Marktbericht 20:05 Uhr

Verschnaufpause an der Börse Dax-Rally vorerst gestoppt

Stand: 18.12.2015, 20:05 Uhr

Am Aktienmarkt überwog nach dem gestrigen Kursfeuerwerk heute die Enttäuschung. Der Dax folgte einer schwächeren Wall Street und gab nach. Insgesamt aber war es trotzdem eine erfolgreiche Woche.

Denn seit Montag hat der deutsche Leitindex 2,6 Prozent zugelegt. Das Plus ist dabei hauptsächlich der moderaten Zinsentscheidung der Fed vom Mittwoch zuzuschreiben, die am Markt am Vortag für große Erleichterung gesorgt hatte.

Dax

Dax: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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11.325,44
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Aber das ist schon Schnee von gestern. Der Aktienmarkt konnte seinen Rally nicht fortsetzen, der Dax büßte 1,2 Prozent auf 10.608 Punkte ein. Er schwankte dabei zwischen 10.543 und 10.735 Punkten. Der L/E-Dax fiel im Späthandel ebenfalls noch zurück und schloss bei 10.584 Punkten. "Gewinnmitnahmen prägen nach der jüngsten Erholungsbewegung das Marktgeschehen", sagte Gregor Kuhn vom Brokerhaus IG.

ARD-Börsenstudio: Dorothee Holz
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Börse 19.00 Uhr

Beeinflusst wurden die Kurse heute zudem vom großen Verfalltermin an der Terminbörse Eurex, dem sogenannten dreifachen Hexensabbat. Investoren versuchen an einem solchen Verfalltag die Preise derjenigen Wertpapiere, auf die sie Derivate hielten, in eine für sie günstige Richtung zu bewegen. Dies kann zu heftigen Schwankungen am Kassamarkt führen.

Schwache Wall Street wegen Ölpreisverfall

Mangels neuer Konjunkturdaten folgte der deutsche Leitindex am Nachmittag der nachgebenden Tendenz an der Wall Street. Dort hat der Leitindex Dow Jones mittlerweile seine Verluste weiter ausgebaut und tendiert mit 1,4 Prozent empfindlich schwächer. Bereits am Vortag hatte es schon Verluste in gleicher Größenordnung gegeben.

Vor allem der weiter fallende Ölpreis drückt die Märkte ins Minus. Sowohl die richtungsweisende Nordseesorte Brent als auch die US-Sorte WTI verbilligten sich am Freitag weiter und schürten Konjunkturängste. Brent büßte bis zu 1,8 Prozent auf 36,41 Dollar je Barrel (159 Liter) ein. WTI fiel zeitweise um 1,6 Prozent auf 34,39 Dollar, das war der tiefste Stand seit fast sieben Jahren.

"Die Sorgen über den Zustand der Weltwirtschaft sind wieder in das Bewusstsein der Marktteilnehmer zurückgekehrt", sagt Michael Hewson, Chefanalyst des Devisenhändlers CMC Markets.

Öl (Brent): Kursverlauf am Börsenplatz Deutsche Bank für den Zeitraum Intraday
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Öl (WTI): Kursverlauf am Börsenplatz Deutsche Bank für den Zeitraum Intraday
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Dow Jones (Indikation): Kursverlauf am Börsenplatz Citigroup für den Zeitraum Intraday
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Euro im Sog der Zinsen

Euro in US-Dollar: Kursverlauf am Börsenplatz Forex vwd für den Zeitraum Intraday
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1,1249
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Die Gemeinschaftswährung tendierte heute mangels neuer Konjunkturdaten ohne klaren Trend. Der Euro tendiert wenig verändert und liegt im späten europäischen Geschäft bei 1,0841 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat bei der Festlegung der täglichen Referenzkurse am Freitagnachmittag einen Wechselkurs von 1,0836 US-Dollar für den Euro errechnet nach 1,0841 Dollar am Vortag.

Der Zinsschritt in den USA belastet den Euro tendenziell, weil mehr Kapital durch das höhere Zinsniveau in den Dollarraum fließt. Kurz vor dem Zinsschritt am Mittwoch hatte der Euro noch kurzzeitig die Marke von 1,10 Dollar übersprungen.

Tagessieger Deutsche Börse

Gegen den Markt deutlich besser tendierte das Papier des Frankfurter Börsenbetreibers, das 2,07 Prozent zulegte. Die Aktie profitierte von einem positiven Analystenkommentar des Analysehauses Equinet. Die Experten erhöhten ihre fundamentale Einschätzung von 'Neutral' auf 'Akkumulieren' und das Preisziel von 80 auf 88 Euro.

Größte Verlierer waren neben Beiersdorf, Bayer und Daimler. Nicht auszuschließen, dass angesichts des Verfalltermins institutionelle Anleger sich auf die beiden im Dax schwer gewichteten Edel-Blue-Chips konzentriert haben. Bei Bayer wurde zudem bekannt, dass das Unternehmen einen Zulassungsempfehlung in Europa für ein Hämophilimittel (Bluterkrankheit) erhalten hat. Die endgültige Entscheidung der EU-Kommission wird in den nächsten Wochen erwartet.

Deutsche Börse: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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111,65
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Bayer: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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68,61
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Daimler: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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50,41
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ThyssenKrupp und Salzgitter kommen an

Stahlwerte hatten am Freitag einen guten Stand. Im Dax behauptete sich die Aktie von ThyssenKrupp mit 1,24 Prozent im Plus. Im MDax stiegen gleichzeitig Salzgitter-Aktien um 1,3 Prozent. Experten der RBC haben die ThyssenKrupp-Aktie auf "outperform" hochgestuft. Die Risiken in der Stahlbranche sollten durch das Geschäft mit Investitionsgütern mehr als ausgeglichen werden, so die Begründung.

Die deutsche Stahlbranche erwartet 2016 derweil einen spürbaren Abschwung. Die Rohstahlproduktion werde auf 41,5 Millionen Tonnen sinken, prognostiziert Hans-Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl. So niedrig war das Niveau in den letzten 20 Jahren nur zweimal. Grund seien Dumping-Exporte aus China, die massenweise auf den Markt strömen.

Dämpfer für K+S

K+S-Aktien gehören zu den Verlierern im Dax. Grund sind die Beschlüsse des Regierungspräsidiums Kassel. Danach darf K+S im Rahmen einer Übergangslösung nicht mehr als 725.000 Kubikmeter Abwässer in den Untergrund abgeben. Zwischen 2011 und 2015 lag das Mittel dort bei 2,9 Millionen Kubikmetern pro Jahr. Zudem sei eine strenge Überwachung vorgesehen. Im April hatte K+S eine Versenkerlaubnis bis Dezember 2021 von bis zu 3,9 Millionen Kubikmeter pro Jahr beantragt.

Kassiert Winterkorn weiter?

Volkswagen VZ: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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145,84
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VW-Vorzüge verloren 0,65 Prozent und hielten sich damit besser als der Markt. Anleger nahmen mehrere Medienberichten offenbar achselzuckend zur Kenntnis: Danach läuft der Vertrag von VW-Chef Martin Winterkorn auch nach dessen Ausscheiden aus dem VW-Vorstand weiter. VW habe sich mit Winterkorn geeinigt, den Vertrag, der noch bis Ende 2016 läuft, "auslaufen" zu lassen.

GFK rudert zurück

Nach Börsenschluss überraschte das Marktforschungsunternehmen aus dem SDax seine Aktionäre unangenehm. Die Franken gaben bekannt, dass ihr operatives Margenziel von 12,4 bis 12,8 Prozent in diesem Jahr nicht sicher sei. Erwartet werde nun eine Marge von 12,0 Prozent. Die Umsatzprognose für 2015 blieb unverändert. Begründet wurde die Warnung mit einem verhaltenen Auftragseingang, außerplanmäßigen Abschreibungen sowie höheren Kosten für Projekte in Brasilien und Saudi-Arabien. Deshalb sei auch 2016 mit erhöhten Risiken zu rechnen, hieß es weiter. Die Aktie, die im regulären Xetra-Handel noch 0,31 Prozent zulegte, fiel im Späthandel kräftig zurück.

SGL hält sich alle Optionen offen

SGL Group: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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9,15
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Das Unternehmen aus dem SDax hat erklärt, dass es noch keine Entscheidung getroffen habe, wie man mit dem Kerngeschäft mit Grafitelektroden verfahren werde. Firmenchef Jürgen Köhler will den Bereich bis Mitte 2016 zunächst abspalten. Grafitelektroden für die Stahlindustrie sind immer noch der größte Geschäftsbereich, allerdings leidet der Konzern unter der Krise der Stahlindustrie. "Wir sehen die Erholung im Stahl nicht schnell kommen. 2016 nicht, 2017 vielleicht", sagte Köhler. Das Management baut den Konzern derzeit um und setzt ganz auf das Geschäft mit Karbonfasern.

Ströer kauft zu

Der Spezialist für Außenwerbung aus dem SDax erwirbt eine Mehrheitsbeteiligung am Datendienstleister Statista GmbH. Der Kaufpreis beläuft sich auf rund 57,2 Millionen Euro. Im Rahmen einer Barkapitalerhöhung bei Statista soll der Anteil auf 81,3 Prozent steigen. Hierfür werden 7,5 Millionen Euro veranschlagt. Die Transaktion soll voraussichtlich im ersten Halbjahr 2016 abgewickelt werden.

Telefonica mit Umsatzproblemen?

Aktien des Telekom-Anbieters Telefonica Deutschland verloren im TecDax zeitweise mehr als vier Prozent und schlossen dann mit einem Tagesverlust von 1,25 Prozent. Experten der US-Investmentbank Morgan Stanley haben den Titel auf "underweight" abgestuft. Die Analysten sehen bei dem Unternehmen im kommenden Jahr "Herausforderungen bei der Umsatzentwicklung". Das Kursziel wurde allerdings von 4,60 auf 4,80 Euro angehoben.

Neue Chefin bei Medigene

Das bayerische Biotech-Unternehmen wird ab dem 1. Februar von der bisherigen Forschungschefin Dolores Schendel geführt werden. Sie löst den langjährigen Vorstandschef Frank Mathias ab, der in den Aufsichtsrat wechseln soll. Mit der Personalie fokussiert sich Medigene ganz auf den zukunftsträchtigen Markt der Krebs-Immuntherapie. Schendel lehrte zuvor an der Münchener Universität als Immunologie-Professorin. Die Personalie kam an der Börse gut an, Medigene-Papiere stiegen über fünf Prozent.

Bei der Immuntherapie soll das körpereigene Abwehrsystem angeregt werden, Tumorzellen anzugreifen und zu vernichten. Der Ansatz gilt als milliardenschwerer Durchbruch in der Krebsforschung. In der Pharmabranche ist ein regelrechter Wettbewerb entstanden.

Für Oddo ist der Weg frei

Wie am Abend die belgische Finanzaufsicht bekannt gab, hat die chinesische Fosun-Gruppe ihre Übernahmeofferte für die Kleinwort Benson BHF-Gruppe zurückgezogen. Fosun hatte 5,10 Euro je Aktie geboten. Damit ist der Weg frei für die französische Privatbank Oddo, die 5,75 Euro bietet.

Oddo will einen Teil des Instituts - die in Großbritannien und auf den Kanalinseln angesiedelte Kleinwort Benson - an die französische Großbank Societe Generale weiterverkaufen und ist nur an der BHF Bank interessiert. Die von Vorstandschef Leonhard ("Lenny") Fischer erst Anfang 2014 geformte BHF-Kleinwort-Benson-Gruppe würde somit schon nach kurzer Zeit wieder zerschlagen. Fosun hält rund 20 Prozent. Erwartet wird, dass die Chinesen ihren Anteil jetzt verkaufen.

Vor allem um die Frankfurter Privatbank BHF hatte es zuletzt einen regelrechten Rosenkrieg gegeben. Auf der Strecke blieb dabei Ex-BHF-Chef Björn Robens, der als Mann der Chinesen galt. Wie das "Manager Magazin" in seiner heutigen Ausgabe berichtet, wurde Robens vom Aufsichtsrat der Bank mittlerweile wegen Pflichtverletzung fristlos entlassen.

Neuer IPO in der Pipeline

Der Darmstädter Autozulieferer TrelleborgVibracoustic strebt an die Börse. Die Banken seien bereits beauftragt, eine endgültige Entscheidung solle im ersten Quartal 2016 fallen, sagte der Chef des Familienkonzerns Freudenberg, Mohsen Sohi, dem "Mannheimer Morgen" (Samstagausgabe) laut Vorabbericht. TrelleborgVibracoustic ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Freudenberg und des schwedischen Kautschuk- und Kunststoff-Verarbeiters Trelleborg.

TrelleborgVibracoustic hat 2014 mit 10.000 Mitarbeitern 1,8 Milliarden Euro umgesetzt. Die Firma sieht sich als Weltmarktführer für Schwingungstechnik. Dazu gehören Lager, Federn und Dämpfer für Autos und Nutzfahrzeuge.

Bei Syngenta tut sich was

Kommen der Schweizer Agrochemiekonzern und der US-Konkurrent Monsanto doch noch zusammen? Syngenta hat jedenfalls seine Bereitschaft zu Verhandlungen mit dem noch vor kurzem verschmähten US-Konkurrenten signalisiert. "Man sei an allen wertsteigernden Gelegenheiten in der Branche interessiert", sagte der neue Konzernchef John Ramsay am Freitag. Im Sommer war Monsanto mit seinen 47 Milliarden Dollar schweren Übernahmeplänen an Widerstand der Syngenta-Spitze gescheitert.

Mit der beschlossenen Fusion von DuPont und Dow Chemical entsteht nun aber ein neuer Branchenriese auch in der Agrochemie. Das setzt Syngneta unter Druck. Einem Insider zufolge hat zudem der chinesische Staatskonzern ChemChina ein Auge auf Syngenta geworfen.

Apple macht mobil in China

Apple: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum Intraday
Kurs
174,10
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-2,81%

Der iPhone-Hersteller führt sein Bezahlsystem nun auch in China ein. Ab Anfang 2016 können Kunden der Bankkarten-Gruppe Union Pay in Geschäften mit dem Smartphone bezahlen. Vor dem Start müssten noch Tests durchgeführt und eine Zertifizierung durch die Behörden eingeholt werden, teilte Apple mit. In China ist der Mobilzahldienst Alipay des Internetportals Alibaba mit 400 Millionen Nutzern Marktführer beim mobilen Bezahlen.

Blackberry auf dem Weg der Besserung

Die Aktie des kanadischen Smartphone-Pioniers ist an der Nasdaq derzeit stark gefragt, nachdem die jüngsten Zahlen des angeschlagenen Unternehmens Zeichen der Besserung erkennen lassen. Der Umsatz fiel zwar im Jahresvergleich um rund ein Drittel auf 548 Millionen Dollar, gegenüber dem Vorquartal ging es jedoch um zwölf Prozent bergauf. Der Verlust in den drei Monaten bis Ende November sank auf 89 Millionen Dollar, vor Jahresfrist waren es noch 148 Millionen Dollar. Ohne bestimmte Sonderposten waren es sogar lediglich 15 Millionen Dollar. Analysten hatten schlechtere Zahlen erwartet.

Blackberry steht seit der Einführung des iPhones von Apple unter Druck. Der einst führende Smartphone-Hersteller hat nur noch einen Marktanteil von weniger als einem Prozent und treibt nun die Neuausrichtung auf das Software-Geschäft voran.

rm

Tagestermine am Dienstag, 13. November

Unternehmen:
Fraport: Verkehrszahlen 10/18, 7:00 Uhr
Grammer: Q3-Zahlen, 7:00 Uhr
Bauer: Neun-Monats-Zahlen, 7:00 Uhr
1&1 Drillisch: Q3-Zahlen, 7:00 Uhr
Cewe Stifung: Q3-Zahlen, 7:00 Uhr
Evotec: Q3-Zahlen, 7:00 Uhr (Call: 14:00 Uhr)
Innogy: Q3-Zahlen, 7:00 Uhr
Tom Tailor: Q3-Zahlen, 7:00 Uhr
United Internet: Q3-Zahlen, 7:00 Uhr
Ströer: Q3-Zahlen, 7:00 Uhr
Areal Bank: Q3-Zahlen, 7:00 Uhr
Hello Fresh: Q3-Zahlen, 7:15 Uhr
Medigene: Neun-Monats-Zahlen, 7:30 Uhr
VTG: Q3-Zahlen, 7:30 Uhr
HHLA: Q3-Zahlen, 7:30 Uhr
Uniper: Neun-Monats-Zahlen, 7:30 Uhr
Jenoptik: Neun-Monats-Zahlen, 7:30 Uhr
Nordex: Q3-Zahlen, 7:30 Uhr
Bayer: Q3-Zahlen, 7:30 Uhr (Call: 10:00 Uhr)
Bilfinger: Q3-Zahlen, 7:30 Uhr (Call: 10:00 Uhr)
OHB: Neun-Monats-Zahlen, 8:00 Uhr
Vodafone: Halbjahreszahlen, 8:00 Uhr
Home Depot: Q3-Zahlen, 15:00 Uhr
Wüstenrot & Württembergische: Q3-Zahlen
Nemetschek: Kapitalmarkttag

Konjunktur:
Italien: Frist der EU-Kommission zur Überprüfung des Haushaltsentwurfs läuft aus
Deutschland: Verbraucherpreise 10/18 (endgültig), 8:00 Uhr
Deutschland: Insolvenzen 8/18, 8:00 Uhr
Deutschland: Erwerbstätigkeit Q3/18, 8:00 Uhr
Großbritannien: Arbeitslosenzahl 10/18, 10:18
Deutschland: ZEW-Konjunkturerwartungen 10/18, 11:00 Uhr