Marktbericht 20:12 Uhr

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Erholungsrally macht schlapp Entspannungsübungen an den Börsen

Stand: 19.05.2020, 20:12 Uhr

Erste Lichtblicke am dunklen Konjunkturhimmel machen den Anlegern Mut. Am Dienstag schloss der Dax erneut im Plus - wenn auch nur ganz knapp. Besonders gefragt war der Euro - wegen des Merkel-Macron-Plans.

Dax

Dax: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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Der Mai könnte doch noch zum Wonnemonat an den Börsen werden. Seit Monatsbeginn hat der Dax über 200 Punkte zugelegt. Nach langem Auf und Ab kam am Montag der Befreiungsschlag nach oben. Erstmals seit Ende April kletterte der Dax wieder über die Schwelle von 11.000 Zählern. Dort behauptete er sich am Dienstag. Mit einem Plus von 0,15 Prozent hielten sich die Kursgewinne aber in Grenzen.

Wall-Street-Bullen nehmen Luft

Dow Jones Ind.: Kursverlauf am Börsenplatz Citigroup für den Zeitraum Intraday
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Ähnlich schwer tat sich die Wall Street. Sie kam kaum vom Fleck. Der Dow lag zwei Stunden vor Handelsschluss noch 0,2 Prozent im Minus, nachdem er am Montag um fast vier Prozent nach oben gesprungen war. Positive Nachrichten zu einem möglichen Impfstoffkandidaten gegen Covid-19, Optimismus über zunehmende Lockerungen in einigen US-Bundesstaaten und die fortgesetzte Erholung am Ölmarkt hatten Dow & Co kräftig angetrieben. Ferner stützten Aussagen von US-Notenbankpräsident Jerome Powell, der bereits im Sommer eine Konjunkturerholung erwartet.

ZEW-Index schürt Hoffnung

ARD-Börsenstudio: Dorothee Holz
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Börse 11.45 Uhr: Börsenprofis rechnen mit Konjunkturerholung

Einen solchen Lichtblick am Konjunkturhimmel sehen auch die vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) befragten Börsenprofis. Sie sind überraschend optimistisch für die deutsche Konjunktur. Das Barometer ihrer Erwartungen für die nächsten sechs Monate stieg im Mai um 22,8 auf plus 51 Punkte, wie das zu seiner monatlichen Umfrage unter 202 Analysten und Anlegern mitteilte. Ökonomen hatten nur mit einem Anstieg auf 32 Zähler gerechnet.

Kommt jetzt der Merkel-Macron-Fonds?

ARD-Börsenstudio: Konrad Busen
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Börse 17.45 Uhr: Tagesfazit mit Schluss-DAX

Positiv an den Märkten wurde auch der deutsch-französische Vorstoß für den EU.-Wiederaufbaufonds aufgenommen. Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Frankreichs Präsident Emmanuel Macron wollen über einen europäischen Wiederaufbaufonds den von der Pandemie besonders gebeutelten Staaten wie Italien und Spanien Zuschüsse von insgesamt 500 Milliarden Euro gewähren. Zur Finanzierung soll die EU-Kommission erstmals Anleihen aufnehmen dürfen. "Das könnte den Weg zu einer Art Vergemeinschaftung von Schulden ebnen", sagte Analyst Ricardo Evangelista vom Brokerhaus ActivTrades. "Sollten die übrigen Staaten zustimmen, wäre das eine entscheidende Wende, die der EU dringend benötigte Stabilität bringt und dem Euro weiteren Auftrieb geben wird."

Jörg Krämer, Chef-Volkswirt der Commerzbank, warnte jedoch vor überzogenen Erwartungen an den "Mercron"-Plan. "Mit Blick auf die vielen offenen Sachfragen und die Uneinigkeit zwischen Nord- und Südeuropa rechnen wir nicht mit einer schnellen Einigung. Gelder dürften – in welcher Höhe auch immer – frühestens ab 2021 fließen."

Euro zieht an

Euro in US-Dollar: Kursverlauf am Börsenplatz Forex vwd für den Zeitraum Intraday
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Der Merkel-Macron-Plan beflügelte den Euro. Die Gemeinschaftswährung kostete am Dienstag mit 1,0925 Dollar rund ein Prozent mehr als vor Bekanntgabe der Pläne am Montagabend. Auch bei Anleihen südeuropäischer Staaten griffen Investoren beherzt zu. Dies drückte die Rendite der zehnjährigen italienischen Titel zeitweise auf ein Sechs-Wochen-Tief von unter 1,6 Prozent. Ihre Pendants aus Spanien und Portugal rentierten mit 0,692 und 0,751 Prozent jeweils so niedrig wie zuletzt vor sieben Wochen.

Ölpreis-Erholung gestoppt

Die Ölpreise konnten ihre anfänglichen Gewinne nicht halten. Die Nordsee-Sorte Brent zur Lieferung im Juni verbilligte sich bis zum Abend um 1,6 Prozent auf 34,34 Dollar. Die US-Rohölsorte WTI verlor weniger.

Öl (Brent): Kursverlauf am Börsenplatz Deutsche Bank für den Zeitraum Intraday
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Öl (WTI): Kursverlauf am Börsenplatz Deutsche Bank für den Zeitraum Intraday
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Deutsche Börse: Krisengewinner mit Einschränkungen

Auf der virtuellen Hauptversammlung der Deutschen Börse kassierte der Vorstand einen Dämpfer. Das neue Vergütungssystem wurde zwar verabschiedet, doch stimmten nur gut 65 Prozent der Anleger dafür. Wichtige Investoren wie DWS und Union Investment kritisierten, dass es nicht transparent genug sei. Mehr als 99 Prozent der Aktionäre sprachen sich dagegen für die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat aus. Deutsche-Börse-Chef Theodor Weimer will seinen Vertrag erfüllen, hält sich aber einen Wechsel an die Spitze des Deutsche-Bank-Aufsichtsrats offen.  | mehr

ARD-Börsenstudio: Dieter Reeg Audio

ARD-Börse: Deutsche Börse - Corona-Profiteur

Covestro halbiert Dividende

Covestro: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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Der Kunststoffhersteller Covestro kürzt wegen der Corona-Krise seine Dividende. Um die Liquidität zu sichern, sollen für das abgelaufene Geschäftsjahr nun nur noch 1,20 Euro je Aktie aussgeschüttet werden statt 2,40 Euro. Über die Dividende soll auf der Hauptversammlung am 30. Juli abgestimmt werden, die als virtuelle Veranstaltung abgehalten werden soll. Aufgrund der Corona-Pandemie rechnet Covestro im laufenden Jahr mit deutlich niedrigeren Erträgen als 2019.

Softbank will 20 Milliarden Dollar für T-Mobile-US-Anteile

Ist die Deutsche Telekom bereit, 20 Milliarden Dollar für die Aufstockung ihrer Anteile an T-Mobile US zu zahlen? So viel Geld verlangt offenbar die japanische Softbank für Anteile an dem US-Mobilfunkanbieter. Die Investmentbanken Morgan Stanley und Goldman Sachs sind mit der Suche nach einem Käufer beauftragt worden, berichtete das "Wall Street Journal". Nach der Fusion mit der früheren Softbank-Tochter Sprint im April hält die Telekom rund 43 Prozent an der neuen T-Mobile US. Eine auf vier Jahre angelegte Stimmrechtsvereinbarung mit Softbank ermöglicht es den Bonnern, die Nummer drei des US-Mobilfunkmarktes in der Bilanz zu konsolidieren.

TCI stellt Strafanzeige gegen Wirecard-Management

Neuer Ärger für Wirecard: Der britische Hedgefondsmanager Christopher Hohn will gerichtlich gegen das Wirecard-Management vorgehen. Hohns Hedgefonds TCI hat am Dienstag bei der Staatsanwaltschaft München Strafanzeige gegen Wirecard-Verantwortliche gestellt. Nach Einschätzung von TCI haben sich aus dem Ende April veröffentlichen KPMG-Sonderbericht Auffälligkeiten ergeben, die möglicherweise strafrechtlich relevant sein könnten. Die Wirecard-Aktie weitete ihre Verluste leicht aus.

Wirecard betrachtet die Anzeige als rein taktisches Manöver eines Leerverkäufers. TCI hält nach eigenen Angaben eine Short-Position auf Wirecard-Aktien, spekuliert also auf fallende Kurse. Diese lag am 28. April bei 1,53 Prozent der Aktien. Wirecard sieht sich als Opfer von Shortsellern, die mit schlechten Nachrichten und fallenden Kursen Kapital aus der Aktie schlagen wollen.

Abgas-Skandal: VW-Bosse kommen glimpflich davon

Volkswagen VZ: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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Aufatmen in der Wolfsburger Konzernzentrale: Das Strafverfahren wegen möglicher Marktmanipulation gegen VW-Chef Herbert Diess und Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch in der Diesel-Affäre soll gegen eine Zahlung von neun Millionen Euro eingestellt werden. Ein Sprecher des Kontrollgremiums von Volkswagen bestätigte eine entsprechende Einigung zwischen den beiden Angeklagten und der Justiz. Die Ermittler warfen Diess und Pötsch vor, im Zusammenhang mit dem Auffliegen des Abgasskandals im Herbst 2015 in den USA Anleger nicht rechtzeitig über das Ausmaß der finanziellen Folgen und drohenden Strafen informiert zu haben.

Dramatischer Einbruch bei neuen Autos

In der Corona-Krise ist der Automarkt in der Europäischen Union fast zum Erliegen gekommen. Im April kamen lediglich rund 271.000 Neuwagen auf die Straßen, 76 Prozent weniger als vor einem Jahr. Das gab der europäische Herstellerverband ACEA am Dienstag in Brüssel bekannt. Dies sei der schärfste monatliche Rückgang seit Beginn seiner Aufzeichnungen, so der Verband. Grund war der fast vollständige Stillstand sowohl der Autoproduktion als auch des Autohandels zur Eindämmung der Pandemie.

Thyssenkrupp-Neuausrichtung kommt gut an

Thyssenkrupp: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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Die Kursgewinne von Thyssenkrupp setzten sich heute fort. Die geplante Neuausrichtung wird am Markt positiv gesehen. Der Konzern soll weiter schrumpfen. Behalten wollen die Essener den Werkstoffhandel sowie das Geschäft mit Industrie- und Automobilkomponenten. Für die Stahlsparte prüft Thyssenkrupp mehrere Optionen - sowohl einen Verbleib des Geschäfts im Konzern als auch eine mögliche Fusion - zum Beispiel mit Salzgitter. Gleiches gelte für die Marine-Sparte.  | mehr

Corona-Gewinner verlieren

Bei den zu den Krisengewinnern gehörenden Papieren von Hellofresh und Delivery Hero scheint die Luft erst einmal raus zu sein. Bereits zum Wochenauftakt hatten beide Aktien in einem starken Gesamtmarkt nachgegeben. Auch heute setzen sich die Verluste fort. Händler sprachen von Gewinnmitnahmen nach dem zuletzt starken Lauf. In der Vorwoche hatte beide Titel noch Rekordhöhen erreicht.

Tui: Werden Verlustbringer fallengelassen?

Tui

Tui: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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Laut einem Medienbericht zieht der Reisekonzern eine Trennung von Verlustbringern in Erwägung. Zunächst wolle Tui aber versuchen, die entsprechenden Unternehmenssparten wieder fit zu machen. Welche Bereiche genau von der Trennung betroffen sein würden, stehe noch nicht fest. Derzeit verliert das Unternehmen jeden Monat eine dreistellige Millionensumme. Die jüngste Nachricht kam am Markt aber gut an, die Tui-Aktie legte zwischenzeitlich um 8,5 Prozent zu.  | mehr

Hornbach: Yippie jaja yippie yippie yeah!

Der Baumarktkonzern Hornbach rechnet trotz der coronabedingten vorübergehenden Schließung vieler Filialen mit einem insgesamt guten ersten Geschäftsquartal. Umsatz und Ertrag dürften in dem bis 31. Mai laufenden ersten Geschäftsjahresviertel "signifikant über den Vorjahreswerten liegen", teilte das Unternehmen mit. Die durch die Schließung bedingten Einbußen seien dank der hohen Umsätze in den geöffneten beziehungsweise wiedereröffneten Baumärkten, Onlineshops und Baustoffhandelsniederlassungen "mehr und mehr überkompensiert" worden.  | mehr

ARD-Börsenstudio: Dorothee Holz Audio

Börse 09.20 Uhr: Hornbach trotzt der Corona-Pandemie

KWS: Corona bremst erst später

Der Saatgutkonzern KWS Saat stellt sich nach einem kräftigen Wachstum auf verzögerte Folgen der Corona-Krise ein. Die Aussichten für das Geschäftsjahr 2020/21 seien gedämpft. Für das laufende Geschäftsjahr ist die KWS-Führung allerdings etwas optimistischer. Der Vorstand peilt nun den oberen Bereich der Zielspannen für Umsatz und operative Marge an. Totz der Covid-19-Pandemie habe KWS Saat die Landwirte rechtzeitig zum Frühjahr mit Saatgut versorgen können. Die KWS-Aktien gehörten zu den Topverlierern im SDax.

Sixt beschleunigt weiter

Die Commerzbank hat die im SDax notierten Vorzugsaktien von Sixt von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 47 auf 57 Euro angehoben. Die von Bundesaußenminister Heiko Maas avisierte schrittweise Lockerung der Reisebeschränkungen sei für die von der Corona-Krise am stärksten betroffene Branche eine enorme Erleichterung, schrieb Analyst Adrian Pehl in einer Studie.

Scout24 steigt auf Rekordhoch

Topgewinner im MDax war Scout24. Die Aktie stieg auf über 67 Euro und damit den höchsten Stand seit dem Börsengang. Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel von 63,50 auf 69 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Analyst Richard Eary lobte in einer Studie eine qualitativ sehr gute Aktie mit deutlichem Wachstumspotenzial. Das erste Quartal habe das starke Geschäftsmodell des Online-Marktplatzbetreibers unterstrichen.

Dermapharm profitiert von Corona

Das Arzneiunternehmen Dermapharm ist mit zweistelligen Wachstumsraten in das neue Geschäftsjahr gestartet. Der Umsatz wuchs im ersten Quartal um 17,7 Prozent auf 192,5 Millionen Euro. Die Corona-Pandemie habe dabei in einzelnen Therapiegebieten zu verstärkter Nachfrage geführt, hieß es. Dermapharm geht jedoch davon aus, dass sich dieser Effekt im Jahresverlauf wieder ausgleichen wird. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg um gut ein Fünftel auf 49,2 Millionen Euro.

Erster Börsengang des Jahres perfekt

Trotz Corona-Krise hat es der Datenbank-Anbieter Exasol als erstes Unternehmen in diesem Jahr an die Frankfurter Börse geschafft. Die insgesamt gut neun Millionen angebotenen Aktien seien für 9,50 Euro je Stück verkauft worden, hieß es am Abend. Das Platzierungsvolumen beträgt somit rund 87,45 Millionen Euro. Die Preisspanne hatte bei 8,50 bis 10,50 Euro je Aktie gelegen. Am Montag sollen die Aktien erstmals an der Frankfurter Börse im Segment "Scale" ehandelt werden.  | mehr

Imperial Brands: Corona bremst Zigaretten-Lust

Wird in der Corona-Krise weniger geraucht? Imperial Brands, der Hersteller von Gauloises- und Davidoff-Zigaretten meint ja. Er rechnet wegen der Corona-Restriktionen mit Gewinneinbußen. Das Ergebnis je Aktie werde in dem im September endenden Geschäftsjahr 2019/20 um ein bis drei Prozent zurück gehen, warnte der Tabak-Konzern. Um die Reserven zu schonen und Schulden abzubauen, wird die Dividende um ein Drittel gekürzt. Imperial Brands leidet auch unter der schwächeren Nachfrage nach E-Zigaretten, nachdem in den USA strengere Vorschriften eingeführt wurden. Bestimmte Geschmacksrichtungen von E-Zigaretten dürfen nicht mehr verkauft werden.

Walmart: Nicht so bescheiden

Der US-Handelsriese hat im ersten Quartal des Bilanzjahres 2020/21 (zum 30. April) vom sprunghaft angestiegenen Onlinehandel und Hamsterkäufen in der Coronakrise profitiert. Bei einem Umsatzplus von zehn Prozent auf 134,6 Milliarden stieg das Betriebsergebnis um 5,6 Prozent auf 5,22 Milliarden Dollar, wie Walmart mitteilte. Beim Umsatz und Gewinn schlug der Konzern die Analystenerwartungen.  | mehr

Home Depot: Eigentlich läuft doch alles

Die US-Baumarktkette Home Depot hat die Prognose für das Geschäftsjahr 2020 gestrichen. Die Ergebnisse des ersten Quartals sind aber gar nicht so ernüchternd. Home Depot konnte den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 7,1 Prozent auf 28,3 Milliarden Dollar steigen. Der Nettogewinn fiel aber niedriger aus. Laut Management lag das vor allem an höheren Personalkosten in Zuge der Krise. Vorbörslich verlor der Titel am Dienstag rund 2,6 Prozent - die Aktie bewegt sich dennoch in der Nähe des Rekordhochs.  | mehr

Teslas Absatz in China bricht ein

Tesla: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum Intraday
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Der Elektroautobauer Tesla hat im April einen Dämpfer in China erlitten. Die Zahl der Zulassungen, einschließlich importierter Autos, fiel von 12.709 im März um 64 Prozent auf 4.633 Fahrzeuge, wie das Beratungsunternehmen LMC Automotive mitteilte. Nach Angaben der China Passenger Car Association verkaufte Tesla im vergangenen Monat 3.635 Elektroautos des Modells 3. Der Autobauer rechnet damit, im Juni 4.000 Einheiten pro Woche herzustellen und im ersten Quartal 2021 mit der Massenproduktion von Geländewagen des Modells Y zu beginnen, sagte Tesla-Vizepräsident Tao Lin.

Foot Locker schließt Runners Point

Foot Locker: Kursverlauf am Börsenplatz Nyse für den Zeitraum Intraday
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Der amerikanische Handelskonzern Foot Locker schließt seine Laufschuhkette Runners Point und nimmt die Marke vom Markt. "Alle Filialen werden geschlossen", sagte ein Sprecher des Unternehmens. Dies gelte auch für die Filialen in Österreich und der Schweiz. Anfang Februar gab es in Deutschland, Österreich und der Schweiz laut Geschäftsbericht insgesamt 81 Filialen. Im Internet listet Runners Point aktuell 73 Filialen in Deutschland auf, vor allem in den alten Bundesländern und in Berlin.  | mehr

Kein China-Kaffee mehr an der Nasdaq

Der chinesische Starbucks-Rivale Luckin Coffee hat sich an der Nasdaq verbrüht. Gut ein Jahr nach seinem US-Börsengang muss er sich von der US-Techbörse verabschieden. Der Börsenbetreiber Nasdaq plant, Luckin vom Kurszettel zu verbannen. Grund ist die Bilanzmanipulation von Luckin. Im April hatte die Kaffeehaus-Kette zugegeben, dass einige Mitarbeiter Kundenkonten fingiert haben, was zu falschen Umsätzen von rund 300 Millionen Euro führte. Inzwischen wurden Luckin-Chefin Jenny Zhiya Qian sowie weitere Manager entlassen.

TikTok besser als Disney?

Disneys Streaming-Chef Kevin Mayer wechselt zur chinesischen Videoplattform TikTok. Mayer wird Chef bei TikTok und soll zugleich das operative Geschäft beim chinesischen Mutterkonzern Bytedance führen.

TikTok mit seinen kurzen Videoclips ist besonders bei jungen Nutzern populär. Mayer war zuletzt für den Aufbau des im vergangenen Jahr gestarteten Streamingdienstes Disney+ zuständig. Deshalb wurde er auch als aussichtsreicher Nachfolger des langjährigen Disney-Chefs Robert Iger gehandelt. Den Spitzenposten bekam aber im Februar der bisherige Chef der Themenpark-Sparte, Bob Chapek.

nb

Tagestermine am Dienstag, den 26. Mai

Firmen:
Fraport: Verkehrszahlen, 21.KW, 07:00 Uhr
Suzuki: Jahreszahlen, 08:00 Uhr
Hella: Telefonkonferenz, 09:00 Uhr
Fraport: Hauptversammlung (online), 10:00 Uhr
Nordex: Hauptversammlung (online), 10:00 Uhr
Dr. Hönle: Hauptversammlung (online), 10:00 Uhr
Siemens: Abspaltungsbericht für Siemens-Energy, 10:00 Uhr
Basler: Hauptversammlung (online), 13:30 Uhr
Air France-KLM: Hauptversammlung, 14:30 Uhr
Merck & Co.: Hauptversammlung, 15:00 Uhr

Konjunktur:
Japan: All Industry Acitivity Index 03/20, 06:30 Uhr
EU: Acea Nfz.-Zulassungen 04/20, 08:00 Uhr
Deutschland: GfK-Verbrauchervertrauen 06/20, 08:00 Uhr
USA: CFNA-Index 04/20, 14:30 Uhr
USA: Verbrauchervertrauen 05/20, 16:00 Uhr
USA: Verkauf neuer Häuser, 16:00 Uhr