Der Dax zeigt wieder Qualitäten

von Robert Minde

Stand: 12.08.2011, 20:03 Uhr

Zum Wochenausklang hat der Dax die Anleger nach einer weiteren Berg- und Talfahrt dann doch noch versöhnlich gestimmt. Mehr als das: Der Index zeigte Nehmerqualitäten und trotzte sogar gemischten US-Konjunkturdaten.

Nein, leicht hat es der Dax den Marktteilnehmern in dieser Woche nicht gemacht. Im Gegenteil, die Nerven lagen zwischenzeitlich völlig blank, aber zum Wochenschluss hat sich dann doch noch Einiges zum Guten gewandt. Denn der Aktienmarkt beendete den zweiten Tag in Folge mit kräftigen Kursgewinnen und schloss bei 5997 Punkten knapp unter der Marke von 6.000 Punkten. Ein ansehnlicher Zugewinn von 3,4 Prozent oder 200 Punkten. Auch der L/E-Dax legt leicht zu und steigt sogar über 6000 Punkte auf 6.023 Punkte. Dabei hatte es zunächst erneut nach einer kräftigen Achterbahnfahrt ausgesehen, der deutsche Leitindex lag am Morgen noch kräftig im Minus. Dann aber nahm er Fahrt auf, offensichtlich gestützt durch die zuvor von einigen Euro-Ländern verkündeten Leerverkaufsverbote für Bankaktien.

"Das Verbot von Leerverkäufen in einigen Ländern treibt den Dax an, und im Zuge der steigenden Kurse kaufen auch die Investoren eifrig, die zuvor auf weiter fallende Kurse gesetzt haben", sagte Aktienhändler Markus Huber von ETX Capital. Dabei bewies der Dax Nehmerqualitäten, denn sogar auf gemischte US-Konjunkturzahlen reagierte der Markt robust.

Zuwächse breit gefächert
Erneut war die Schwankungsbreite beim Dax mit über 300 Punkten sehr groß. Das Tagestief lag bei 5,678 Punkten, das Hoch bei 6.023 Zählern. Verlierer gab es keine. Tagessieger war der Versorger RWE, ein ungewöhnliches Bild, denn kaum eine andere Branche hat zuletzt soviel Prügel einstecken müssen wie die Versorger. Eon legten ebenfalls über vier Prozent zu, auch Finanzwerte erholten sich. MDax, SDax und TecDax rückten ebenfalls vor, es gab nur wenige Verlierer. Damit wurde der heutige Aufschwung von der ganzen Breite des Marktes getragen, was prinzipiell ein gutes Zeichen ist.

Risken bleiben
Dass die Lage aber angespannt bleibt zeigt die Meldung, dass die Ratingagentur Standard and Poor`s nun erwägt, Zypern abzustufen. Das Land stehe auf der Beobachtungsliste, teilte S&P am Freitag nach Börsenschluss in Europa mit und vor großen wirtschaftlichen Herausforderungen. Bisher bewertet S&P Zypern mit BBB+. Auch das "Angstbarometer" VDax, ein Index der die Volatilität des Dax misst, steht weiter auf einem hohen Niveau.

Leerverkaufsverbot umstritten
Die in der Nacht zum Freitag verhängten Leerverkaufs-Verbote von Finanztiteln in vier Euro-Ländern haben offensichtlich Wirkung gezeigt und für eine Beruhigung gesorgt. Unter Experten ist ein Verbot allerdings umstritten. Diese halten das jüngst verhängte Leerverkaufsverbot für Bankaktien für einen zahnlosen Tiger. "Ein Pflaster auf eine Wunde zu kleben, die mit vielen Stichen genäht werden müsste, löst das Problem nicht", sagte Pedro de Noronha, Partner beim Hedgefonds Noster Capital. Spekulanten könnten auf andere Börsenplätze ausweichen oder Futures und Optionen leer verkaufen.

Die EU-Kommission erwartet nichtsdestotrotz schon bald eine einheitliche Regelung zum Verbot von Leerverkäufen in der EU. "Die Verhandlungen sind enorm vorangekommen. Wir sind einer Einigung sehr nahe", sagte eine Sprecherin der Kommission am Freitag in Brüssel. Allerdings ist noch ungewiss, wie weit ein mögliches Verbot gehen wird. "Die jüngsten Entwicklungen auf den Märkten haben erneut gezeigt, wie wichtig es ist, dass Europa schnell und koordiniert handeln kann", fuhr die Sprecherin fort. Die europäische Finanzaufsicht ESMA erklärte, Leerverkäufe seien prinzipiell zulässig, stellten allerdings im Zusammenhang mit der Verbreitung von Gerüchten einen eindeutigen Marktmissbrauch dar. Auch die ESMA fordert eine europaweit gültige Regelung.

Italien und Portugal tun was
Bewegung gibt es im Kampf gegen die europäische Schuldenkrise. Der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi hat sein Kabinett für Freitagabend zu einer Sondersitzung über Schritte zum Schuldenabbau einberufen. Auch Portugal drückt derweil beim Sparkurs aufs Tempo. Die Portugiesen ernteten dafür Lob vom IWF. Dieser sprach von einem gelungenen Start des beschlossenen Sparkurses. Risiken gebe es aber, wenn das Wirtschaftswachstum in den Kernländern der EU nachlasse, so der IWF. Genau dies könnte sich aber abzeichnen. Sowohl für Deutschland als auch für Frankreich zeigen die jüngsten Daten, dass sich die Wachstumskräfte abschwächen.

Wall Street liegt ebenfalls vorne
Der New Yorker Aktienmarkt hat bisher die beiden widersprüchlichen Konjunkturdaten gut verkraftet. Der Dow Jones liegt zur Stunde 1,5 Prozent im Plus und notiert weiter über der wichtigen Marke von 11.000 Punkten. Während die Einzelhandelsumsätze im Juli besser ausfielen als erwartet, brach das Konsumentenvertrauen der Uni Michigan überraschend stark ein. Der Wert sank auf 54,9 Punkte, den tiefsten Stand seit 1980. Erwartet waren 63 Punkte. Händler fokussierten sich eher auf die ermutigenden Daten vom Einzelhandel.

"Erst muss sich der Nebel legen, bevor wir einen Trend erkennen und die Zahl vom Verbrauchervertrauen führt nur noch zu mehr Nebel", begründete Analyst Rich Ilczyszyn von MF Global, warum sich die Wall Street nur kurz vom Einbruch des Verbrauchervertrauens beeindrucken ließ. Ralf Umlauf von der Helaba sieht nach dem Rückgang Risiken für die reale US-Konsumentwicklung im zweiten Halbjahr. Er schränkt allerdings ein: "Sollte sich der Einbruch als temporär und durch die Börsenturbulenzen bestimmt erweisen, bestehen noch Chancen auf einen moderaten Konsumzuwachs."

Franken fällt, Euro steigt
Erst einmal zu Ende scheint es mit dem Höhenflug des Franken zu sein. Die Schweizer Valuta verlor gegen den Euro bis auf 1,10 Franken je Euro weiter an Boden. Die Schweizer Notenbank SNB hatte sich zuvor sehr besorgt über die Stärke des Franken gezeigt und drastische Maßnahmen angekündigt. Unter anderem brachte Direktoriumsmitglied Thomas Jordan auch eine zumindest vorübergehende Bindung des Franken an den Euro ins Spiel.

Gegen den US-Dollar legte der Euro ebenfalls zu. Gestern hatte die EZB den Kurs auf 1,4143 festgesetzt, heute lag der Kurs bei 1,4250 Dollar. Im Handelsverlauf tendiert die Gemeinschaftswährung aktuell mit 1,4246 Dollar leicht darüber. Der Euro bleibt damit in einer relativ engen Handelsspanne zwischen 1,41 und 1,44 Dollar.

Thyssenkrupp: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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ThyssenKrupp enttäuscht
Der Mischkonzern hat mit schwachen Zahlen die deutsche Berichtssaison abgeschlossen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) stieg im abgelaufenen Quartal zwar um neun Prozent auf 545 Millionen Euro. Analysten hatten aber fast 30 Millionen mehr erwartet. Wegen der Anlaufverluste für die neuen Stahlwerke in den USA und Brasilien schrumpfte der Überschuss um über ein Fünftel auf 212 Millionen Euro. Immerhin bekräftigte ThyssenKrupp seine Gesamtjahresprognose. Der Umsatz soll um zehn bis 15 Prozent, das Ebit auf rund zwei Milliarden Euro erhöht werden.

Allianz: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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Coba-Immobilienfonds wird abgewickelt
Ein weiterer Immobilienfonds wird abgewickelt. Diesmal trifft es den 1,2 Milliarden Euro schweren Immobilien-Dachfonds "Premium Management Immobilien Anlagen (PMIA)". Die Allianz-Tochter AGI, die den Fonds verwaltet, gab heute bekannt, dass der bereits seit September 2010 eingefrorene Fonds aufgelöst wird.

Aus dem MDax
Für den Hafenlogistik-Konzern HHLA läuft es prächtig. Die Hamburger profitieren derzeit vom Frachtboom und haben zum zweiten Mal binnen kurzer Zeit ihre Jahresprognose angehoben. Im zweiten Quartal steigerte HHLA den Umsatz um über 15 Prozent auf fast 300 Millionen Euro und den Gewinn um knapp acht Prozent auf 17,12 Millionen Euro.

Etwas Auftrieb spürt auch Sky Deutschland. Im zweiten Quartal gewann der Bezahlsender rund 33.000 neue Kunden hinzu. Der Verlust sank auf 53,6 Millionen Euro. "Wir sind sehr zufrieden mit unseren Fortschritten im zweiten Quartal", sagte Sky-Deutschland-Chef Brian Sullivan.

Das Immobilienunternehmen IVG ist im zweiten Quartal tief in die roten Zahlen gerutscht. Nach einem Gewinn von 18 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum gab es einen Verlust von 68,8 Millionen Euro. Schuld daran waren vor allem Wertberichtigungen von 73,8 Millionen Euro für das Frankfurter Airrail Center "The Squaire". Für das Gesamtjahr rechnet IVG mit roten Zahlen. Die IVG-Aktien verlieren am Ende gut vier Prozent nachdem sie zwischenzeitlich schon um 13 Prozent abgesackt waren. IVG blieb trotzdem größter Tagesverlierer im MDax.

Die zuletzt stark gebeutelte Baumarktkette Praktiker hat nach einem Medienbericht mit dem Sanierungsexperten Thomas Fox derweil einen neuen Chef gefunden. Fox gilt als Umbau-Experte, der schon bei mehreren bedrohten Unternehmen als Feuerwehrmann unterwegs war. Der Partner der Beratungsgesellschaft Modalis führte beispielsweise während des Insolvenzverfahrens die Geschäfte der Karstadt-Warenhäuser. Der noch amtierende Chef Wolfgang Werner hatte sein Amt Ende Juni zur Verfügung gestellt.

Bauer leidet unter Nahost-Unruhen
Größter SDax-Gewinner ist Bauer mit einem Plus von über 13 Prozent. Die Zahlen waren offenbar weniger schlimm als befürchtet. Im zweiten Quartal sank der Umsatz von 313 auf 294 Millionen Euro. Der Gewinn schrumpfte um eine Million auf 7,6 Millionen Euro. Wegen Verzögerungen bei Bauprojekten in der arabischen Welt korrigierte Bauer den Ausblick nach unten. Statt eines Gewinns von gut 45 Millionen Euro rechnet der Tiefbauspezialist nun nur noch mit einem Nachsteuerergebnis von 40 bis 45 Millionen Euro.

Air Berlin auf Sinkflug
In heftigen Turbulenzen befinden sich am Freitag die Air-Berlin-Aktien. Sie sacken um sechs Prozent ab. Wegen der Unruhen in Nordafrika, der Preissteigerungen beim Kerosin und der deutschen Ticketsteuer ist die Fluggesellschaft im zweiten Quartal in den tiefroten Zahlen gelandet. Der Verlust betrug 44 Millionen Euro. Dank der Übernahme der österreichischen Fluglinie Niki stiegen die Erlöse um über ein Viertel auf 1,1 Milliarden Euro. Nun stellt Air-Berlin-Chef Joachim Hunold gar das Gewinnziel für das Gesamtjahr in Frage. Die gewinnsteigernde Wirkung der geplanten Streckenstreichungen könnten in diesem Jahr möglicherweise nicht komplett erreicht werden, warnte Air Berlin.

H&R kippt Prognose
Rund vier Prozent gewinnen die Aktien von H&R. Dabei hat die Spezialchemiefirma aus dem SDax ihre Jahresprognose zurückgeschraubt. Statt eines Ergebnisses im dreistelligen Millionenbereich rechnet H&R nur noch mit einem Betriebsergebnis (Ebitda) von 90 bis100 Millionen Euro. Im abgelaufen dritten Quartal schrumpfte das Ergebnis von 27,2 auf 21,4 Millionen Euro.

Lichtblick von SMA
Zahlen gibt es am Freitag aus der schwächelnden Solarbranche. Dabei konnte vor allem SMA Solar positiv überraschen. Der Solarzulieferer aus Niestetal bei Kassel hat im ersten Halbjahr mit 73,5 Millionen Euro gut die Hälfte weniger verdient, Analysten hatten aber noch weniger erwartet.

Centrosolar in den roten Zahlen
Dagegen hat Centrosolar seine Jahresprognose gekappt. Die Solar-Tochter von Centrotec rechnet nur noch mit einem positiven operativen Ergebnis und einem Rückgang der Erlöse auf 330 bis 380 Millionen Euro. Bisher war Centrosolar von einer Ebit-Marge von vier bis sechs Prozent und einem Umsatz zwischen 420 und 450 Millionen Euro ausgegangen. Im zweiten Quartal brach der Umsatz auf 79,3 Millionen Euro ein. Das Unternehmen rutschte in die roten Zahlen. Unterm Strich gab es einen Verlust von 5,7 Millionen Euro.

Gesunde Zahlen von Carl Zeiss Meditec
In den ersten neun Monaten setzte Carl Zeiss Meditec mit 555,5 Millionen Euro 13 Prozent mehr um. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) erhöhte sich um fast 16 Millionen Euro auf 75,7 Millionen Euro. Die Analysten-Erwartungen wurden damit genau getroffen. Im Ausblick zeigte sich das Unternehmen optimistisch. Die Aktien steigen um fast drei Prozent.

MVV greift tief in die Tasche
Der Stadtwerke-Konzern MVV hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahrs 2010/11 fünf Prozent weniger verdient wegen schrumpfender Erlöse bei der Stromerzeugung. Insgesamt stiegen aber die Umsätze um fünf Prozent auf 2,7 Milliarden Euro. Für 2010/11 peilt MVV ein Ergebnis auf Vorjahresniveau an. Für die kommenden Jahre kündigte der Konzern massive Investitionen an. Alleine 1,5 Milliarden Euro sollen in den Ausbau erneuerbarer Energien bis 2020 gesteckt werden. Die MVV-Aktien kann den Tagesgewinn nicht halten und schließt nahezu unverändert.

Wüstenrot auf Kurs
Der Finanzkonzern Wüstenrot & Württembergische hat im ersten Halbjahr trotz der jüngsten Marktturbulenzen den Überschuss auf 105 Millionen nach 101 Millionen Euro im Vorjahr gesteigert. Firmenchef Alexander Erdland blickt zuversichtlich nach vorn und bekräftigte sein Gewinnziel für das Gesamtjahr von 180 Millionen Euro.

Koenig & Bauer sieht Licht am Horizont
Der Druckmaschinebauer hat aufgrund hoher Restrukturierungskosten im ersten Halbjahr ein Minus von 14,7 Millionen Euro eingefahren, 5,6 Millionen Euro weniger als im Vorjahr. Operativ lief es wieder etwas besser, die Auftragsbücher füllten sich wieder, so dass die Würzburger für das Gesamtjahr einen Gewinn anpeilen. Die Aktie steigt gut 3,6 Prozent.

Beate Uhse bleibt in den roten Zahlen
Der bekannte Erotikkonzern hat sein Verluste im ersten Halbjahr zwar verringert, bleibt aber defizitär. Der Umsatz reduzierte sich gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres um gut 23 Prozent auf 73,7 Millionen Euro, der Verlust vor Steuern fiel mit 3,6 Millionen Euro etwa halb so hoch aus wie im Vorjahr. Der Vorstand zeigte sich mit der Entwicklung zufrieden.

SMT Scharf stark gesucht
Der Bergbauausrüster hat im ersten Halbjahr kräftig zugelegt. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 62 Prozent auf 31 Millionen Euro, das Ebit sogar um 66 Prozent auf 5,2 Millionen Euro. Freuen kann sich das Unternehmen auch über einen um 75 Prozent höheren Auftragsbestand. Die Zahlen kommen an der Börse gut an, Die im Prime Standard gelistete Aktie legt um 5,9 Prozent deutlich zu.

Aurelius macht Miese
Die Beteiligungsgesellschaft, zu der unter anderem der Spirituosen-Hersteller Berentzen sowie die Elektronikfirma Blaupunkt gehören, ist im ersten Halbjahr trotz gestiegenem Umsatz in den Verlust gerutscht. Das operative Ergebnis (Ebitda)
sank um ein Drittel auf 36,1 Millionen Euro. Restrukturierungskosten bei den neu erworbenen Firmen drückten hier auf den Gewinn.

Euromicron hebt Prognose an
Das IT-Unternehmen aus dem Prime Standard hat im ersten Halbjahr den Umsatz um 33 Prozent und das Ebit um 21 Prozent gesteigert. Aufgrund der außergewöhnlich guten Entwicklung hat der Vorstand daraufhin die Jahresprognose erhöht. Im laufenden Jahr wird jetzt ein Umsatz von 280 bis 300 Millionen Euro erwartet nach zuvor 220 Millionen Euro. Auch das Ebit soll bis auf 25 Millionen Euro steigen. Die Aktie steigt gut ein Prozent.

Befreiungsschlag bei Funkwerk?
Das auf Kommunikationssysteme spezialisiert Technologieunternehmen hat im ersten Halbjahr damit begonnen, sich neu auszurichten. Unter anderem will man sich von Randaktivitäten trennen. Der Umsatz ging daher von 101 auf 94 Millionen Euro zurück, beim Ebit stieg der Verlust auf 4,2 Millionen Euro nach zuvor 2,8 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr erwartet Funkwerk ein moderates Umsatzwachstum und ein leicht negatives Betriebsergebnis. Die Nachricht fällt an der Börse auf fruchtbaren Boden. Die Aktie, die zuvor lang Zeit unter Druck war, steigt heute um über sechs Prozent.

Tagestermine am Montag, 17. Dezember

Unternehmen:
Hennes & Mauritz: Q4-Umsatz, 08:00 Uhr

Konjunktur:
EU: Handelsbilanz 10/18, 10:00 Uhr
EU: Verbraucherpreise 11/18 (vorl.), 11:00 Uhr
USA: Empire-State-Index 12/18, 14:30 Uhr
USA: NAHB-Index 12/18, 16:00 Uhr