 Dollar. Auch Öl wird immer billiger. Ein Barrel der Nordsee-Sorte Brent kostete am Nachmittag nur noch rund 112 Dollar. Der Preis für ein Fass der US-Sorte fiel den sechsten Tag in Folge auf 96,10 Dollar. Zeitweise rutschte er gar klar unter die Marke von 96 Dollar, erholte sich aber etwas nach den Daten zu den Lagerbeständen an Rohöl in den USA. Dort stiegen die Ölreserven auf den höchsten Wert seit 21 Jahren - um 3,7 Millionen auf 379,5 Millionen Barrel.

Bayer auf dem Dax-Thron
Angeführt wurde der Dax von der Bayer-Aktie mit einem Plus von 2,4 Prozent. Auftrieb gaben Pressespekulationen über einen möglichen Ausstieg aus dem Diabetes-Geschäft. Laut einem Bericht der "Financial Times Deutschland" hat der Konzern bereits Gespräche mit Konkurrenten geführt. Die Erlöse aus dem Verkauf des Geschäfts mit Zuckerkranken könnten für einen möglichen großen Zukauf in der Gesundheitssparte genutzt werden, meinte ein Börsianer.

Applaus für Post-Chef
Ebenfalls stark gefragt waren die Papiere der Deutschen Post. Sie stiegen um über zwei Prozent. Post-Chef Frank Appel schloss auf der Hauptversammlung eine Erhöhung der Dividende im nächsten Jahr nicht aus. Übernahmen erteilte Appel eine Absage. "Wir haben zurzeit keine großen Akquisitionen in der Planung", sagte er. Auf der Hauptversammlung erntete der Post-Chef mehrheitlich Lob. "Der Konzern ist besser aufgestellt als je zuvor", sagte er.

Commerzbank: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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Commerzbank stopft Kapitalloch
Um 1,5 Prozent aufwärts ging es mit der Commerzbank-Aktie. Zwar waren die Quartalszahlen der Bank nicht berauschend, positiv aufgenommen wurde aber die Nachricht, dass das Geldinstitut die Kapitalanforderungen der europäischen Bankenaufsicht EBA erfüllt hat. Der Commerzbank gelang es gar, einen Puffer von 1,1 Milliarden Euro aufzubauen. Im ersten Quartal verdiente die "gelbe Bank" deutlich weniger als im Vorjahr. Netto standen 369 Millionen Gewinn in den Büchern - nach 985 Millionen Euro im Vorjahr.

Henkel auf dem Weg zum Jahresziel
Positiv kamen die Zahlen von Henkel an. Die Aktie schloss über ein Prozent höher. Der Konsumgüterhersteller will mit Preiserhöhungen sein Jahresziel einer bereinigten Umsatzrendite von 14 Prozent erreichen. Im ersten Quartal steigerte Henkel den Umsatz um fünf Prozent auf vier Milliarden Euro. Das bereinigte operative Ergebnis legte um 16 Prozent auf 551 Millionen Euro zu.

Allianz wird nicht übermütig
Unter den Dax-Gewinnern war auch die Allianz-Aktie, die nach einer Berg- und Talfahrt um 0,5 Prozent stieg. Der Versicherungsriese konnte im ersten Quartal den Überschuss überraschend kräftig um 60 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro steigern. Damit hat die Allianz bereits gut die Hälfte des angepeilten Gewinns eingefahren. "Wir sind auf Kurs, unser Ziel zu erreichen", sagte Allianz-Chef Michael Diekmann auf der Hauptversammlung. Angesichts der Schuldenkrise bleibe das Ziel aber anspruchsvoll. Fondsmanager und Aktionärsschützer kritisierten die vielen offenen Baustellen. So prangerte Ingo Speich von der Fondsgesellschaft Union Investment das schwache Sachversicherungsgeschäft in Deutschland und die verlustträchtige US-Tochter Fireman's Fund an.

K+S hadert mit dem Wetter
Selbst der Gewinneinbruch von K+S zum Jahresauftakt konnte der Aktie des Düngemittelspezialisten nichts anhaben. Sie stieg um rund 0,5 Prozent. Der milde Winter bescherte dem Rohstoffkonzern aus Kassel einen Umsatzrückgang von zwölf Prozent auf 1,44 Milliarden Euro. Das Konzernergebnis sackte um gut ein Viertel auf 212,2 Millionen Euro ab.

Lufthansa: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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Optische Täuschung bei der Lufthansa-Aktie
Die Lufthansa-Aktie zählte derweil mit einem Minus von über zwei Prozent zu den größten Dax-Verlierern hinter Infineon. Tatsächlich aber waren die Verluste eine optische Täuschung. Die Lufthansa-Papiere wurden am Mittwoch ex Dividende gehandelt. Ohne den Dividendenabschlag von 0,25 Euro wären die Lufthansa-Titel im Plus gestanden.

Rückschlag für Merck
Zu den Top-Verlierern gehörte zeitweise die Merck-Aktie. Am Ende schloss sie aber unverändert. Der Pharma- und Spezialchemie-Konzern hat einen Rückschlag mit seinem wichtigen Krebsmedikament Erbitux erlitten. In einer klinischen Darmkrebs-Studie brachte das Mittel keine Verbesserung bei den Patienten. Damit schwinden die Chancen, das Medikament für die ergänzende Behandlung von Darmkrebs nach vollständiger Entfernung des Hauttumors einzusetzen. Erbitux ist das zweitumsatzstärkste Medikament des Konzerns.

Deutsche Telekom: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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Neue Fusionsgerüchte um US-Tochter der Telekom
Am Tag vor der Bekanntgabe der Quartalszahlen gab es Neuigkeiten zur Deutschen Telekom: Laut Insidern führen die Bonner Gespräche über eine mögliche Fusion der US-Tochter T-Mobile USA mit MetroPCS, nachdem die geplante Verschmelzung mit AT&T gescheitert ist. Erwogen werde ein Aktientausch. Andere Optionen seien ein Börsengang oder ein Komplettverkauf von T-Mobile USA.

Symrise versprüht Zuversicht
Besonders gut riechen konnten die Anleger Symrise. Die Aktien des Duftstoffherstellers waren im MDax Sieger des Tages - mit einem Plus von über sieben Prozent. Symrise hob nach einem guten Jahresstart die Prognose für 2012 an. Der Umsatz soll um drei bis fünf Prozent steigen. Bisher war ein Zuwachs von zwei bis vier Prozent anvisiert. Im ersten Quartal setzte der Dufthersteller mit 433 Millionen Euro vier Prozent mehr um. Der Gewinn kletterte um zwei Prozent auf 87 Millionen Euro.

Springer im Internetfieber
Ebenfalls heiß begehrt waren die Aktien von Axel Springer. Sie sprangen um sieben Prozent nach oben. Der Medienkonzern übertraf mit seinen Zahlen klar die Erwartungen. Der Umsatz erhöhte sich um sieben Prozent auf 789 Millionen Euro, der Gewinn um fast neun Prozent auf 68,5 Millionen Euro. Maßgeblich dazu trug das digitale Geschäft bei. Es steuerte ein Drittel zum Ergebnis und mehr als die Hälfte zum Umsatz bei. Auch die Flagschiffe "Bild" und "Welt" lieferten solide Ergebnisse dank Preiserhöhungen. Nur das internationale Printgeschäft zeigte Schwächen, besonders in Osteuropa und Spanien.

Lanxess gibt Gummi
Die Aktien von Lanxess stiegen um über sechs Prozent. Die hohe Nachfrage nach synthetischem Kautschuk, der unter anderem in Autoreifen Verwendung findet, trieben Umsatz und operatives Ergebnis (Ebitda) um 15 Prozent an. Analysten zeigten sich positiv überrascht. Unterm Strich blieb ein um 16 Prozent höherer Gewinn von 193 Millionen Euro. Der Spezialchemieanbieter stellte für das Gesamtjahr ein Ebitda-Plus von fünf bis zehn Prozent in Aussicht.

Douglas sieht rot
Der Handelskonzern ist wegen der Kosten für die Sanierung der Buchtochter Thalia im ersten Halbjahr 2011/12 tief in die roten Zahlen gerutscht. Der Verlust betrug 63 Millionen Euro. Die Aktionäre werden nun wohl auf eine Dividende verzichten müssen. Die Aktie verlor gut ein Prozent.

Fraport: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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Fraport verdient weniger
Der Streik der Vorfeld-Mitarbeiter sowie höhere Abschreibungen auf die neue Landebahn belasteten das Ergebnis des Frankfurter Flughafenbetreibers Fraport. Unterm Strich blieben im ersten Quartal nur noch 16 Millionen Euro an Gewinn - 37 Prozent weniger als im Vorjahr. Andererseits bescherte die neue Landebahn eine Steigerung der Passagierzahlen um 3,5 Prozent und der Erlöse um rund sechs Prozent. Die Aktie legte leicht zu.

Rote Laterne für KlöCo
Größter MDax-Verlierer war KlöCo mit deutlichen Abschlägen von rund acht Prozent. Im ersten Quartal hat sich das operative Ergebnis des Stahlhändlers mehr als halbiert auf 45 Millionen Euro. KlöCo leidet unter den Überkapazitäten in der Stahlbranche und unter einer gedämpften Nachfrage in Europa. Sollte sich das Umfeld in Europa nicht verbessern, sei nur noch ein operatives Ergebnis auf dem Vorjahresniveau möglich, warnte der Stahlhändler. Der Ausblick vergraulte die Anleger vollends.

Sattes Gewinnplus von Brenntag und Kuka
Zukäufe in Europa und in China haben den Gewinn des Chemikalienhändlers Brenntag kräftig angeheizt. Der Überschuss erhöhte sich um 19 Prozent auf 79,4 Millionen Euro. Der Umsatz kletterte um 12 Prozent auf 2,38 Millionen Euro. Die Anleger waren zufrieden. Die Aktie von Brenntag gewann fast ein Prozent.

Gewinnmitnahmen gab es bei Kuka. Die Aktie sackte nach anfänglichen Gewinnen um vier Prozent ab trotz starker Zahlen. Der Roboter- und Anlagenbauer konnte in den ersten drei Monaten des Jahres das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) um knapp die Hälfte auf 21,9 Millionen Euro erhöhen.

Grammer: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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Grammer und Bertrandt im Autoboom
Vom anhaltenden Premiumauto-Boom profitierten Zulieferer wie Grammer und Bertrandt. Grammer steigerte den Umsatz um neuen Prozent auf 286 Millionen Euro. Unterm Strich blieb wegen geringerer Steuerlast ein Gewinn von 7,7 Millionen übrig - nach 4,9 Millionen Euro im Vorjahr. Dennoch gaben die Grammer-Aktien fast vier Prozent nach.

Das Ingenieur-Unternehmen Bertrandt kann nach eigenen Angaben die Auftragsflut aus der Autoindustrie kaum bewältigen. Der Umsatz stieg in den ersten sechs Monaten seit dem Beginn des Geschäftsjahres im Oktober um knapp 28 Prozent auf rund 342 Millionen Euro. Der Gewinn kletterte um gut 30 Prozent auf 26 Millionen Euro. Die Bertrandt-Aktien zählten mit einem Plus von 1,3 Prozent zu den wenigen SDax-Gewinnern.

HeidelDruck sieht Nachfragebelebung
Größter SDax-Gewinner war Heidelberger Druck mit einem Plus von drei Prozent. Das Unternehmen hat auf der weltgrößten Druckmesse Drupa in Düsseldorf zahlreiche neue Aufträge an Land gezogen und über eine Belebung der Kundennachfrage berichtet. Mit dem Investitionsverhalten sei man zufrieden, teilte der weltgrößte Druckmaschinenbauer mit.

Razzia bei Biotest
Kräftig unter die Räder geriet die Aktie von Biotest mit Kursverlusten von rund sechs Prozent. Die hessische Staatsanwaltschaft hat die Büros des Arzneimittelherstellers in Dreieich untersucht. Es wird wegen des Verdachts auf Untreue und Bestechung im Russlandgeschäft ermittelt. Es gibt eine anonyme Anzeige. Biotest weist die Vorwürfe zurück.

Dialog liefert noch mehr an Samsung
Im TecDax waren die Papiere von Dialog Semiconductor am meisten gefragt. Der Halbleiterhersteller hat seine Lieferbeziehungen zum weltgrößten Smartphone-Hersteller Samsung ausgebaut.

Drillisch-Durchmarsch bei Freenet gestoppt
Auf der Verliererseite stand dagegen Drillisch mit Abschlägen von über drei Prozent. Im Kampf um die Vorherrschaft bei Freenet hat Großaktionär Drillisch einen Dämpferauf der Hauptversammlung des Mobilfunkanbieters erlitten. Drillisch schaffte es nicht, eine Mehrheit zusammenzubringen. Der Versuch, drei Gefolgsleute im Freenet-Aufsichtsrat durchzuboxen, klappte nicht ganz. Nur zwei Drillisch-Vertreter wurden in das Kontrollgremium gewählt. Seit langem tobt ein Machtkampf zwischen Drillisch und Freenet.

Licht und Schatten von United Internet
Nach Xetra-Börsenschluss gab außerdem United Internet seine Quartalszahlen bekannt. Aufgrund hoher Investitionen in neue Geschäftsfelder schrumpfte das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) um ein Drittel auf 48,3 Millionen Euro. Die Analysten hatten mit mehr, nämlich 58,6 Millionen Euro gerechnet. Der Umsatz hingegen stieg stärker als erwartet - um 16 Prozent auf ein Rekordniveau von 576,9 Millionen Euro. Die Jahresprognose wurde bekräftigt.

Intershop startet mit Verlusten ins Jahr
Das Software-Unternehmen Intershop ist im ersten Quartal wieder in vdie riten Zahlen gerutscht. Unterm Strich verzeichnete das einstige Neuer-Markt-Unternehmen einen Verlust von 150.000 Euro. Als Grund nannte der Finanzvorstand von Intershop die hohen Kosten für die Markteinführung der neuen Softwareversion Intershop 7. Der Umsatz stieg im ersten Quartal um 17 Prozent auf 13,3 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr peilt das Jenaer Software-Unternehmen ein Wachstum von zehn bis 20 Prozent beim Umsatz und Betriebsergebnis an. Die Intershop-Akltie schloss ein Prozent höher.

Dax-Chart realtime

Tagestermine am Donnerstag, 19. Juli

Unternehmen:
Volvo Car: Halbjahreszahlen, 6:00 Uhr
Volvo AB: Q2-Zahlen, 7:20 Uhr
Kuehne & Nagel: Halbjahreszahlen, 6:45 Uhr
Givaudan: Halbjahreszahlen, 6:45 Uhr
ABB: Q2-Zahlen, 6:50 Uhr
Adva Optical: Q2-Zahlen, 7 Uhr
SAP: Q2-Zahlen, 7 Uhr
Amadeus Fire: Halbjahreszahlen, 8 Uhr
Villeroy & Boch: Halbjahreszahlen, 8 Uhr
Unilever: Halbjahreszahlen, 8 Uhr
Südzucker: HV, 10 Uhr
Bank of New York: Q2-Zahlen, 12:30 Uhr
Blackstone: Q2-Zahlen
Microsoft: Q4-Zahlen, 22:09 Uhr

Konjunktur:
USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche), 14:30 Uhr
USA: Philly Fed Index 07/18, 14:30 Uhr
USA: Frühindikatoren, 06/18, 16 Uhr