Marktbericht 20:05 Uhr

Starke Woche, starker Monat an der Börse Dax hat Oberwasser

Stand: 29.07.2016, 20:05 Uhr

Das kann sich sehen lassen: Der Dax hat den Juli mit sieben Prozent Kursplus beendet. Das war der höchste Monatsgewinn seit einem Dreivierteljahr. Bemerkenswert - saisonal ist das kein Börsenmonat.

Der Juli ist gemeinhin als Sommerflautenmonat bekannt. Doch da spielte das Brexit-Votum mit rein. Nach dem ersten Schock kam die Erholung - und die fiel in den Juli. Jetzt scheint ein möglicher Austritt der Briten aus der EU für die Börsen seinen Schrecken verloren zu haben.

Und die Geldpolitik bekommt wieder mehr Aufmerksamkeit von Investoren. Hier gab es heute eine Enttäuschung aus Japan: Zwar lockerte die Bank of Japan ihre Geldpolitik weiter, aber weniger als erwartet. Auch hier hielt der Frust nicht lang, aus Kursverlusten wurden -gewinne.

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Börse 19.00 Uhr

Erstaunlich resistent blieb auch der Dax, dabei kamen zur Unzufriedenheit wegen Japan noch schlechte Nachrichten aus den USA. Die US-Wirtschaft wächst laut der neuesten Statistik weit weniger als gedacht. Das Bruttoinlandsprodukt legte im zweiten Quartal auf das Jahr hochgerechnet nur um 1,2 Prozent zu. Und dann kommt heute Abend auch noch der Banken-Stresstest aufs Tapet.

Dax

Dax: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
Kurs
12.541,68
Differenz relativ
-0,16%

Gleichwohl bleib die Stimmung gut. Der Dax beendete den Handel sogar mit einem Plus von 0,6 Prozent bei 10.338 Punkten, der L-Dax gab lediglich 12 Punkte davon ab. Und dabei hat der Euro nach dem erstaunlich schwachen US-Wirtschaftswachstum deutlich zugelegt. Am Nachmittag erreichte die europäische Währung ein Tageshoch von 1,1197 Dollar. Im frühen Handel hatte der Euro zeitweise nur 1,1073 Dollar gekostet. Ein Nachteil für die im Dax schwer gewichteten Exportfirmen, deren Produkte im Ausland weniger wettbewerbsfähig sind.

Warnsignal vom Dollar/Yen

US-Dollar in Yen: Kursverlauf am Börsenplatz Forex vwd für den Zeitraum Intraday
Kurs
110,97
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-0,36%

Auch der wiedererstarkende Yen sollte den Dax-Anlegern zu denken geben. Der US-Dollar fällt zum Yen bis auf 102,26 Yen.

Bereits am Mittwoch war das wegen seiner Bedeutung für den Yen-Carry-Trade viel beachtete Währungspaar unter die zentrale Unterstützung bei 105,50 Yen gefallen und hatte damit ein "Risk off"-Signal für die Aktienmärkte weltweit gesandt.

Vorsicht: Ölpreis fällt!

Die wieder fallenden Ölpreise sowie die Stärke des Goldpreises werden an der Börse als negatives Signal gewertet. Im Verlauf der Woche sind die US-Sorte WTI sowie die Nordsee-Brent um jeweils drei Dollar gefallen auf den tiefsten Stand seit drei Monaten.

Gold in US-Dollar: Kursverlauf am Börsenplatz Forex vwd für den Zeitraum Intraday
Kurs
1.230,84
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Öl (WTI): Kursverlauf am Börsenplatz Deutsche Bank für den Zeitraum Intraday
Kurs
68,27
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Öl (Brent): Kursverlauf am Börsenplatz Deutsche Bank für den Zeitraum Intraday
Kurs
73,18
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Chevron und Exxon mit Schwindsucht

In den Bilanzen der Ölkonzerne macht sich der niedrige Ölpreis unschön bemerkbar. Chevron verbuchte sogar einen Verlust im zweiten Quartal von 1,47 Milliarden Dollar an - das ist das größte Minus in einem Vierteljahr seit 2001. Bei ExxonMobil brach der Gewinn um 59 Prozent auf 1,7 Milliarden Dollar ein.

Chevron: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
Kurs
104,96
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+1,05%
ExxonMobil: Kursverlauf am Börsenplatz Nyse für den Zeitraum Intraday
Kurs
81,40
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Banken im Fokus: Stresstest voraus

Das Top-Ereignis der europäischen Bankenbranche heute: Am Abend um 22 Uhr veröffentlicht die Europäische Bankenaufsicht EBA die Ergebnisse des jüngsten Stresstests. Im Vorfeld zeigen sich Bankaktien ziemlich entspannt, Commerzbank und Deutsche Bank liegen weit vorn im Dax.

Commerzbank: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
Kurs
8,57
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+0,45%
Deutsche Bank: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
Kurs
10,27
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+0,18%

Rettung für Monte dei Paschi

Unter besonderer Beobachtung stehen italienische Kredithäuser mit ihrem Berg an faulen Krediten - vor allem Monte dei Paschi. Experten gehen davon aus, dass die krisengeschüttelte Bank beim Stresstest besonders schlecht abschneidet und eine Kapitalerhöhung braucht. Die ist aber nun durch. Der Rettungsplan steht. Die EZB genehmigte ihn.

Gute Zahlen von UBS und Barclays

Überzeugen konnte an der Schweizer Börsen die UBS-Aktie. Die Bank präsentierte zwar einen Gewinnrückgang von 14 Prozent auf 949 Millionen Euro, übertraf aber die Analystenerwartungen. Ähnlich sah es bei Barclays aus: Der Gewinn sank, der kostspielige Konzernumbau belastet. Doch Anleger honorierten die Ergebnissteigerung im Kerngeschäft, die Aktie steigt kräftig.

UBS

UBS: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
Kurs
12,98
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-0,88%
Barclays: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
Kurs
2,13
Differenz relativ
+0,28%
BBVA: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum Intraday
Kurs
5,95
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+0,15%

BBVA und Caixa holen auf

Die spanischen Banken BBVA und Caixa konnten ihre Gewinne sogar steigern, weil nicht mehr so hohe Rückstellungen für faule Kredite nötig waren. Bei BBVA stieg der Gewinn um 58 Prozent auf 1,12 Milliarden Euro aus, bei der Caixabank um gut ein Drittel.

HeidelCement macht Kies

HeidelbergCement: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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69,88
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-0,51%

Einer der größten Dax-Gewinner war die Aktie von HeidelbergCement. Dank der florierenden Baukonjunktur in Europa und den USA steigerte der Baustoffkonzern seinen Gewinn im zweiten Quartal um 17 Prozent auf 318 Millionen Euro. So viel hatten Analysten nicht erwartet.

Vinci obenauf - Anwärter für Stoxx Europe 50

Auch Europas größter Baukonzern Vinci verdient gut. Im ersten Halbjahr stieg der Gewinn des französischen Konzerns dank guter Auftragslage auf dem Heimatmarkt um 12 Prozent auf 920 Millionen Euro. Die Aktie gilt als Anwärter für den Stoxx Europe 50.

Hochtief-Mutter ACS hat Probleme

Der spanischen Baukonzern ACS ist dagegen etwas schwächer auf der Brust. Die Hochtief-Muttersank verdiente wegen Problemen in Australien im ersten Halbjahr fünf Prozent weniger, unterm Strich auf 388 Millionen Euro Gewinn raus. Allerdings machte ACS Fortschritte bei der australischen Hochtief-Tochter Cimic aus.

Audi warnt, VW zahlt, MAN verdient

Volkswagen VZ: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
Kurs
144,50
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-0,11%

Auch aus der Autobranche gab es allerlei Neues. Audi schraubte sein Gewinnziel für 2016 zurück - wegen Dieselaffäre und Rückruf-Aktien. Die Dieselskandal hält auch die Mutter VW in Atem. Trotz des Milliarden-Vergleichs bekommt sie ein neues Bußgeld von 176 Millionen Dollar aufgebrummt, vom US-Bundesstaat Washington. Dagegen hat MAN eine gute Nachricht: Der zu VW gehörende LKW-Bauer macht wieder Gewinn.

Daimler setzt auf Ungarn

Daimler erweitert sich derweil in Osteuropa. Die Stuttgarter stecken eine Milliarde Euro in ein zweites Werk in Ungarn. In dem neuen Werk werden Autos von Mercedes-Benz mit Front- und Heckantrieb vom Band rollen.

Merck profitiert von Keytruda

Gute Nachrichten kamen aus der Pharmabranche. Der US-Konzern Merck & Co. profitierte von den guten Verkäufen seines Krebsmittels Keytruda. Der Gewinn sprang sage und schriebe um 75 Prozent auf 1,21 Milliarden Dollar.

Sanofi mit Umsatz- und Gewinneinbruch

Dagegen erlitt der französische Pharmakonzern Sanofi im zweiten Quartal ein Umsatz- und Gewinnminus. Trotz florierender Geschäfte der Biotech-Tochter Genzyme fiel der Nettogewinn wegen des Preisdrucks in den USA.

Qiagen: Aller guten Dinge sind drei

Der Gendiagnostik- und Biotech-Konzern Qiagen erfreut Investoren gleich mit einem ganzen Strauß an guten Neuigkeiten. Besser als erwartet ausgefallene Quartalszahlen, eine positivere Sicht auf die Jahresumsatzentwicklung und ein aufgestocktes Aktienrückkaufprogramm treiben die Qiagen-Aktie an die TecDax-Spitze.

Cancom legt dank Cloud-Angeboten weiter zu

Auch die Cancom-Aktie ist nach Zahlen gefragt. Der IT-Dienstleister hat im zweiten Quartal seinen Erlös vorläufigen Zahlen zufolge im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum um 10,8 Prozent auf 257,5 Millionen Euro gesteigert. Wie auch schon zu Jahresbeginn stieg das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) deutlich stärker um fast ein Drittel auf 17 Millionen Euro.

Nemetschek legt noch einen Zahn zu

Der Bausoftwarehersteller Nemetschek hat im zweiten Quartal seinen Umsatz um gut 22 Prozent auf 83,8 Millionen Euro gesteigert. Unter dem Strich legte der Gewinn auch dank eines Sonderertrags aus einem Rechtsstreit um mehr als die Hälfte auf 24,2 Millionen Euro zu. Die im TecDax notierte Aktie hat binnen fünf Jahren 528 Prozent zugelegt und notiert auf Allzeithoch.

RIB Software mit Umsatz- und Gewinnsprung

Aktien von RIB Software fallen nach Zahlen. "Das zweite Quartal war durch die Bank stärker als wir erwartet hatten", konstatierte Analyst Jochen Rothenbacher von der Investmentbank Equinet. Der Umsatz kletterte im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum um 28 Prozent, der Gewinn stieg trotz höherer Abschreibungen für Zukäufe um gut drei Viertel.

Solarworld droht 2016 erneut Verlust

Solarworld: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum Intraday
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Solarworld wird 2016 entgegen den ursprünglichen Planungen möglicherweise erneut Verluste schreiben. Konzernchef Frank Asbeck beklagte am Freitag den zur Jahresmitte wieder zunehmenden Preisdruck in der Solarbranche. Aufgrund dessen rechne er mit einem operativen Ergebnis (Ebit) in einem Korridor zwischen minus zehn und plus zehn Millionen Euro.

EDF: Endlich grünes Licht

Erleichterung über grünes Licht für den Start eines umstrittenen Atom-Projektes beflügelt die Aktien des französischen Energiekonzerns EDF. Die EDF-Aktie legt in Paris prozentual zweistellig zu auf ein Zwei-Monats-Hoch von 12,23 Euro. Der Aufsichtsrat des Konzerns hat den Bau von zwei Nuklearreaktoren im britischen Hinkley Point abgenickt.

Swiss Re leidet unter teuren Naturkatastrophen

Frische Quartalszahlen steuerten auch die Versicherer bei. Der Schweizer Rückversicherer Swiss Re musste einen Gewinneinbruch von 22 Prozent im zweiten Quartal einstecken. Überschwemmungen und Unwetter in Europa, Brände in Kanada und Erdbeben in Japan schlugen mit rund 350 Millionen Dollar zu Buche.

Generali: Schlecht, aber besser als gedacht

Auch beim Allianz-Rivalen Generali schmälerten die schweren Überschwemmungen in Europa den Gewinn. Dazu kommen noch die anhaltend niedrigen Zinsen und die Turbulenzen am Aktienmarkt. Doch weil die Quartalsbilanz besser ausfiel als gedacht, legt die Aktie deutlich zu.

Südkorea-Skandal belastet Reckitt Benckiser

Schadenersatzzahlungen in Südkorea haben den Gewinn des britischen Konsumgüterkonzerns Reckitt Benckiser im ersten Halbjahr um mehr als 25 Prozent auf 528 Millionen Pfund einbrechen lassen. Das Unternehmen hatte im Mai nach fünf Jahren die Verantwortung für Todesfälle und Verletzte in Südkorea durch ein giftiges Desinfektionsmittel für Luftbefeuchter übernommen.

Erdbebenschäden kommen Sony teuer zu stehen

Eine ganze Reihe asiatische Unternehmen steuerte noch Zahlenwerk bei. Sony überzeugte, nach jahrelanger Sanierung schrieb der Konzern wieder schwarze Zahlen. Zwar macht die Schwäche im Smartphone-Markt dem japanischen Elektronikkonzern weiter zu schaffen. Auch die Kamera-Sensoren waren zuletzt keine Stütze mehr. Zudem bescherten Erdbeben Sony Produktionsausfälle in einer wichtigen Fabrik. Dafür laufen die Verkäufe der Spielekonsole Playstation 4 aber super.

Herber Gewinneinbruch bei Panasonic

Dagen verbuchte Panasonic einen Gewinneinbruch von 64 Prozent. Das lag am starken Yen und dem schleppenden Verkauf von Solarstromanlagen. Zudem investierte der japanische Elektrokonzern mehr. Panasonic will sich als Hersteller von Industriegütern wie Autoteilen und Haushaltsgeräten positionieren und damit unabhängiger vom Geschäft mit Fernsehern oder Smartphones werden.

Sharp kommt voran

Der japanische Display-Hersteller Sharp kommt vor der Übernahme durch den Apple-Zulieferer Foxconn bei der Sanierung voran. Dank Einsparungen lag der Verlust im vergangenen Quartal nur noch bei umgerechnet 22 Millionen Euro, nach einem Minus von 250 Millionen Euro vor Jahresfrist.

AB Inbev kommt Übernahme teuer zu stehen

Eine Übernahme kostet: Der weltgrößte Bierbrauer AB Inbev musste für die Absicherung von Währungsverlusten bei der Bezahlung des Kaufpreises für die Nummer zwei der Branche, SABMiller, im zweiten Quartal fast 1,5 Milliarden Dollar zahlen. Daher brach der Überschuss regelrecht ein, um 92 Prozent auf 152 Millionen Dollar. Dafür gab es einen Etappenerfolg: Chinas Behörden gaben grünes Licht für die Übernahme, und AB Inbev sieht sich damit kurz vor der Ziellinie.

ArcelorMittel: Wer hätte das gedacht?!

Der weltgrößte Stahlhersteller ArcelorMittal hat nach dem Brexit-Votum verstärkte Unsicherheiten ausgemacht, welche die wirtschaftliche Erholung wohl belasten dürften. Das operative Ergebnis des ThyssenKrupp-Rivalen verdoppelte sich im zweiten Quartal nahezu und lag mit 1,77 Milliarden Dollar deutlich über den Erwartungen. Dessen ungeachtet hält der Konzern an seinen Jahreszielen fest.

IAG rechnet mit weniger Gewinn

Die British-Airways-Mutter IAG kappt nach Anschlägen, Streiks und dem Brexit-Votum ihre Prognose. Der Gewinn werde im laufenden Jahr nur noch um einen "niedrigen zweistelligen Prozentsatz" zulegen, im Februar war noch von einem Anstieg um mehr als 900 Millionen Euro oder 40 Prozent die Rede. In den drei Monaten bis Ende Juni verdiente das Unternehmen operativ mit 555 Millionen Euro 4,7 Prozent mehr.

Google macht mobile Gewinne

Auch aus den USA hagelte es Zahlen zum zweiten Quartal. Der Google-Mutterkonzern Alphabet und Online-Riese Amazon kamen damit gut an. Alphabet steigerte seinen Gewinn um knapp ein Viertel auf 4,9 Milliarden Dollar, wozu vor allem Werbeeinnahmen auf mobilen Geräten sowie Video-Angebote beitrugen.

Amazon schwebt auf Wolke 7

Amazon überzeugte vor allem mit seinem Cloud-Geschäft. Auch das Prime-Programm zur Kundenbindung hat sich gut entwickelt. So konnte sich der Nettogewinn im zweiten Quartal verzehnfachten auf 857 Millionen Dollar.

Xerox schlägt Lexmark

Das alt hergebrachte Druckergeschäft ist dagegen schwierig. Bei den beiden US-Herstellern Xerox und Lexmark schwinden die Umsätze. Wegen erfolgreicher Restrukturierungen gelang Xerox aber ein deutliches Gewinnplus. Lexmark dagegen bleibt in der Verlustzone.

Microsoft streicht weitere Jobs

Microsoft weitet den Stellenabbau aus. Der weitgehende Ausstieg aus dem Smartphone-Geschäft kostet weitere 2.850 Jobs. Erst im Mai hatte Microsoft den Abbau von 1.850 Stellen in Smartphone-Sparte und Vertrieb gestartet.

Facebook droht saftige Steuernachzahlung

Schlechte Nachrichten gab's von Facebook. Wegen seiner umstrittenen Steuerpraktiken droht dem Konzern in den USA womöglich eine milliardenschwere Steuernachzahlung. Die Rede ist von drei bis fünf Milliarden Dollar.

bs

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Meilensteine der Facebook-Jahre Vom Studi-Experiment zum Milliardenkonzern

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg 2004 an der Harvard University, Cambridge

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg 2004 an der Harvard University, Cambridge

Dax-Chart realtime

Tagestermine am Montag, 23. Juli

Unternehmen:
Daimler: Weltpremiere des ersten Elektroautos der neuen Marke EQ in Stockholm
Ryanair: Q1-Zahlen, 07:00 Uhr
Philips: Q2-Zahlen, 07:00 Uhr
Julius Bär: Halbjahreszahlen, 07:00 Uhr
Hasbro: Q2-Zahlen, 12:30 Uhr
Halliburton: Q2-Zahlen, 12:45 Uhr
Kering: Q2-Zahlen, 16:00 Uhr
Michelin: Q2-Zahlen, 17:45 Uhr
Luxxotica: Halbjahreszahlen, 17:45 Uhr
Alphabet (Google): Q2-Zahlen, nach US-Börsenschluss
Amgen: Q2-Zahlen
AMD: Q2-Zahlen

Konjunktur:
Deutschland: Bundesbank-Monatsbericht Juli, 12:00 Uhr
USA: CFNA-Index für Juni, 14:30 Uhr
USA: Wiederverkäufe Häuser im Juni, 16:00 Uhr
EU: Verbrauchervertrauen in der Euro-Zone im Juli, 16:00 Uhr