Marktbericht 20:05 Uhr

Dax legt zu Die Bullen scharren mit den Hufen

Stand: 11.11.2015, 20:05 Uhr

Die Anleger haben sich zur Wochenmitte in Kauflaune gezeigt und den Dax angetrieben. Die Marke von 11.000 Punkten konnte aber nicht geknackt werden.

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Dax: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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Am Ende eines abwechslungsreichen Handelstages mit vielen Unternehmensergebnissen konnten weder Bullen noch Bären den Sieg für sich beanspruchen. Okay, der Dax legte zu, was den Bullen gefallen dürfte. Aber den Bären bleibt, dass der Widerstand bei 11.000 Punkten beziehungsweise an der bei 11.069 Punkten verlaufenden 200-Tage-Linie, erneut nicht geknackt werden konnte. Der Doppelwiderstand erweist sich immer mehr als harte Nuss - Remis also, Entscheidung vertagt.

Am Ende schloss der Dax bei 10.907 Punkten, ein Tagesgewinn von 0,7 Prozent. Das Tageshoch lag bei 10.994, das Tagestief bei 10.843 Punkten. Im Späthandel tat sich wenig, der L/E-Dax schloss bei 10.908 Punkten.

ARD-Börsenstudio Hörfunk: Alexander Schmitt
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Börse 17.00 Uhr

Trotzdem scharren die Bullen mit den Hufen, denn von der EZB wird erwartet, dass sie mit frischem Notenbankgeld den Markt weiter antreibt. EZB-Ratsmitglied Constancio erklärte, dass die Geldpolitik noch für lange Zeit stützend sein wird. Die Entscheidung der EZB im Dezember werde auf den Inflationsdaten basieren, erklärte Constancio. Die stagnieren derzeit bekanntlich und liegen damit weit unter dem Ziel der Notenbank einer Inflationsrate von 2,0 Prozent. Wirklich neu waren die Äußerungen somit nicht, sie bestätigten lediglich, was EZB-Chef Mario Draghi bereits angekündigt hatte.

Henkel war der Star des Tages

Abseits der Charttechnik überzeugte vor allem die Henkel-Aktie mit einem in dieser Höhe ungewöhnlichen Kurssprung von 6,7 Prozent. Das Papier lag damit klar an der Dax-Spitze. Der Konsumgüterhersteller hat im dritten Quartal das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis (Ebit) um zwölf Prozent auf 778 Millionen Euro verbessert. Hilfreich waren gute Geschäfte mit Waschmitteln.

Dow Jones leicht im Minus

Die Wall Street, die vorbörslich noch im Plus lag, ist mittlerweile ins Minus gedreht. Der Leitindex Dow Jones steht aktuell 0,1 Prozent im Minus. Auch die anderen großen Aktienindizes tendiren in der gleichen Größenordnung wenig verändert. Den Anlegern gefallen vor allem die fallenden Ölpreise nicht, nachdem die US-Bestände weiter gestiegen sind. Die offizielle Statistik wird die US-Energiebehörde wegen des Feiertages erst am Donnerstag veröffentlichen. Wegen des Veteran-Day-Feiertages ist der Rentenmarkt in den USA heute geschlossen, so dass auch am Aktienmarkt nicht wirklich viel los ist.

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Euro-Anstieg schon wieder gebremst

Berg- und Talfahrt heute für den Euro. Nach anfänglichen Kursgewinnen und einem Tageshoch bei 1,0772 Dollar ist die Gemeinschaftswährung wieder bis an die Marke von 1,07 Dollar zurückgefallen. Danach ging das Zick-zack weiter, aktuell steht die Gemeinschafstwährung bei 1,0723 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Nachmittag noch auf 1,0716 (Dienstag: 1,0711) US-Dollar festgesetzt.

Die Commerzbank sieht das kurzfristige Aufwertungspotenzial des Dollar als begrenzt an. Denn die Zinserhöhung der US-Notenbank im Dezember sei eingepreist und auch die Zinserwartungen für 2016 hätten zugelegt. "Weitere Dollar-Stärke könnte sich vorerst also eigentlich nur daraus ergeben, dass der Markt einen noch aggressiveren Zinspfad einpreist", schreibt die Commerzbank.

Euro in US-Dollar: Kursverlauf am Börsenplatz Forex vwd für den Zeitraum Intraday
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Die Experten der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) erwarten jedoch, dass der Euro angesichts der politischen Querelen in Portugal und Griechenland in der Defensive bleibt. In Portugal war die konservative Regierung nach einem Misstrauensvotum der Opposition gestürzt worden.

K+S kürzt Prognose

Größter Dax-Verlierer war die Aktie von K+S. Der Salz- und Düngemittelhersteller leidet unter fallenden Düngemittelpreisen. Das Unternehmen rechnet nun im Gesamtjahr nur noch mit einem Umsatz von 4,3 bis 4,5 Milliarden, anstatt 4,35 bis 4,55 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis soll 780 bis 830 Millionen Euro erreichen. Bislang hatte man 780 und 860 Millionen in Aussicht gestellt.

Die Deutsche Post hat ein Problem

Die Deutsche Post hat von Juli bis September erheblich schlechter als im Vorjahr abgeschnitten. Grund waren hohe Abschreibungen auf das neue IT-System der Frachtsparte. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) brach um 71 Prozent auf 197 Millionen Euro und der Gewinn sogar um 90 Prozent auf 49 Millionen Euro ein. Der Umsatz stieg von 14,0 auf 14,4 Milliarden Euro. Die Analystenerwartungen wurden für alle Größen verfehlt. Die "Aktie Gelb" stand unter Druck und verlor drei Prozent.

Eon mit Rekordverlust

Deutschlands größter Energiekonzern Eon muss in den ersten neun Monaten einen Rekordverlust von knapp 5,7 Milliarden Euro hinnehmen. Grund sind Abschreibungen von 8,3 Milliarden auf Kraftwerke. Immerhin bestätigte Eon aber seine Prognose für das operative Ergebnis von 7,0 bis 7,6 Milliarden Euro und eines nachhaltigen Konzernüberschusses von 1,4 bis 1,8 Milliarden fürs laufende Jahr. Das Eon-Papier gab am Nachmittag alle seine Gewinne wieder ab und schloss sogar mit einem Mini-Minus von 0,02 Prozent bei 9,17 Euro.

Was ist los bei VW?

Der Skandal-Konzern Volkswagen kommt nicht aus den Schlagzeilen. Das Unternehmen hat die Produktion der US-Version des Diesel-Passats laut einem Medienbericht gestoppt. Während die Benziner des Modelljahres 2016 Ende des Monats oder Anfang Dezember bei US-Vertragshändlern ankommen sollten, sei die Fertigung der Diesel-Fahrzeuge bei der Mittelklasse-Limousine ausgesetzt worden, berichtete das Fachblatt "Automobile News".

Lufthansa-Chef bleibt stur

Carsten Spohr will im Tarifstreit mit der Flugbegleitergewerkschaft Ufo nicht klein beigeben. "Wir müssen das durchstehen, um unsere Position zu sichern", sagte der Firmenchef in Frankfurt. Er verwies darauf, dass Lufthansa im Wettbewerb mit den Billigfliegern immer noch zu teuer unterwegs sei.

Lufthansa: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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Der juristische Streit zwischen Ufo und der Lufthansa geht derweil weiter. Das Düsseldorfer Arbeitsgericht hat den Streik des Kabinenpersonals bei der Lufthansa an diesem Standort nun doch erlaubt, nachdem es am Vortag anders geurteilt hatte. Am Dienstabend hatte wiederum das Arbeitsgericht Darmstadt der Gewerkschaft den Streik an den Standorten München und Frankfurt gestattet.

Aktionärsberater empfiehlt Vonovia-Fusion

Der vor allem bei angelsächsischen Investoren beachtete Aktionärsberater Glass Lewis hat sich für ein Zusammengehen von Vonovia mit der Deutsche Wohnen ausgesprochen. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur "Reuters", die Beteiligten wollten sich dazu nicht äußern.

In dem der Agentur vorliegenden Papier heißt es, Vonovia habe bisher eine gute Erfolgsbilanz mit Zukäufen und könne seine Plattform ausbauen. Vonovia will die Nummer zwei der Branche für 14 Milliarden Euro übernehmen. Nun sind die Vonovia-Anleger auf der a.o. Hauptversammlung am 30.11. am Zug. Sie müssen mit 75-prozentiger Mehrheit der für die Übernahme notwendigen Kapitalerhöhung zustimmen. Zudem ist die Übernahme daran geknüpft, dass 50 Prozent der Deutsche-Wohnen-Aktionäre zustimmen.

Microsoft will mit der Telekom

Die Amerikaner wollen zusammen mit der Telekom eigene Cloud-Rechenzentren betreiben. Damit kommt der Konzern dem Wunsch vieler Kunden entgegen, ihre Daten in Deutschland zu lassen. Dies erklärte Firmenchef Satya Nadella heute in Berlin. Die Telekom wird über ihre Tochter T-Systems als Treuhänder agieren und den Zugang zu den Daten überwachen. Nadella sieht die Zukunft von Microsoft im Cloud-Geschäft, auf dem sich allerdings auch schon andere namhafte Konkurrenten wie SAP, Oracle, Salesforce oder Amazon tummeln.

Nach Insiderberichten sind beim laufenden Verkaufsprozess der niederländischen Telekom-Tochter T-Mobile NL nun auch Finanzinvestoren eingestiegen. Die Geschäftsentwicklung in den Niederlanden, wo die Telekom die Nummer drei hinter KPN und Vodafone ist, war zuletzt rückläufig gewesen. Erwartet werden Gebote zwischen zwei und drei Milliarden Euro. Die T-Aktie gewann 1,6 Prozent.

Hochtief voll im Plan

Der Baukonzern Hochtief hat in den ersten neun Monaten das bereinigte operative Ergebnis um 45 Prozent auf 190 Millionen Euro gesteigert. Der Auftragseingang legte um knapp acht Prozent auf 16,76 Milliarden Euro zu, der Außenumsatz erhöhte sich um 0,6 Prozent auf rund 16 Milliarden. Das gab das Unternehmen am Mittwoch nach Xetra-Schluss bekannt. Die Zahlen waren eigentlich erst morgen früh erwartet worden. Vorstandsvorsitzender Marcelino Fernandez Verdes sieht sich auf Kurs und bestätigte die Jahresziele. Der zur spanischen ACS gehörende Konzern peilt 2015 ein operatives Ergebnis von 220 bis 260 Millionen Euro an, eine Steigerung um 15 bis 35 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

SMA Solar erhöht Prognose

Mit SMA Solar aus dem TecDax meldete sich nach Xetra-Schluss noch ein Unternehmen zu Wort. Der nordhessische Hersteller von Wechselrichtern erhöht die Jahresprognose für das laufende Geschäftsjahr. Die Aktie legt im Späthandel kräftig zu, nachdem sie während der regulären Handelsstunden über drei Prozent verloren hatte.

Bechtle auf gutem Kurs

Bechtle-Aktien gehörten im TecDax zu den größten Gewinnern. Der IT-Dienstleister hat im dritten Quartal seinen Umsatz um elf Prozent auf 686 Millionen Euro gesteigert. Der Gewinn vor Steuern legte um elf Prozent auf 33,1 Millionen Euro zu. "Das unerwartet starke dritte Quartal stimmt uns sehr zuversichtlich für das Gesamtjahr", erklärte Vorstandschef Thomas Olemotz.

Nordex hebt Prognose an

Nordex: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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Der Windturbinenhersteller Nordex hat seine Prognose fürs Gesamtjahr deutlich angehoben. Das TecDax-Mitglied rechnet mit einem Umsatz von 2,3 bis 2,4 Milliarden Euro nach bisher 1,9 bis 2,1 Milliarden. Im dritten Quartal schnellten die Erlöse um 50 Prozent auf 685 Millionen Euro nach oben und übertrafen die Analystenschätzungen von 577 Millionen deutlich. Die Aktie konnte ihre anfänglichen Gewinne aber nicht verteidigen. Sie lösten sich in Luft auf und am Ende stand ein Minus von 0,66 Prozent an der Anzeigetafel.

Schwarzer Tag für die Osram-Aktie

Das Osram-Papier brach im MDax dramatisch ein und verlor unfassbare 28,13 Prozent auf 37 Euro - und damit fast den gesamten Jahresgewinn der Aktie an einem Tag (!). Hintergrund des Gemetzels: Der Beleuchtungskonzern wandelt sich vom Lampenhersteller zum LED-Chip-Produzenten. Die Münchner bauen für eine Milliarde Euro in Malaysia eine eigene Chipfabrik. Das traditionelle Lichtgeschäft mit Halogen- und Energiesparlampen soll im nächsten halben Jahr verkauft werden.

Rheinmall-Kapitalerhöhung belastet

Der Rüstungskonzern und Autozulieferer Rheinmetall hat sich frisches Kapital von seinen Aktionären besorgt. Im Rahmen einer Kapitalerhöhung unter Ausschluss des Bezugsrechts wurden knapp vier Millionen neue Aktien bei institutionellen Investoren platziert. Der Preis soll bei 57,70 Euro je Aktie gelegen haben. Der Bruttoerlös lag bei rund 230 Millionen Euro. Aktien in Höhe von zehn Prozent des Grundkapitals wurden ausgegeben. Rheinmetall verloren deutlich 7,55 Prozent.

LPKF kann noch schlechter

Bereits am Abend hatte der Laserspezialist LPKF Anleger mit einer neuerlichen Umsatz- und Gewinnwarnung geschockt. Wegen des schwachen Geschäfts mit Laser-Direktstrukturierungsanlagen wird 2015 nur noch ein Umsatz von 85 bis 90 Millionen Euro möglich sein. Zudem droht ein Betriebsverlust (Ebit) im einstelligen Millionenbereich. LPKF-Aktien, die zuvor schon schlecht gelaufen waren, verloren weitere fünf Prozent.

Jenoptik fällt in Ungnade

Das Technologieunternehmen Jenoptik hat seine Prognose für 2015 zusammengestrichen. Das TecDax-Mitglied rechnet nun mit einem Umsatz von 660 bis 680 Millionen Euro. Zuvor hatte das obere Ende der Prognosespanne bei 690 Millionen Euro Umsatz gelegen. Anleger warfen Jenoptik-Aktien aus ihren Depots und schickten das Papier mit einem drastischen Tagesverlust von 9,73 Prozent ans TecDax-Ende.

VIB Vermögen weiter auf Wachstumskurs

Der Spezialist für Gewerbeimmobilien hat nach neun Monaten den Umsatz im Jahresvergleich um 6,2 Prozent auf 55 Millionen Euro gesteigert. Geholfen haben dabei neue Objekte im Portfolio, wodurch die Mieteinnahmen gesteigert wurden. Firmenchef Ludwig Schlosser erklärte, erstmals sei die Marke von mehr als einer Million Quadratmeter vermieteter Fläche erreicht worden. Das Ebit legte deutlich um 26,5 Prozent auf 51,2 Millionen Euro zu. Die bei Immobilienwerten maßgebliche operative Erfolgsgröße FFO erhöhte sich um 9,5 Prozent auf 23,8 Millionen Euro. Die im Open Market der Frankurter Börse notierte Aktie legte 0,85 zu auf 17,85 euro.

Hapag Lloyd weist Gewinn aus

Der Börsenneuling weist nach neun Monaten schwarze Zahlen aus. Nach den am Mittwoch veröffentlichten Zahlen blieb unterm Strich ein Nettogewinn von 160,4 Millionen Euro - nach einem Minus von 224,0 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Die Reederei war am vergangenen Freitag erstmals an der Börse notiert worden, nachdem sie die Angebotsfrist für die Aktien verlängert und den Ausgabepreis auf 20 Euro gesenkt hatte. Mit dem Erlös aus dem Börsengang von rund 300 Millionen Dollar will Hapag-Lloyd neue Schiffe und Container kaufen.

Kehraus bei UniCredit

Die italienische Großbank UniCredit streicht ihr Filialnetz vor allem in Osteuropa drastisch zusammen und will in den nächsten drei Jahren 18.200 Stellen abbauen. Betroffen ist vor allem das Privatkundengeschäft in Österreich, wo die Bank Austria zum Konzern gehört. Die Wiener Osteuropa-Holding wird aufgegeben. In Deutschland operiert die HypoVereinsbank unter dem Dach von UniCredit. Das Filialnetz in Italien, Österreich und Deutschland soll um insgesamt 800 Zweigstellen schrumpfen. Die Tochter in der Ukraine wird verkauft.

6.000 Arbeitsplätze sollen allein dadurch und durch den Verkauf der Fonds-Tochter Pioneer wegfallen. Pioneer soll mit dem Asset Management der Santander Bank (SAM) verschmolzen werden. Vorstandschef Federico Ghizzoni will die Kosten bis 2018 um 1,6 Milliarden Euro senken und den Nettogewinn auf 5,3 Milliarden Euro steigern. Im dritten Quartal verdiente UniCredit 507 Millionen Euro, rund 30 Prozent weniger als im Vorjahr. Erwartet gewesen waren allerdings nur 432 Millionen Euro.

Voestalpine rudert zurück

Der österreichische Stahl- und Verarbeitungskonzern Voestalpine verabschiedet sich wegen einer anhaltend schwachen Nachfrage aus der Öl- und Gasbranche von seinen Geschäftszielen. Die bislang für das bis Ende März laufende Geschäftsjahr 2015/16 erwartete Steigerung des operativen Ergebnisses (Ebitda) und des Betriebsgewinns (Ebit) sei nicht mehr zu schaffen, hieß es. Der Linzer Konzern aber weiterhin damit, die operativen Ergebnisse im Vergleich zum Vorjahr steigern zu können. Während der Umsatz auf 2,8 (Vorjahr: 2,7) Milliarden Euro stieg, sank der Betriebsgewinn auf 206,8 (Vorjahr: 226,3) Millionen Euro. Analysten hatten jedoch mit einem noch stärkeren Rückgang gerechnet.

rm

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Tagestermine am Donnerstag, 19. Juli

Unternehmen:
Volvo Car: Halbjahreszahlen, 6:00 Uhr
Volvo AB: Q2-Zahlen, 7:20 Uhr
Kuehne & Nagel: Halbjahreszahlen, 6:45 Uhr
Givaudan: Halbjahreszahlen, 6:45 Uhr
ABB: Q2-Zahlen, 6:50 Uhr
Adva Optical: Q2-Zahlen, 7 Uhr
SAP: Q2-Zahlen, 7 Uhr
Amadeus Fire: Halbjahreszahlen, 8 Uhr
Villeroy & Boch: Halbjahreszahlen, 8 Uhr
Unilever: Halbjahreszahlen, 8 Uhr
Südzucker: HV, 10 Uhr
Bank of New York: Q2-Zahlen, 12:30 Uhr
Blackstone: Q2-Zahlen
Microsoft: Q4-Zahlen, 22:09 Uhr

Konjunktur:
USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche), 14:30 Uhr
USA: Philly Fed Index 07/18, 14:30 Uhr
USA: Frühindikatoren, 06/18, 16 Uhr