Marktbericht 20:15 Uhr

Marktbericht neutral
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Dax schließt fast unverändert Der Alltag kehrt zurück

Stand: 20.09.2019, 20:15 Uhr

Die Zinswochen sind vorbei und schon geht es an der Börse nach dem Motto "business as usual" weiter. Das war heute sehr überschaubar, allerdings fiel eine Gruppe von Aktien auf.

Denn nachdem die Bundesregierung am frühen Nachmittag die Ergebnisse ihres Klimagipfels bekannt gegeben hatte, legten die vermeintlichen Gewinner der Beschlüsse zu.

So etwa das Papier von Nordex, dem Hersteller von Windkraftanlagen aus dem SDax beziehungsweise TecDax, oder die SMA Solar-Aktie, ein Hersteller von Wechselrichtern, die für Solaranlagen gebraucht werden. Im Dax waren RWE gefragt, die zu den größten Gewinnern gehörten.

Unter anderem sollen Stromverbraucher durch eine geringere Umlage für die Erneuerbaren Energien (EEG) entlastet werden, der Austausch von Ölheizungen soll finanziell gefördert werden.

Nordex: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
Kurs
10,06
Differenz relativ
-8,55%
RWE ST: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
Kurs
28,57
Differenz relativ
+1,35%
SMA Solar: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
Kurs
25,46
Differenz relativ
-1,62%

Dax mit Miniplus

Dax

Dax: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
Kurs
12.342,33
Differenz relativ
-1,01%

Ansonsten hielt sich die Aufbruchstimmung der Anleger aber heute in Grenzen. Der Dax ging bei 12.468 Punkten aus dem Handel, ein Miniplus von 0,08 Prozent. Damit schloss der Index unverändert zum Schlussstand am vergangenen Freitag, ein Nullsummenspiel also im Wochenvergleich.

Das Tageshoch lag bei 12.490 Zählern, das Tagestief bei 12.418 Zählern. Der Dax hat jüngst seine wichtige Unterstützungszone bei 12.300 Punkten – resultierend aus den Tiefs der letzten Woche und der Aufwärtskurslücke vom 11. September – getestet und erfolgreich verteidigt. Solange diese Unterstützung hält, sitzen die Dax-Bullen am längeren Hebel.

Der Verfalltermin von Optionen und Futures im Quartalsmonat an der Terminbörse Eurex, der sogenannte "Dreifache Hexensabbat", hatte nur geringen Einfluss.

Merck legt weiter zu

Unter den Einzelwerten im Dax standen Merck mit einem Kursplus von 3,13 Prozent an der Spitze. die Aktie setzte damit ihren Schwung der Vortage fort. Gute fundamentale Nachrichten gab es auch, denn ein Krebsmittel des Darmstädter Konzerns steht vor der Zulassung in der EU. Schwächster Wert waren Infineon, die 3,67 Prozent abgaben.

Die mittlerweile im MDax enthaltene Aktie der Commerzbank schloss unter Tageshoch 0,4 Prozent höher. Die Bank veröffentlichte heute ihre neue strategische Planung, die unter anderem weitere Stellenstreichungen sowie Filialschließungen vorsieht.

Merck KGaA: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
Kurs
104,35
Differenz relativ
-1,14%
Infineon: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
Kurs
17,09
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-1,94%
Commerzbank: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
Kurs
5,30
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-7,46%

US-Märkte rutschen ins Minus

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Börse 20 Uhr: Das war der Tag

An der Wall Street hat sich das Blatt gewendet. Der Leitindex Dow Jones, der lange Zeit leicht im Plus lag, verliert aktuell 0,5 Prozent und ist unter die Marke von 27.000 Punkten gefallen. Der Dow hatte am Donnerstag bei 27.094 Punkten geschlossen.

Dow Jones Ind.: Kursverlauf am Börsenplatz Citigroup für den Zeitraum Intraday
Kurs
26.957,19
Differenz relativ
+0,13%

Am Markt werden weiter die jüngsten Drohnenangriffe auf saudi-arabische Ölanlagen diskutiert, die für einen Rückschlag gesorgt hatten. Unterstützung kommt durch einen Bericht der Zeitung "Politico", wonach die US-Regierung für eine Reihe chinesischer Produkte von Strafzöllen absehen will. Allerdings gehe es hier eher um die Lösung von Zulieferproblemen von US-Unternehmen als einen Schritt auf Peking zu, hieß es.

B5-Moderator Gabriel Wirth
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B5 Börse 20.14 Uhr: Dow dreht ins Minus

Ein Händler sprach dennoch von einem wichtigen Signal der Kompromissbereitschaft im Handelsstreit, bevor im kommenden Monat neue Schlichtungsverhandlungen auf höherer Ebene beginnen sollen. Vergangenen Donnerstag hatten die stellvertretenden Unterhändler beider Staaten ihre Gespräche im Handelsstreit wieder aufgenommen.

Trump spricht von Fortschritten

Derweil hat sich Präsident Trump zu Wort gemeldet und von "bedeutenden Fortschritten" in den Handelsgesprächen mit China gesprochen. Anfang Oktober sollen die festgefahrenen Handelsgespräche mit einem Treffen von US-Finanzminister Steven Mnuchin und dem stellvertretenden chinesischen Ministerpräsidenten Liu He auf einer höheren Ebene fortgesetzt werden.

Euro an der Marke von 1,10 Dollar

Das "Zwischenhoch" des Euro ist am Mittag schon wieder vorbei, die Gemeinschaftswährung handelt bei 1,1002 Dollar am Tagestief. Dem Markt fehlt es an Impulsen. Am Nachmittag standen in den USA keine marktbewegenden Daten auf dem Kalender. Zuletzt hatten weder die geldpolitischen Entscheidungen der EZB noch der US-Notenbank dem Eurokurs eine neue Richtung gegeben.

Das Verbrauchervertrauen in der Eurozone hat sich im September derweil überraschend stark verbessert. Der entsprechende Indikator sei im Vergleich zum Vormonat um 0,6 Punkte auf minus 6,5 Punkte gestiegen, teilte die EU-Kommission am Freitag in Luxemburg mit. Volkswirte hatten im Schnitt nur mit einem Anstieg um 0,1 Punkte auf minus 7,0 Punkte gerechnet. Geholfen hat es dem Euro nicht, der Dollar bleibt weiter Trumpf am Devisenmarkt

Pfund auf Berg- und Talfahrt

Auch das britische Pfund hat anfängliche Gewinne wieder abgegeben. Äußerungen von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker vom Donnerstagabend hatten die Hoffnung genährt, dass es doch noch eine Chance für eine Brexit-Einigung bis Ende Oktober gibt.

Das Pfund legte am Vormittag bis auf 1,2582 Dollar zu. Dies war der höchste Stand seit Mitte Juli. Der irische Außenminister Simon Coveney dämpfte jedoch die Hoffnung auf eine baldige Einigung.

Das Pfund handelt aktuell bei 1,2488 Dollar wieder unter der Marke von 1,25 Dollar. Die britische Währung hat zuletzt aber ihren konstanten Abwertungskurs verlassen, der es seit dem Brexit-Votum 2016 sogar knapp unter die Marke von 1,20 Dollar gedrückt hat.

Steigende Rohstoffpreise

Die Ölpreise legen am Freitag zu. Die Spannungen zwischen den USA und Saudi-Arabien einerseits und dem Iran andererseits bleiben das bestimmende Thema am Ölmarkt. Die US-Regierung belegte die iranische Zentralbank und den Staatsfonds des Landes wegen angeblicher Finanzierung terroristischer Aktivitäten mit Sanktionen.

Zuvor hatte der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif für den Fall eines Militärschlags der USA und Saudi-Arabiens auf sein Land mit einem "umfassenden Krieg" gedroht. Die USA und Saudi-Arabien machen den Iran für den Angriff auf saudische Ölanlagen vom vergangenen Wochenende verantwortlich.

Außerdem wird am Ölmarkt spekuliert, wie lange die Reparaturarbeiten an den Ölanlagen in Saudi-Arabien dauern werden. Das führende Opec-Land hatte zuletzt versichert, dass die Instandsetzung beschädigter Anlagen noch in diesem Monat beendet sein könnte. Am Markt gibt es aber Zweifel an dieser Aussage.

Öl (Brent): Kursverlauf am Börsenplatz Deutsche Bank für den Zeitraum Intraday
Kurs
64,25
Differenz relativ
-0,31%
Öl (WTI): Kursverlauf am Börsenplatz Deutsche Bank für den Zeitraum Intraday
Kurs
58,17
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-0,26%
Gold in US-Dollar: Kursverlauf am Börsenplatz Forex vwd für den Zeitraum Intraday
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1.522,80
Differenz relativ
+0,40%

Sichert sich Telekom TV-Rechte für Fußball-EM 2024?

Deutsche Telekom: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
Kurs
15,42
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+0,30%

Die Deutsche Telekom steht kurz vor dem Kauf der TV-Rechte für die Fußball-Europameisterschaft 2024 in Deutschland. Nach Informationen der "dpa" will das Unternehmen aber Sublizenzen verkaufen. Damit hätten auch ARD und ZDF die Chance, weiter Spiele des kontinentalen Wettbewerbs zu zeigen.

Zuerst hatten die "Bild" und die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" über den Rechte-Deal durch die Telekom berichtet. Sie hatten sich auf Informationen aus Kreisen der europäischen Fußball-Union UEFA berufen. Der Beschluss solle in den kommenden Tagen fallen. Die Telekom wollte die Berichte nicht kommentieren.

Den Großteil der Spiele könnte die Telekom auch auf seiner kostenpflichtigen Plattform Magenta TV zeigen. Der Rundfunkstaatsvertrag schreibt allerdings vor, dass EM-Spiele der deutschen Mannschaft, die Halbfinals und das Finale in jedem Fall frei empfangbar sein müssen.

Daimler baut künftig E-Scooter

Daimler: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
Kurs
46,24
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-2,33%

Der Stuttgarter Autobauer Mercedes-Benz wird künftig E-Scooter bauen und in der EQ-Markenfamilie verkaufen. Die batteriebetriebenen Tretroller sollen hauptsächlich für die letzte Meile konzipiert sein. Mercedes-Benz arbeitet bei der Herstellung der Roller mit der Marke micro aus der Schweiz zusammen. Sie ist durch die sogenannten "Cityroller" bekannt geworden. Den E-Scooter aus Stuttgart soll es erst Anfang 2020 zu kaufen geben. Der Markt für E-Scooter ist kein einfacher, die Konkurrenz durch Sharing-Anbieter hoch. Ob sich der E-Roller für Mercedes-Benz lohnen wird, ist also noch offen.

Merck-Krebsmittel vor EU-Zulassung

Merck KGaA: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
Kurs
104,35
Differenz relativ
-1,14%

Der Pharma- und Spezialchemiekonzern aus dem Dax kann sich Hoffnungen auf eine Zulassung seiner Krebsimmuntherapie Bavencio für eine weitere Anwendung in der Europäischen Union machen.

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur EMA gab dem Mittel eine positive Zulassungsempfehlung für die Erstbehandlung von erwachsenen Patienten mit fortgeschrittenem Nierenzellkrebs in Kombination mit einem anderen Medikament. In den USA ist das Mittel für diese Indikation bereits zugelassen. Bavencio mit dem Wirkstoff Avelumab ist zudem bereits zur Behandlung einer seltenen und aggressiven Form von Hautkrebs auf dem Markt.

Gleichzietig wurde bekannt, dass Merck die Übernahme des US-Unternehmens Intermolecular abgeschlossen hat. Die im Mai bekannt gegebene Transaktion hat einen Eigenkapitalwert von ungefähr 62 Millionen Dollar.

Post-Tochter DHL erhöht die Preise

Deutsche Post: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
Kurs
29,84
Differenz relativ
-1,16%

Nach den Preiserhöhungen für Pakete von Privat- und Großkunden der Deutschen Post verlangt auch die Konzerntochter DHL Express mehr Geld von ihren Auftraggebern. Ab dem 1. Januar 2020 steigen die Preise für die zeitkritischen Sendungen in Deutschland "für die meisten Kunden" um 4,9 Prozent, wie der Dax-Konzern am Freitag in Bonn mitteilte. Die Anhebung gelte sowohl für nationale als auch für internationale Express-Sendungen. Die Sparte DHL Express gilt als der wichtigste Gewinnbringer der Deutschen Post.

Commerzbank: Wird die polnische Tochter verkauft?

Commerzbank: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
Kurs
5,30
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-7,46%

Die Commerzbank denkt offenbar über einen Verkauf ihrer polnischen Tochter mBank nach. Ob die Frankfurter das Institut am Ende tatsächlich losschlagen, sei noch nicht klar, berichtete das "Handelsblatt" am Freitag online und berief sich dabei auf Insider. Entscheidungen werden nach der Strategiesitzung mit dem Aufsichtsrat am kommenden Mittwoch und Donnerstag erwartet. Einen Tag danach will die Commerzbank ihren Plan der Öffentlichkeit vorstellen.
Eine Commerzbank-Sprecherin wollte sich zu einem möglichen Verkauf der mBank nicht äußern. Das Institut ist an der Warschauer Börse gelistet und wird dort derzeit mit rund 3,1 Milliarden Euro bewertet. Die Commerzbank hält 69,3 Prozent an dem Institut. Durch einen Verkauf der Anteile könnte sie rechnerisch gut zwei Milliarden Euro einnehmen.

Nordex mit Merkel-Bonus

Nordex: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
Kurs
10,06
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Aktien von Nordex profitieren auch am Freitag von der Aussicht auf zusätzliche Aufträge auf dem Heimatmarkt. "Kanzlerin Merkel will einen starken Ausbau der Windkraft- und Solarenergie", sagte ein Händler. Die Nordex-Aktie ist mit einem Plus von bis zu 4,8 Prozent auf 10,77 Euro der größte Gewinner im MDax.

Bereits am Donnerstag im späten Handel war der Kurs angesprungen und hatte um 7,5 Prozent zugelegt. Laut einem Entwurfsvorschlag für das derzeit noch tagende Klimakabinett sei geplant, die Kapazität der Windkraftanlagen an Land von aktuell knapp über 50 Gigawatt bis 2030 auf rund 80 Gigawatt zu erhöhen, berichtete Bloomberg.

Neue Fantasie im Osram-Poker

Osram: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
Kurs
38,11
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-0,16%

Osram-Aktien ewaren heute Teagessieger im MDax und legten 1,92 Prozent auf 38,17 zu. Grund: Im Übernahmekampf um den Münchner Lichtkonzern könnte es neuen Schwung geben.

Nach Informationen der Nachrichtenagentur "Bloomberg" lotet der Finanzinvestor Advent derzeit aus, ob er den Finanzinvestor Bain Capital bei dessen Gebot für Osram unterstützen kann. Die Agentur berief sich dabei am Freitag auf mit der Sache vertraute Personen. Bain bietet bisher zusammen mit dem Finanzinvestor Carlyle für Osram. Allerdings wurden die Unternehmen inzwischen vom österreichischen Halbleiterhersteller AMS überboten. Vertreter von Advent, Bain und Osram lehnten eine Stellungnahme gegenüber Bloomberg ab.

AMS bietet 38,50 Euro je Aktie, Bain und Carlyle wollen 35 Euro zahlen. Die Osram-Führung empfiehlt den Anteilseignern inzwischen, die Offerte von AMS anzunehmen - allerdings nur aus finanzieller Sicht. Ihre Bedenken hinsichtlich des Konzepts der Österreicher hielt das Management aufrecht.

K+S-Aktie unter Leerverkaufsdruck

K+S

K+S: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
Kurs
12,89
Differenz relativ
-6,70%

Die Aktien von K+S sind am Freitagnachmittag an das Ende des Index der mittelgroßen Werte MDax gerutscht. Zuletzt stand ein Minus von 4,26 Prozent auf 13,81 Euro zu Buche. Dies ist das tiefste Niveau seit August.

Börsianer verwiesen darauf, dass die Hedgefonds-Manager von Millennium International Management LP ihre Leerverkaufspositionen deutlich ausgebaut und damit verstärkt auf fallende Kurse gesetzt hatten. Die Leerverkaufspositionen von Millennium International umfassen nun rund 1 Prozent aller Aktien des Salz- und Düngemittelproduzenten

Deutz kassiert Jahresprognose

Deutz: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
Kurs
5,04
Differenz relativ
-8,61%

Der Motorenhersteller Deutz aus dem SDax hat wegen der Pleite eines wichtigen Zulieferers sein Gewinnziel für 2019 gekappt. Wegen der zu erwartenden finanziellen Belastungen werde die am bereinigten Gewinn vor Zinsen und Steuern (bereinigtes Ebit) gemessene Marge in diesem Jahr statt mindestens fünf Prozent voraussichtlich nur vier bis fünf Prozent erreichen, teilte das Unternehmen am Freitag in Köln mit. Im nachbörslichen Handel bei Tradegate verlor die Deutz-Aktie daraufhin rund sieben Prozent an Wert.

Das Deutz-Management geht allerdings davon aus, dass der Zulieferer seine Lieferungen trotz seiner Insolvenz aufrechterhalten kann. Daher bekräftigte Deutz auch den Plan, in diesem Jahr einen Umsatz von mehr als 1,8 Milliarden Euro zu erreichen.

Easyjet: Klimaschutzpläne neue Form des Protektionismus

Der britische Billigfluganbieter Easyjet sieht sich durch die deutschen Klimaschutzpläne mit einer möglichen Erhöhung der Luftverkehrsteuer benachteiligt. "Die Pläne sind für mich eher Protektionismus, um bestimmte Geschäftsmodelle einiger Fluggesellschaften zu verteidigen. Bei der Verringerung der CO2-Emissionen helfen sie nicht", sagt Easyjet-Europachef Thomas Haagensen der "FAZ". "Die Pläne ergeben Sinn, wenn man Anbieter mit Drehkreuzen im Inland verschonen möchte."

Easyjet: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum Intraday
Kurs
12,75
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+3,70%
Lufthansa: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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14,21
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Börsenpläne von Hertha BSC werden konkreter

Der Großinvestor des Fußball-Bundesligisten Hertha BSC, Lars Windhorst, befürwortet nach einem Bericht des "Manager Magazins" vom Freitag einen Börsengang der Profifußball-Abteilung.

Dieser Schritt könnte dem Hauptstadtclub 2020 weitere 150 Millionen Euro an Kapital einspielen. Eine Bestätigung der Pläne gibt es noch nicht. Herthas Finanz-Geschäftsführer Ingo Schiller hatte in einem Interview der "dpa" am Freitag bereits gesagt, dass er noch in der laufenden Saison mit weiteren 100 Millionen Euro des Investors rechnet.

Nach den ersten 125 Millionen Euro von Windhorsts Firma Tennor, mit der zunächst auch Verbindlichkeiten abgelöst wurden, soll die zweite Tranche "zeitnah" fließen, wie Schiller sagte. In der nächsten Saison soll auch in den Spielerkader investiert werden, um den Abstand zu den deutschen Spitzenclubs zu verkürzen.

Thomas Cook – das wird keine leichte Rettung

Thomas Cook: Kursverlauf am Börsenplatz Tradegate für den Zeitraum Intraday
Kurs
0,04
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-20,91%

Der älteste Touristikkonzern der Welt stößt Insidern zufolge bei seiner finanziellen Sanierung auf Schwierigkeiten. Thomas Cook verhandelt über weiteres Kapital für seine Sanierungspläne. Es gehe um 200 Millionen Pfund, teilte Thomas Cook mit. Diese kämen zu dem bereits ausgehandelten 900 Millionen Euro schweren Rettungspaket hinzu. Thomas Cook verhandelt zum einen mit dem chinesischen Mischkonzern Fosun, der den Tui-Konkurrenten übernehmen will, aber auch mit Banken und Anleihegläubigern.  | mehr

Uber bangt um Lizenz in London

Uber: Kursverlauf am Börsenplatz Nyse für den Zeitraum Intraday
Kurs
32,52
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Der Fahrdienstvermittler muss um die Verlängerung der Betriebsgenehmigung für seinen wichtigsten europäischen Standort London bangen. Die aktuelle Lizenz läuft am kommenden Mittwoch aus, und die zuständige Behörde Transport for London (TfL) hat sich noch nicht dazu geäußert, ob sie sie verlängert.

TfL hatte dem Taxi-Konkurrenten Uber die Lizenz 2017 wegen Sicherheits-Verstößen entzogen. Vor Gericht hatte der US-Konzern damals eine vorläufige 15-Monats-Lizenz erstritten, die nun ausläuft. Sollte Uber keine neue Lizenz erhalten, würde das voraussichtlich zu einem langwierigen Rechtsstreit führen. Solange könnte Uber wohl weiter Fahrten in London anbieten.

Airbnb-Börsengang verspätet sich erneut

Der Apartment-Vermittler Airbnb spielt bei seinem geplanten Börsengang weiter auf Zeit. Das Unternehmen teilte am Donnerstag mit, erst im Laufe des kommenden Jahres mit einer Aktien-Premiere zu rechnen. Das Mega-Projekt entwickelt sich damit zunehmend zur Hängepartie.

Die Wall Street fiebert schon lange auf die Börsenpremiere der in San Francisco ansässigen Firma hin, die sich seit Gründung 2008 von einer kleinen Online-Schlafplatzbörse zu einem Tourismus-Schwergewicht und großen Rivalen der Hotelbranche entwickelt hat.

Laut einem Bericht des US-Magazins "Bloomberg Businessweek" muss Airbnb vor dem Börsengang erst noch einige rechtliche Baustellen in New York schließen.  | mehr

Google steckt Milliarden in europäische Datenzentren

Der US-Internetkonzern investiert in den kommenden zwei Jahren zusätzliche drei Milliarden Euro in den Ausbau seiner europäischen Datenzentren. Der Plan sieht eine zusätzliche Investition von 600 Millionen Euro in ein Rechenzentrum im finnischen Hamina vor, wie der finnische Ministerpräsident Antti Rinne auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Google-Chef Sundar Pichai sagte. Die anderen europäischen Rechenzentren von Google befinden sich in den Niederlanden, in Irland und in Belgien.

Alphabet A: Kursverlauf am Börsenplatz Nasdaq für den Zeitraum Intraday
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1.234,64
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Alphabet C: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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1.123,80
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Aufspaltung von Facebook? Nein, danke!

Facebook: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum Intraday
Kurs
168,90
Differenz relativ
-1,80%

Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat bei Gesprächen in Washington Forderungen nach einer Aufspaltung seines Internetkonzerns zurückgewiesen. Zuckerberg traf am Donnerstag US-Präsident Donald Trump und Mitglieder des US-Kongresses. Dabei habe der Facebook-Chef zu dem von ihm geforderten Verkauf von WhatsApp und Instagram "nein gesagt", erklärte der republikanischen Senator Josh Hawley auf Twitter.

Mehr als ein Dutzend US-Bundesstaaten hatten kürzlich eine gemeinsame Untersuchung wegen möglicher Kartellrechtsverstöße durch Facebook eingeleitet.

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So formte Mark Zuckerberg das Facebook-Imperium Vom Studi-Experiment zum Milliardenkonzern

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg 2004 an der Harvard University, Cambridge

Anfänge in Harvard
Facebook schreibt seine Anfänge in einem Studentenwohnheim einer der erfolgreichsten Eliteschmieden in den USA - Harvard. 2003 schreibt Mark Zuckerberg sein erstes Programm, für das er sich gleich mal in die Datenbank des Wohnheims hackt. Über "Facemash" können seine Mitstudenten das Aussehen von weiblichen Kommilitonen vergleichen und bewerten. Nach kurzer Zeit wird die Website allerdings durch eine Anordnung von Harvard wieder offline gestellt.

Tagestermine am Montag, den 23. September

Unternehmen:
VW: Pk zum Start der Pilotlinie zur Batteriezell-Fertigung, 10:00 Uhr

Konjunktur:
Deutschland: Einkaufsmangerindex Verarbeitendes Gewerbe 09/19, 09:15 Uhr
Deutschland: Einkaufsmangerindex Dienstleistungen 09/19, 09:15 Uhr
Deutschland: Bundesbank Monatsbericht 09/19, 12:00 Uhr
USA: Einkaufsmangerindex Verarbeitendes Gewerbe 09/19, 15:45 Uhr
USA: Einkaufsmangerindex Dienstleistungen 09/19, 15:45 Uhr
EU: EZB-Wochenbericht zum Anleihekaufprogramm

Sonstiges:
Japan: Feiertag, Börse geschlossen
Deutschland: Indexänderungen in Dax, MDax und SDax treten in Kraft