Marktbericht 20:05 Uhr

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Dax auf Jahreshoch Gute Laune an der Börse

Stand: 17.04.2019, 20:05 Uhr

Zwar bleiben die Zuwächse am Aktienmarkt unspektakulär, dafür aber stetig. Nachlassende Konjunktursorgen bescherten dem Dax den sechsten Gewinntag in Folge - zugleich ein neues Jahreshoch.

Dax

Dax: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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Allen Unkenrufen und politischen Tur bulenzen zum Trotz hat der Dax seit Jahresbeginn schon gut 15 Prozent zugelegt - und ein Ende des Trends deutet sich aktuell nicht an, im Gegenteil.

Mit neuen Konjunkturhoffnungen aus China im Rücken hat der Dax heute weiter um 0,43 Prozent auf 12.153 Punkte zugelegt und damit ein neues Jahreshoch markiert. Im Handelsverlauf lag das Hoch bei 12.195, das Tief bei 12.086 Zählern.

China-Daten helfen

Rückenwind erhalte der Dax von den überraschend starken Konjunkturdaten aus China, sagte Milan Cutkovic, Marktanalyst beim Handelshaus AxiTrader. In der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft fielen die Daten zu Industrieproduktion und Einzelhandel im März überraschend gut aus. Auch ist die Wirtschaft im ersten Quartal ebenso überraschend stark um 6,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gewachsen.

ARD-Börsenstudio: Claudia Wehrle
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Börse 20.00 Uhr: Das war der Tag

"Die Steuersenkungen scheinen ihre positive Wirkung zu entfalten", sagte Chefökonom Thomas Gitzel von der VP Bank aus Liechtenstein. Das seien auch für Europa gute Nachrichten.

Tagessieger ThyssenKrupp, T-Aktie gibt nach

Stahlaktien waren nach guten Branchennachrichten gefragt, auch Salzgitter im SDax legten deutlich zu. Im Dax gewannen ThyssenKrupp 3,61 Prozent und gingen damit als Tagessieger durchs Ziel. Auch die Konjunktur- und China-sensiblen Autoaktien waren ebenso gesucht wie Chip-Aktien. Letztere profitierten von guten Zahlen des Chipausrüsters ASML.

Am Dax-Ende gerieten lediglich die beiden Fresenius-Aktien nennenswerter unter Druck und verloren jeweils rund drei Prozent. Auch die T-Aktie gab nach, wenngleich nicht so stark. Dies nach Presseberichten, dass die geplante Fusion des US-Tochter T Mobile US mit Sprint wegen Kartellbedenken in Gefahr sei.

US-Berichtssaison im Fokus

Dow Jones Ind.: Kursverlauf am Börsenplatz Citigroup für den Zeitraum Intraday
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Die Anleger blicken zudem weiter auf die Berichtssaison in den USA. die Zahlen von PepsiCo filen besser aus als erwartet. Das Zahlenwerk der Investmentbank Morgan Stanley lag zwar unter den Erwartungen, Experten hatten aber noch schlechtere Zahlen erwartet. Wie auch schon bei den anderen US-Banken hakte es im ersten Quartal bei der traditionsreichen Wall-Street-Bank im Handelsgeschäft.

Der Dow Jones kann derweil seine vorbörslichen Avancen nicht halten und liegt minimal im Minus. Dieser Handelsverlauf war bereits gestern so zu beobachten. Der Leitindex bleibt damit unter der Marke von 26.500 Punkten, allerdings auch nur gut zwei Prozent entfernt vom historischen Allzeithoch bei 26.951 Punkten.

Handelsabkommen mit China soll Ende Mai kommen

Die USA und China streben laut einem Medienbericht die Unterzeichnung eines Handelsabkommen für Ende Mai oder Anfang Juni an. Man habe sich auf einen vorläufigen Plan für neue Treffen geeinigt, um einen Abschluss zu erreichen, berichtet das "Wall Street Journal" am Mittwoch unter Berufung auf eine mit der Angelegenheit vertraute Person.

US-Handelsbeauftrager Robert Lighithizer soll in der Woche ab dem 29. April nach Peking reisen. Der chinesische Vertreter Liu He werde dann in der Woche ab dem 6. Mai nach Washington kommen. Die Handelsgespräche dauern derzeit an.

Die USA und China hatten vorherige Zeitpläne immer wieder nicht eingehalten. US-Präsident Donald Trump hatte noch Anfang April davon gesprochen, dass man kurz vor einer Einigung stehe.

Euro um die Marke von 1,13 Dollar

Euro in US-Dollar: Kursverlauf am Börsenplatz Forex vwd für den Zeitraum Intraday
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Die Gemeinschaftswährung hat anfängliche Gewinne wieder abgegeben und steht nur noch knapp an der Marke von 1,13 Dollar. Die guten China-Daten hatten den Dollar am Morgen zunächst etwas gedrückt, insgesamt sind die Bewegungen am Devisenmarkt aber gering. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1301 (Dienstag: 1,1305) Dollar fest.

Das Außenhandelsdefizit der USA fiel derweil im Februar mit minus 49,4 Milliarden Euro geringer aus als prognostiziert. Experten hatten ein Minus von 53,5 Milliarden Dollar erwartet. Am Abend steht noch der Konjunkturausblick der Notenbank Fed, das Beige Book, auf der Agenda.

Türkische Lira im Aufwind

Spürbaren Auftrieb erhielt heute die türkische Lira. Am Markt wurden die Gewinne damit begründet, dass die nationale Wahlbehörde den Kandidaten der oppositionellen CHP, Ekrem Imamoglu, vorerst zum Bürgermeister von Istanbul ernannte. Imamoglu hatte die Wahl in der türkischen Metropole knapp gewonnen, was von der AKP-Partei von Staatschef Erdogan aber angefochten wurde.

Über den Einspruch ist noch nicht entschieden. Offenbar wurde die vorläufige Berufung Imamoglus von einigen Marktteilnehmern als Hinweis auf eine mögliche Vorentscheidung gewertet. Der CHP-Kandidat gilt Beobachtern als denkbarer Herausforderer Erdogans, der selbst einmal Bürgermeister von Istanbul gewesen ist.

Ölpreise bleiben auf hohem Niveau

Die besser als erwartet ausgefallenen Konjunkturdaten aus China haben heute auch die Ölpreise unterstützt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostet derzeit 71,25 US-Dollar und bleibt damit am Jahreshoch bei knapp 72 Dollar. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um rund ein halbes Prozent.

Der Ölpreis wird neben den neuen Konjunkturhoffnungen aus China auch von Angebotsknappheiten beflügelt. Die Opec-Mitglieder Venezuela und Libyen stehen unter Druck, lediglich die hohe Förderung im Nicht-Opec-Land USA steht einem noch stärkeren Aufschwung entgegen. Der Goldpreis stabilisierte sich auf niedrigem Niveau bei 1.274 Dollar je Feinunze.

Öl (Brent): Kursverlauf am Börsenplatz Deutsche Bank für den Zeitraum Intraday
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Öl (WTI): Kursverlauf am Börsenplatz Deutsche Bank für den Zeitraum Intraday
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Gold in US-Dollar: Kursverlauf am Börsenplatz Forex vwd für den Zeitraum Intraday
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Auch die ING ist an der Commerzbank interessiert

Commerzbank-Aktien legten im MDax am Mittwoch zu. Nach einem Bericht des "Manager Magazins" hat die niederländische Retail-Bank ING die Commerzbank wegen einem möglichen Zusammenschluss angesprochen. ING-Vorstandschef Ralph Hamers habe sowohl bei der Bundesregierung als auch bei Commerzbank-Chef Martin Zielke um die Aufnahme entsprechender Gespräche gebeten.

ING-Chef Hamers versuche, die Bundesregierung und Zielke mit umfangreichen Versprechen auf seine Seite zu ziehen, berichtete das Magazin. So stelle die Bank in Aussicht, bei einem Kauf der Commerzbank weniger Stellen abbauen zu müssen als bei einem Verkauf der Commerzbank an die Deutsche Bank. Zudem soll Hamers in Aussicht gestellt haben, die globale Zentrale von ING von Amsterdam nach Frankfurt zu verlegen. Beide Banken lehnten Stellungnahmen ab.

RWE hat große Öko-Pläne

Der Energiekonzern aus dem Dax will sein Ökostromgeschäft mit Milliardeninvestitionen stärken - und hat dabei große Pläne in Nordamerika und Asien. Dies erklärte Finanzvorstand Markus Kebber gegenüber "Reuters". Allein in den USA sollen 1,5 Milliarden Euro pro Jahr investiert werden, mit Partnern könnten es sogar bis zu 2,5 Milliarden werden.

Die Ökogeschäfte sollen zukünftig zum zentralen Standbein des Konzerns werden und unter dem Label "RWE Renewables" firmieren. Dazu wandelt sich der Konzern durch die geplante Übernahme des Ökostromgeschäftes von Eon sowie der Tochter Innogy.

In Asien setzt RWE dabei überwiegend auf Offshore-Projekte, in Nordamerika auf On- und Offshore, hinzu kommen Photovoltaik und Speicher. Der Konzern vereinbarte zuletzt eine Erhöhung seiner Kreditlinie von drei auf fünf Milliarden Euro.

Fusion von T-Mobile und Sprint wackelt

Ballast aus den USA für die T-Aktie, die rund 2,5 Prozent nachgibt. Die Fusion der Telekom-Tochter T-Mobile US mit dem Rivalen Sprint trifft einem Zeitungsbericht zufolge auf erheblichen Widerstand der Kartellwächter des US-Justizministeriums. In der derzeit geplanten Form dürften die Wettbewerbshüter dem Vorhaben wohl nicht zustimmen, schrieb das "Wall Street Journal" am Dienstag nach US-Börsenschluss unter Berufung auf Insider. Die Aktien von Sprint gerieten nachbörslich zunächst mit zehn Prozent ins Minus, T-Mobile-Papiere erlitten ebenfalls deutliche Kursverluste. Die Unternehmen und das Justizministerium äußerten sich zunächst nicht.  | mehr

VW-Manager: Autonomes Fahren braucht noch viel Zeit

Volkswagen VZ: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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Der Chef der Volkswagen-Sparte der leichten Nutzfahrzeuge, Thomas Sedran, hat vor zu optimistischen Prognosen zum autonomen Fahren gewarnt. Mindestens bis 2030 werde das Robotertaxi keine wesentlichen Veränderungen am bisherigen Geschäftsmodell der Automobilindustrie bewirken, sagte der Spartenchef dem "Manager Magazin".

Die Zeit der übergroßen Angst vor Tech- und Mobilitätsunternehmen wie Uber, Lyft und Waymo sei vorbei, einige Visionäre, besonders im Silicon Valley, hätten die Komplexität der Technik unterschätzt.

Wann Volkswagen das Geschäft mit autonomem Fahren in großem Stil ausrollen werde, sei noch unklar: "Vielleicht 2025 in den ersten Städten." Aber eher nicht in Europa, fügte er hinzu.

BaFin wittert Marktmanipulationen von Journalisten

Wirecard: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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Die deutsche Finanzaufsicht BaFin ist der Ansicht, dass Journalisten und Marktteilnehmer im Falle Wirecard gemeinsame Sache gemacht und damit den Markt manipuliert haben. Die Behörde hat daher am Dienstag bei der Staatsanwaltschaft München Anzeige gegen rund ein Dutzend Personen erstattet.

Ausgangspunkt war eine Artikel der "Financial Times" über kriminelle Machenschaften von Mitarbeitern des Zahlungsabwicklers in Singapur am 30. Januar. Daraufhin war der Börsenwert des Dax-Unternehmens um bis zu acht Milliarden Euro gesunken. Die Wirecard-Aktie reagiert am Mittwoch mit deutlichen Kursgewinnen.  | mehr

Beiersdorf will Neuanfang in China

Beiersdorf will nach mehreren fehlgeschlagenen Sanierungsversuchen in China einen Schlussstrich ziehen und erwägt den Verkauf einer Tochtergesellschaft. Vorstandschef Stefan De Loecker kündigte bei seinem ersten Auftritt vor den Aktionären am Mittwoch in Hamburg an, strategische Optionen für das vor zehn Jahren übernommene Haarpflegegeschäft der Marke Slek zu prüfen. Zugleich kündigte der neue Beiersdorf-Chef an, mehr als zehn Millionen Euro in ein neues Innovationszentrum für Hautpflege in Shanghai zu investieren. Von dort wolle der Dax-Konzern aus Hamburg die Entwicklung neuer Produkte für Ost- und Nordostasien steuern.

Springer und Ebay: Passt es doch noch?

Auf der heutigen Hauptversammlung des Medienkonzerns aus dem MDax hat sich das Management bedeckt gehalten zu jüngsten Presseberichten, nach denen der Konzern am Ebay-Kleinanzeigengeschäft interessiert ist.

Allerdings hält sich Vorstandsmitglied Andreas Wiele auch ein Hintertürchen offen. "Natürlich würden wir uns Möglichkeiten, weiter durch Zukäufe zu wachsen bei den Rubrikenangeboten im Jobs- und Immobilienbereich, grundsätzlich sehr gerne anschauen." Bereits in der Vergangenheit habe man im Digitalgeschäft durch internes Wachstum und durch Übernahmen zugelegt. Es könnte also passen. Die Springer-Aktie legt am Nachmittag rund 0,7 Prozent zu.

Tele Columbus mit neuer Fantasie

Tele Columbus: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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Die Erholungsrally von Tele Columbus hat sich am Mittwoch mit unvermindertem Tempo fortgesetzt. Die leidgeplagten Anleger sehen bei dem Kabelnetzbetreiber wieder Licht am Ende des Tunnels. Eine optimistischere Analystenstimme sorgte zur Wochenmitte dafür, dass die Aktien nochmals um rund zwölf Prozent auf 2,12 Euro nach oben schossen. Soviel wie jetzt hatte die Aktie letztmals im Februar gekostet. Schon am Vortag war sie um 13 Prozent hochgeschnellt.

Analyst Maurice Patrick von der britischen Barclays-Bank nahm die erwogene neue Struktur in einer Studie zum Anlass, um die Aktie auf "Overweight" hochzustufen. Mit einem unveränderten Kursziel von 2,70 Euro sieht er auch nach der Vortagsrally noch deutliches Potenzial.

Senvion bekommt 100 Millionen zum Überleben

Senvion: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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Der insolvente Hamburger Windrad-Hersteller Senvion hat finanziell wieder etwas Luft zum Atmen. Banken und Hedgefonds hätten dem Unternehmen einen Massekredit über 100 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, teilte Senvion am Mittwochabend mit. Mit dem Geld will der neue Vorstandschef Yves Rannou das Geschäft am Laufen halten und den Auftragsrückstand abarbeiten.

"Das sind ermutigende Neuigkeiten für uns alle und natürlich auch für unseren Transformationsprozess", sagte Rannou. Senvion hatte in der vergangenen Woche Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet, nachdem sich Banken und Anleihegläubiger nicht über die weitere Finanzierung einigen konnten. Eine Dauerlösung ist der Massekredit aber nicht. Rannou ist deshalb auf der Suche nach einem finanzkräftigen Investor oder einen neuen Eigentümer für das Unternehmen.

Vallourec-Ausblick treibt ThyssenKrupp und Salzgitter-Aktien

Aktien von ThyssenKrupp stehen im Dax, die Papiere von Salzgitter im SDax an der Indexspitze. Grund ist ein optimistischer Ausblick des französischen Ausrüsters für die weltweite Öl- und Gasförderbranche, Vallourec. Der Optimismus der Franzosen gründet sich vor allem auf den gestiegenen Ölpreis. Die Vallourec-Aktie, die im französischen CAC 60 MidCap-Index gelistet ist, legt deutlich über zehn Prozent zu.

ABB-Chef macht den Abgang

Der Chef des Schweizer Industriekonzerns ABB ist überraschend zurückgetreten. Das in Zürich ansässige Unternehmen gab am Mittwoch keine Gründe für den Schritt "in gegenseitigem Einvernehmen" an. Investoren hatten seit längerem einen Mangel an neuen Großaufträgen und eine unbefriedigende operative Entwicklung kritisiert. ABB legte am Mittwoch überraschend auch die eigentlich erst in zwei Wochen fälligen Zahlen für das 1. Quartal vor. Danach ging der Konzerngewinn im Vergleich zum Vorjahresquartal um sechs Prozent auf 535 Millionen Dollar (473 Millionen Euro) zurück. Die ABB-Aktie legt rund vier Prozent zu.

Netflix-Ausblick enttäuscht - ein wenig

Netflix: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum Intraday
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Netflix hat Anleger nach einem starken Jahresauftakt auf schwächeres Nutzerwachstum eingestellt. Weltweit kamen im ersten Quartal unter dem Strich 9,6 Millionen neue Bezahlabos hinzu. Insgesamt brachte es Netflix Ende März auf knapp 149 Millionen bezahlte Mitgliedschaften. Für das laufende Vierteljahr stellte der Streaming-Riese jedoch nur fünf Millionen neue Kunden in Aussicht und enttäuschte damit die nach Preiserhöhungen bereits gedämpften Erwartungen der Experten.

Geschäftlich verlief der Start ins neue Jahr erfolgreich: Netflix steigerte die Erlöse im Auftaktquartal verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um mehr 22 Prozent auf 4,5 Milliarden Dollar. Der Gewinn kletterte von 290 Millionen auf 344 Millionen Dollar (305 Mio Euro). Damit wurden die Prognosen der Wall-Street-Analysten klar übertroffen.  | mehr

IBM: Cloud-Dienste enttäuschen

IBM

IBM: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum Intraday
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Das Computer-Urgestein IBM hat zu Jahresbeginn überraschend deutliche Geschäftseinbußen verkraften müssen. Im ersten Quartal gingen die Erlöse im Jahresvergleich um 4,7 Prozent auf 18,2 Milliarden Dollar zurück. Damit wurden die Prognosen klar verfehlt. Die Aktie reagierte nachbörslich mit deutlichen Kursverlusten. Der Quartalsgewinn sank von 1,7 Milliarden auf 1,6 Milliarden Dollar, fiel damit aber noch höher als erwartet aus..  | mehr

United gewinnt trotz Boeing-Desaster

Die US-Fluggesellschaft United Airlines hat im ersten Quartal trotz Problemen durch Startverbote für Boeings Unglücksflieger der Baureihe 737 Max überraschend gut verdient. Verglichen mit dem Vorjahreswert wurde der Gewinn auf 292 Millionen Dollar. Das Ergebnis übertraf die Markterwartungen, die Aktie legte nachbörslich zu. Die Erlöse wuchsen um gut sechs Prozent auf 9,6 Milliarden Dollar. Schwierigkeiten durch Boeings 737-Max-Krisenjets machten sich für United Airlines kaum bemerkbar. Die Fluglinie hatte bis zum Startverbot 14 solcher Maschinen in Betrieb.

Warum die Qualcomm-Aktie einen Freudensprung macht

Der iPhone-Hersteller Apple und der US-Chipkonzern Qualcomm haben ihre jahrelangen Patentstreitigkeiten beigelegt. Auf Grundlage der Vereinbarung werden alle weltweit gegeneinander laufenden Verfahren beider US-Konzerne eingestellt, wie die Unternehmen am Dienstag mitteilten. 
Beide Konzerne schlossen den Angaben zufolge eine neue Vereinbarung über ihre Geschäftsbeziehungen mit einer Laufzeit von sechs Jahren, in welcher die Lizenzgebühren für die Nutzung der Qualcomm-Chips geregelt sind. Die Vereinbarung kann um zwei Jahre verlängert werden. Außerdem wird Apple dem Chiphersteller eine nicht bezifferte Summe zahlen.   | mehr

Juventus-Aktie bricht ein

Nach einem überraschenden Ausscheiden aus der Champions League geriet die Aktie des italienischen Fußball-Clubs ins Trudeln. Um bis zu 24 Prozent verlor der Titel im Mailänder Handel. Durch die Niederlage gegen Ajax Amsterdam und das verpasste Halbfinale des Wettbewerbs entgehen dem Turiner Verein Millioneneinnahmen.

Roche erwartet mehr Umsatz

Der Schweizer Pharmakonzern Roche traut sich dank der anziehenden Verkäufe von jüngst auf den Markt gebrachten Medikamenten mehr Wachstum zu. Der Umsatz dürfte dieses Jahr um einen mittleren einstelligen Prozentbetrag steigen, wie der weltgrößte Hersteller von Krebsmedikamenten am Mittwoch mitteilte. Roche stellt seinen Aktionären zudem mehr Dividende in Aussicht. Im ersten Quartal erzielte der Konzern aus Basel 14,8 Milliarden Franken (13 Milliarden Euro) Umsatz - währungsbereinigt ein Zuwachs von acht Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahrszeitraum. Analysten hatten im Schnitt lediglich mit 14,2 Milliarden Franken gerechnet.

Ericsson überrascht positiv

Der schwedische Netzwerkausrüster hat im ersten Quartal von der wachsenden Nachfrage nach 5G-Mobilfunktechnik profitiert. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 13 Prozent auf 48,9 Milliarden Kronen (4,7 Milliarden Euro). Auf Basis konstanter Wechselkurse und Geschäftseinheiten wäre das Plus mit sieben Prozent allerdings geringer ausgefallen. Umsatztreiber war erneut das Geschäft mit der Netzwerkausrüstung in Nordamerika, wo die Nachfrage nach dem 5G-Mobilfunkstandard weiter zunimmt. Beim operativen Ergebnis erreichten die Schweden 4,9 Milliarden Kronen nach einem Minus von 0,3 Milliarden vor einem Jahr. Unter dem Strich verdiente Ericsson 2,4 Milliarden Kronen im Vergleich von 0,7 Milliarden im Vorjahr.

Snacks sorgen für fette Pepsi-Gewinne

Dank der größeren Nachfrage nach kalorienarmen Limos und Snacks hat der Coca-Cola-Rivale Pepsi seinen Umsatz und Gewinn im ersten Quartal gesteigert. Die Erlöse zogen um 2,6 Prozent an, der Gewinn kletterte auf 1,44 Milliarden Dollar. Analysten hatten mit weniger gerechnet. Die Snack-Sparte Frito-Lay kompensierte das schwache Getränkegeschäft. Die Aktie legt vorbörslich zu.  | mehr

Morgan Stanley: Wenn die Aktie trotzdem steigt

Morgan Stanley: Kursverlauf am Börsenplatz Tradegate für den Zeitraum Intraday
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Die Investmentbank Morgan Stanley hat im ersten Quartal wegen eines schwächeren Finanzmarkthandels deutlich schlechter verdient. Im Vergleich zum Vorjahr fiel der Überschuss um neun Prozent auf 2,4 Milliarden Dollar, wie der Goldman-Sachs-Rivale am Mittwoch in New York mitteilte. Die Erträge sanken um sieben Prozent auf 10,3 Milliarden Dollar. Grund für den Rückgang waren deutlich geringere Geschäfte im aktien- und Anleihehandel.  | mehr

rm

Tagestermine am Freitag, den 19. April

Unternehmen:
Keine Termine absehbar

Konjunktur:
Japan: Verbraucherpreise 3/19, 1:30 Uhr
USA: Baubeginne- und genehmigungen 3/19, 14:30 Uhr

Sonstiges:
Feiertag "Karfreitag" :
Börsen in Österreich, Schweiz, Deutschland, Frankreich, Spanien, Großbritannien, Hong Kong, Italien, Niederlande, Polen und USA geschlossen.

Börsen in Japan, Russland, China und Korea geöffnet.