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Leichte Verluste Dax kann mit der Wall Street nicht mithalten

Stand: 15.01.2020, 18:00 Uhr

Wann kommt der Börsenzug endlich auch bei uns stärker in Fahrt? Während die US-Aktienindizes von Rekord zu Rekord eilen, bleiben die Dax-Anleger deutlich zurückhaltender.

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Dax: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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Am Ende eines von Skepsis geprägten Handelstages gab der deutsche Leitindex Dax 0,18 Prozent nach auf 13.432 Punkte. Anders als sonst folgte der Index nicht einer sich im Handelsverlauf erholenden Wall Street, an der alle großen Indizes neue Rekordstände markiert haben. Gegenwind kam heute zudem von fundamentaler Seite.

Deutsche Wirtschaft schwächelt

Die deutsche Wirtschaft hat unter dem Eindruck von Handelskriegen, globalen Konflikten und der schwächeren Weltkonjunktur abermals einen Gang zurückgeschaltet. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte 2019 laut dem Statistischen Bundesamt nur noch um 0,6 Prozent zu, nach 1,5 Prozent und 2,5 Prozent in den Jahren 2018 und 2017. 2019 war das zehnte Wachstumsjahr in Folge seit 2010. Damals musste sich Europas größte Volkswirtschaft von der tiefen Rezession 2009 infolge der globalen Finanzkrise erholen.

Autos nicht gefragt

Unter den Einzelwerten im Dax zierten Daimler mit minus 2,51 Prozent auf 47,24 Euro das Indexende, auch die anderen Papiere aus der Branche standen unter Abgabedruck. Deutsche Bank gaben ebenfalls nach. Auf der Gewinnerseite standen die Papiere des Triebwerksbauer MTU Aero an der Dax-Spitze. Sie markierten mit 277,50 Euro ein neues Allzeithoch und schlossen bei 277,20 Euro knapp darunter.

US-China-Abkommen im Fokus

Skeptisch blickten die heimischen Anleger vor allem auf das Handelsabkommen zwischen den USA und China, das heute unterzeichnet werden soll und das die Börse lange auf Trab hielt - und auch künftig auf Trab halten dürfte. Denn Strategen rechnen lediglich mit einer Art Waffenstillstand zwischen den beiden weltgrößten Volkswirtschaften.

B5-Moderatorin Christine Bergmann
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B5 Börse 17.13 Uhr: Teilabkommen vor der Unterzeichnung

China soll wieder wieder mehr US-Produkte abnehmen, der Großteil der existierenden Zölle bleibt aber zunächst bestehen. Strittige Punkte wie der Diebstahl geistigen Eigentums, ein erzwungener Technologietransfer zwischen Unternehmen und Subventionen sollen aber wohl erst in einer zweiten Phase geklärt werden.

Deswegen warteten Anleger auf weitere Details. "Wenn man bedenkt, wie viele positive Nachrichten an der Börse bereits in den Kursen berücksichtigt sind, müsste der Deal phänomenal sein, um eine nächste Runde von Käufen auszulösen", sagte Analyst David Madden vom Handelshaus CMC Markets.

Wall Street unbeirrt

Die New Yorker Aktienbörse bleibt derweil auf Rekordkurs, wenn auch etwas verhaltener als zuletzt. Der Leitindex Dow Jones erreichte bisher bei 29.127 Punkten seine neues Allzeithoch, der marktbreite S&P-500-Index bei 3.297 und der Nasdaq-Composite-Index bei 9.298 Zählern neue Allzeithochs. Zur Stunde gewinnt der Dow Jones rund ein halbes Prozent hinzu.

Finanzaktien im Fokus

Neben dem Handelsabkommen blicken die Investoren an der New Yorker Börse auch auf die beginnende Berichtssaison der Unternehmen, in der momentan die Finanzunternehmen ihre Bücher öffnen.

Mit der Bank of America, Goldman Sachs und dem weltgrößten Vermögensverwalter Blackrock haben drei Schwergewichte vor Handelsbeginn schon ihre Bücher geöffnet. Zudem legte aus dem Dow Jones noch der Gesundheitsdienstleister UnitedHealth besser als erwartete Zahlen vor.

Empire State-Index besser als erwartet

Fundamentaler Rückenwind für die Märkte kommt vom Empire-State-Index, einem an der Börse vielbeachteten Konjunkturindikator aus dem Großraum New York. Dieser lag für den Januar bei 4,8 Punkten, Experten hatten nur mit 3,55 Punkten gerechnet.

"Die Stimmung im Verarbeitenden Gewerbe der Region New York hat sich zum Jahresbeginn aufgehellt und überrascht positiv. Damit liegt der Index weiterhin leicht im Expansionsbereich und Konjunktursorgen sollten tendenziell gedämpft werden", kommentiert Patrick Boldt von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba).

Der Euro rappelt sich auf

Die Gemeinschaftswährung hat am Mittwoch anfängliche Verluste wettgemacht und hats ich im verlauf moderat erholt. Zuletzt kostete die gemeinsame Währung der 19 Euroländer 1,1156 US-Dollar und damit etwas mehr als am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1142 (Dienstag: 1,1115) US-Dollar fest.

Hörfunk-Moderatorin Ulla Herrmann
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ARD-Börse: Deutsche Wirtschaft mit Bremsspuren

Im Mittelpunkt standen Wachstumszahlen aus Deutschland für das Gesamtjahr 2019. Erwartungsgemäß fiel das Wachstum mit 0,6 Prozent deutlich hinter das Tempo der Vorjahre zurück. Für dieses Jahr erwarten viele Bankvolkswirte eine leichte konjunkturelle Erholung.

Baldige Zinssenkung in Großbritannien?

Unter Druck stand das britische Pfund. Am Markt wurde auf Inflationsdaten verwiesen, die der laufenden Zinssenkungsdebatte neue Nahrung gaben. Im Dezember fiel die Inflationsrate auf einen dreijährigen Tiefstand. In den vergangenen Tagen haben mehrere hochrangige Notenbanker ihre Neigung zu einer lockereren Geldpolitik signalisiert, darunter Notenbankchef Mark Carney.

Ölpreise geben nach

Die Ölpreise sind nach neuen US-Lagerdaten stärker zurückgefallen. Ein Barrel der Nordsee-Sorte kostet zur Stunde 1,4 Prozent weniger, Öl der US-Leichtölsorte WTI verliert rund 1,2 Prozent. Während die US-Rohölvorräte um 2,5 Millionen auf 428,5 Millionen Barrel sanken, stiegen die Benzin- und Heizölvorräte an. Das US-Energieministerium veröffentlicht die Zahlen wöchentlich.

Die Feinunze Gold notiert bei 1.549 Dollar unverändert, aber auf weiter hohem Niveau. Laut Experten reagiert die "Krisenwährung" auf die Aussicht weiterer Bremseffekte auf die Weltkonjunktur wegen der weiter bestehenden Zölle zwischen den USA und China.

Öl (Brent): Kursverlauf am Börsenplatz Deutsche Bank für den Zeitraum Intraday
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T-Mobile-Fusion auf der Kippe?

Der US-Prozess um die kartellrechtlich umstrittene Fusion der Tochter T-Mobile mit dem kleineren Rivalen Sprint wird für die Telekom zur Zitterpartie. An diesem Mittwoch wollen die Streitparteien vor Gericht in New York ihre abschließenden Statements halten. Für die Telekom steht viel auf dem Spiel, sollte der über 26 Milliarden Dollar (23,4 Mrd Euro) schwere Mega-Deal platzen, wäre dies eine herbe Schlappe für den Konzern. Am Montag warnten die Unternehmen erneut eindringlich vor einem Scheitern.

13 Bundesstaaten und der Regierungsbezirk Washington wollen den im April 2018 vereinbarten Zusammenschluss von T-Mobile und Sprint verhindern. Die Kläger fürchten, dass die Fusion der dritt- und viertgrößten US-Mobilfunker dem Wettbewerb schadet, was Jobverluste und Preiserhöhungen verursachen könne.

Telekom und EWE starten Glasfaserausbau

Nachdem das Bundeskartellamt grünes Licht gegeben hat, wollen die Deutsche Telekom und der Regionalanbieter EWE den gemeinsamen Glasfaserausbau in 13 Pilotregionen starten.

"Wir werden nun den Spaten in die Hand nehmen und anfangen, auszubauen", sagte Telekom Deutschland-Chef Dirk Wössner am Mittwoch in einer Telefonkonferenz zur Gründung des neuen Joint Ventures "Glasfaser Nordwest" von EWE und Telekom. Das Bundeskartellamt hatte dafür vor rund zwei Wochen grünes Licht gegeben.

RAG-Stiftung steigt ins Bieterrennen um Thyssen-Aufzüge ein

Thyssenkrupp: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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Die Essener RAG-Stiftung steigt Insidern zufolge in das Rennen um die Aufzugssparte von Thyssenkrupp ein. Die Stiftung unterstütze das Konsortium um die Finanzinvestoren Cinven und Advent, sagten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen am Mittwoch der Nachrichtenagentur "Reuters".

Dies hatte zuvor auch die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" vorab berichtet. Der Aufsichtsrat von Thyssenkrupp beriet am Mittwoch über die Angebote für die Sparte. Von der RAG war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Thyssenkrupp lehnte einen Kommentar ab.

Weniger Aufträge für Traton

Volkswagen VZ: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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Die Volkswagen-Tochter Traton hat angesichts des schwächeren Umfelds an den Lkw- und Busmärkten im vergangenen Jahr einen Auftragsrückgang verbucht. Im Jahresverlauf gingen sieben Prozent weniger Bestellungen ein als 2018, wie das Unternehmen am Mittwoch in München mitteilte. Der Markt in Europa habe sich im Verlauf des zweiten Halbjahres weiter abgekühlt, hieß es. Auch Rivale Daimler kämpft vor allem in Europa mit schwächeren Märkten.

Im Verkauf lief es hingegen noch einmal besser. Insgesamt setzte Traton mit 242 000 Fahrzeugen vier Prozent mehr Lkws und Busse ab als im Vorjahr. Zu Traton gehören die Marken MAN, Scania und die brasilianische VW-Nutzfahrzeugtochter Volkswagen Caminhoes e Onibus. Das Management erklärte, man habe sich bereits im Vorfeld auf die geringeren Aufträge eingestellt.

Fraport: Erste Spuren von Flugscham?

Der Frankfurter Flughafen hat 2019 erstmals über 70 Millionen Passagiere abgefertigt. Allerdings haben die gekappten Winterflugpläne vieler Airlines das Passagierwachstum gebremst. Im abgelaufenen Jahr zählte der Betreiber Fraport an Deutschlands größtem Flughafen rund 70,56 Millionen Fluggäste und damit 1,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie das Unternehmen am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. Allerdings hatte sich Fraport-Chef Stefan Schulte schon von seinem ursprünglichen Plan verabschiedet, die Zahl der Fluggäste 2019 um zwei bis drei Prozent zu steigern.

Im Dezember zählte Fraport in Frankfurt sogar 1,2 Prozent weniger Passagiere als ein Jahr zuvor. Auch das Cargo-Aufkommen schrumpfte weiter. Nach einem Minus von 7,4 Prozent im Dezember steht für das Gesamtjahr ein Rückgang um 3,9 Prozent auf rund 2,1 Millionen Tonnen zu Buche.  | mehr

Nordex heimst mehr Aufträge ein

Der Windanlagenbauer Nordex hat im vergangenen Jahr deutlich mehr Aufträge eingeworben als im Vorjahr. Den weiterhin schwachen deutschen Markt konnten die Hamburger dabei durch Aufträge aus anderen Ländern mehr als ausgleichen. Insgesamt stieg das Neugeschäft 2019 um 31 Prozent auf 6,2 Gigawatt, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Hamburg mit. Knapp über die Hälfte der Aufträge entfielen dabei auf Europa mit einer hohen Nachfrage aus der Türkei, Spanien und den Niederlanden. Im vierten Quartal sank das Neugeschäft indes. Das Auftragsvolumen betrug knapp 1,5 Gigawatt, nach knapp 1,7 Gigawatt im Vorjahresquartal.

Metro macht mehr Umsatz

Der Handelskonzern hat im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres zugelegt. Der Umsatz im fortgeführten Geschäft stieg im Ende Dezember beendeten Quartal um 2,2 Prozent auf 7,5 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch in Düsseldorf mitteilte. Dabei profitierte Metro auch von positiven Währungseffekten. In den Zahlen nicht enthalten sind das China-Geschäft sowie die Supermarktkette Real, für die beide ein Verkauf vereinbart ist. Auf vergleichbarer Fläche verbesserten sich die Erlöse in lokaler Währung um 1 Prozent.

Singulus erhält endlich den großen China-Auftrag

Die Aktien von Singulus schießen am Mittwoch um 13 Prozent in die Höhe. Der Spezialmaschinenbauer hat von einer Tochter des chinesischen Baustoffriesen CNBM die lang ersehnte Bestellung für Anlagen zur Solarmodulproduktion erhalten. Das Auftragsvolumen für eine geplante Fabrik in der Stadt Xuzhou liegt in der ersten Ausbaustufe bei über 50 Millionen Euro. Singulus hofft schon länger auf den Auftrag des Staatskonzerns. Im September kassierte das Unternehmen seine Jahresprognose, weil sich die in Aussicht gestellte Bestellung immer weiter verzögert hatte.

Shell setzt auf Biosprit

Der Energiekonzern Shell will mit klimaneutralem Kraftstoff für Lastwagen in den kommenden Jahren deutliche Mengen CO2 in Deutschland einsparen. Es sei geplant, das Tankstellen-Netz für verflüssigtes Erdgas (LNG) auf 35 bis 40 Stationen auszubauen, so das Unternehmen. An den Stationen solle ein LNG-Gemisch verkauft werden, das aus herkömmlich gefördertem Gas und aus Biomethan hergestellt werde. Bis Mitte der 20er Jahre könnten so bis zu einer Million Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden. Shell wolle auch die eigene Tankwagenflotte auf LNG umstellen und habe ein Konzept für die gesamte Wertschöpfungskette des Schwerlastverkehrs entwickelt.

UnitedHealth übertrifft sich selbst

Gute Geschäfte in allen Bereichen haben dem US-Gesundheitsdienstleister und Krankenversicherer UnitedHealth aus dem Leitindex Dow Jones 2019 einen kräftigen Gewinnsprung beschert. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 13,8 Milliarden Dollar (12,4 Milliarden Euro) und damit gut 15 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Gewinn je Aktie lag mit 14,33 Dollar noch über der erst im Herbst angehobenen Prognose des Konzerns und übertraf die Erwartungen von Analysten. Für das neue Jahr peilt Konzernchef David Wichmann weiterhin einen Gewinn je Aktie von 15,45 bis 15,75 Dollar an.

Der Umsatz legte im vergangenen Jahr um sieben Prozent auf 242 Milliarden Dollar zu. Damit und mit zuletzt mehr als 320 000 Mitarbeitern gilt UnitedHealth als größtes Unternehmen des Sektors. Neben Krankenversicherungen bietet der Konzern auch Datenanalysen im Gesundheitswesen an. Die Aktie steht an der NYSE auf Rekordhoch.

Trump macht Druck auf Apple

Im Streit über die Verschlüsselung von Smartphones und Zugriffsmöglichkeiten für Ermittlungsbehörden hat Präsident Donald Trump den Druck auf den US-Technologieriesen Apple erhöht. Trump schrieb am Dienstagabend (Ortszeit) auf Twitter, seine Regierung helfe Apple in Handelsfragen und anderen Belangen "die ganze Zeit". Dennoch weigere sich der Konzern, Behörden den Zugang zu verschlüsselten Telefonen zu ermöglichen.  | mehr

Google beerdigt die Cookies

Für die Werbewirtschaft wird es in Zukunft schwieriger, Informationen über das Verhalten von Nutzern beim Surfen im Web zu sammeln. Nach dem Vorgehen von Apple und des Firefox-Entwicklers Mozilla gegen sogenannte Cookies von Datensammlern, will auch Google sie bei seinem Webbrowser Chrome in den kommenden zwei Jahren herausdrängen.

Chrome dominiert den Markt der Programme zum Navigieren im Web mit einem Anteil von mehr als 60 Prozent. Damit dürfte damit das Ende dieser Art von Datensammlung besiegelt sein.

Alphabet A: Kursverlauf am Börsenplatz Nasdaq für den Zeitraum Intraday
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rm

Tagestermine am Montag, den 20. Januar

Firmen:
BHP Group: Halbjahres-Produktionsbericht, 22:30 Uhr

Konjunktur:
Japan: Industrieproduktion im November, 05:30 Uhr
Deutschland: Erzeugerpreise im Dezember, 08:00 Uhr
Deutschland: Januar-Monatsbericht der Bundesbank, 12:00 Uhr
Schweiz: IWF-Ausblick mit Präsidentin Georgiewa und Chefvolkswirtin Gopinath vor dem Weltwirtschaftsforum in Davos, 14:00 Uhr

Sonstiges:
USA: Wall Street wegen Martin-Luther-King-Day geschlossen