Marktbericht 20:06 Uhr

Erneute Kursverluste Dax auf Drei-Wochen-Tief

Stand: 04.05.2016, 20:06 Uhr

Vor dem morgigen Feiertag haben sich die Anleger spürbar zurückgehalten. Dax und Dow setzten ihre Talfahrt fort. Gute Quartalszahlen von Siemens & Co sowie die wieder anziehenden Ölpreise halfen nicht.

Dax

Dax: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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Am Mittwochmorgen hatte es noch nach einer kleinen Erholung ausgesehen. Doch nach anfänglichen Gewinnen rutschte der Dax wieder deutlich ins Minus. Nur am Nachmittag konnte sich der Leitindex wieder aufrappeln - im Sog der Wall Street. Die Hoffnung währte aber nur kurz. Mit einem erneuten Minus von rund einem Prozent ging der Dax in den Feierabend. Der Dow notierte zwei Stunden vor Handelsschluss 0,7 Prozent tiefer.

Schwache Signale vom US-Arbeitsmarkt

Durchwachsene US-Konjunkturdaten schürten die Ungewissheit um die künftige Geldpolitik der Fed. Zwar hellte sich die Stimmung im Dienstleistungssektor überraschend deutlich auf. Der ISM-Einkaufsmanagerindex stieg auf 55,7 Punkte. Volkswirte hatten nur mit einem kleinen Anstieg auf 54,8 Zähler gerechnet. Auch die Industrieaufträge stiegen stärker als prognostiziert - um 1,1 Prozent. Dagegen fielen die Arbeitsmarktdaten der privaten Agentur ADP ernüchternd aus. Statt wie erwartet 196.000 neue Jobs schufen die US-Firmen im April "nur" 156.000 Stellen.

ARD-Börsenstudio: Dorothee Holz
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Börse 20.15 Uhr

Das ist der niedrigste Wert seit drei Jahren - und ein schlechtes Omen für den offiziellen Arbeitsmarktbericht der US-Regierung am Freitag. Dieser umfasst nicht nur Jobs privater Firmen, sondern auch staatliche Stellen. Experten rechnen mit einem Plus von insgesamt 202.000 Arbeitsplätzen. Die Wahrscheinlichkeit einer positiven Überraschung ist gesunken", meinte Analyst Ulrich Wortberg von der Helaba in einem Kurzkommentar.

Trump macht die Anleger nervös

Für Nervosität sorgte auch die Aussicht auf die Kandidatur des Republikaners Donald Trump für die Präsidentschaftswahlen, meinte CMC-Markets-Analyst Jochen Stanzl. "Noch ist zwar nichts entschieden, aber die Unsicherheit vor den Wahlen im November könnte sich in fallenden Kursen niederschlagen."

Zurückhaltung vor dem Feiertag

Zudem hielten sich die Anleger wegen des morgigen Christi-Himmelfahrt-Tags zurück, an dem in Frankfurt gehandelt wird. Die Umsätze an solchen Feiertagen sind üblicherweise sehr dünn. In Japan, Österreich und der Schweiz sind die Börsen an Himmelfahrt geschlossen.

Euro kämpft mit den 1,15 Dollar

Euro in US-Dollar: Kursverlauf am Börsenplatz Forex vwd für den Zeitraum Intraday
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Die neuesten US-Daten gaben dem Euro kurzzeitig etwas Auftrieb. Er kletterte über 1,15 Dollar. Am Abend fiel er aber wieder unter die Marke. Der Euro-Höhenflug hatte bereits am Dienstag seinen Zenit überschritten. Mit 1,1616 Dollar war die Gemeinschaftswährung auf den höchsten Stand seit August 2015 geklettert.

Kanadische Waldbrände treiben Ölpreis an

Öl (Brent): Kursverlauf am Börsenplatz Deutsche Bank für den Zeitraum Intraday
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Immerhin zogen die Ölpreise am Mittwoch wieder an. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verteuerte sich in der Spitze um 2,3 Prozent auf über 46 Dollar. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 2,8 Prozent auf 44,88 Dollar. Der stärker als erwartete Anstieg der US-Rohölbestände in der vergangenen Woche bremste den Höhenflug etwas. Die Analysten der Commerzbank vermuten, dass momentan die Waldbrände in der kanadischen Provinz Alberta die Preise treiben. Der Ölsandproduzent Suncor Energy fuhr seine Ölproduktion in der betroffenen Region zurück.

Freie Fahrt für die europäische Super-Börse?

Favorit des Tages war im Dax die Deutsche Börse. Die Aktien zogen um fast sechs Prozent an. Denn die Chancen auf eine Fusion mit der Londoner Börse sind weiter gestiegen. Der US-Börsenbetreiber ICE gab am Mittwoch sein Interesse an der Übernahme des Londoner Börsenbetreibers LSE auf. Die Aktien von LSE sackten um über sechs Prozent ab. Auf einer Veranstaltung in Frankfurt warb Deutsche-Börse-Chef Carsten Kengeter für die Fusion. Sie schaffe eine "Liquiditätsbrücke", die Börsengänge etwa von Mittelständlern auch in Deutschland befördern werde. Die Abwicklung von Derivaten und das Geschäft der Wertpapierverwahrtochter Clearstream werde auch nach dem Zusammenschluss am Main betrieben werden, versprach Kengeter.

HeidelbergCement erhöht Prognose

Zu den drei Gewinnern im Dax zählten ebenfalls die Aktien von HeidelCement mit einem Plus von fast 1,4 Prozent. Der Baustoffkonzern hat im ersten Quartal bei einem stagnierenden Umsatz sein Ebitda um sieben Prozent auf 321 Millionen Euro verbessert. Das Unternehmen profitierte von höheren Preisen und gesunkenen Energiekosten und schnitt leicht besser als erwartet ab. HeidelCement hob seine Jahresprognose wegen der gut laufenden Geschäfte an.

Energieschub für Siemens

Auch die Siemens-Zahlen kamen gut an. Die Aktien stiegen um 1,4 Prozent. Der Konzern hat im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2015/16 von Großaufträgen profitiert. Der Umsatz stieg um fünf Prozent auf 19 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis legte um 28 Prozent auf 2,12 Milliarden Euro zu. Analysten hatten mit weniger gerechnet. Großaufträge in Ägypten und Großbritannien trieben die Division Energieerzeugung und die Windkraftsparte an.

Deutsche Telekom nicht gut genug

Deutsche Telekom: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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Dagegen schloss die T-Aktie 2,3 Prozent im Minus. Die Deutsche Telekom hat zum Jahresauftakt stark von der guten Entwicklung seiner amerikanischen Mobilfunktochter T-Mobile US profitiert. Der Umsatz zog um fünf Prozent auf 17,6 Milliarden Euro an. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) wuchs um 13 Prozent auf 5,2 Milliarden Euro. Experten zufolge halfen dabei Sondereffekte. Die Zahlen aus dem US-Geschäft seien bereits bekannt gewesen und somit kein Treiber mehr.

Conti rollt voran

Continental: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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Neben Siemens, HeidelCement und Telekom legte Conti noch endgültige Zahlen vor. Dank des starken Reifengeschäfts verdiente der Autozulieferer 734 Millionen Euro - 12 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Auch die Industriesparte ContiTech trug maßgeblich zum Gewinnsprung bei. Dagegen spielten die Antriebssparte und das Auto-Infotainment weniger ein. 2016 will Conti den Umsatz um vier bis fünf Prozent steigern. "Das zweite Quartal ist gut angelaufen - und das Sommerreifengeschäft auch", sagte Finanzchef Wolfgang Schäfer.

Beiersdorf klebt an Tesa fest

Der Konsumgüterhersteller Beiersdorf hat im ersten Quartal einen Umsatzrückgang von knapp zwei Prozent hinnehmen müssen. Während Marken wie Nivea oder Eucerin weiter gut liefen, musste die Tochter Tesa Umsatzeinbußen verkraften. Dennoch wurde die Prognose für den Gesamtkonzern bestätigt. Die Aktien büßten 1,7 Prozent ein.

Adidas spielt weniger Golf

Adidas will sein schwächelndes Golfgeschäft teilweise abstoßen. Dabei geht es um den Golfausrüster TaylorMade und die Marken Adams und Ashworth. An der Marke "adidas Golf", die Schuhe und Kleidung für diesen Sport herstellt, wollen die Franken hingegen festhalten. Die Adidas-Aktie gab 0,9 Prozent nach.

Linde ex Dividende

Schlusslicht im Dax war erneut RWE mit einem Minus von 3,7 Prozent. Auch Linde gab deutlich nach - freilich nur auf den ersten Blick. Tatsächlich wurden Linde-Aktien am Mittwoch ex Dividende gehandelt. Der Industriegasekonzern und Anlagenbauer schüttet 3,45 Euro je Anteil aus.

Leoni macht Hoffnung

Leoni: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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Aus der zweiten Reihe legte ebenfalls eine Reihe von Unternehmen ihre Zahlen vor. So zum Beispiel Leoni. Der Autozulieferer musste im ersten Quartal einen neruerlichen Gewinneinbruch verzeichnen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sank um 30 Prozent auf 24,4 Millionen Euro. Der Umsatz stagnierte bei 1,09 Milliarden Euro. Die Jahresprognose wurde bekräftigt. Das beruhigte die Anleger. Die Leoni-Aktien waren mit einem Aufschlag von fast drei Prozent MDax-Spitzenreiter.

Evonik hat Kummer mit Tierfutter

Der Spezialchemiekonzern hat im ersten Quartal deutlich schlechter als im Vorjahr abgeschnitten. Grund war ein Preisrückgang für wichtige Produkte wie Zusatzstoffe für Tierfutter. Der Umsatz sank im ersten Quartal um neun Prozent auf 3,11 Milliarden Euro. Das bereinigte Ebitda sank um 13 Prozent auf 565 Millionen Euro. Die Aktien schlossen nahezu unverändert.

Tourismusflaute in der Türkei bremst Fraport

Die rote Laterne im MDax ging an Fraport. Die Aktien brachen um über sechs Prozent ein. Die Anschlagserie in der Türkei und die Wirtschaftsflaute in Russland belasteten den Flughafenbetreiber. Bei leicht höheren Umsätzen sackte das operative Ergebnis des Fraport-Konzerns um fast fünf Prozent. Am Flughafen Antalya, den Fraport betreibt, brach die Zahl der internationalen Fluggäste in den ersten vier Monaten des Jahres um 30 Prozent ein. Am Airport St. Petersburg wurden ebenfalls weniger Gäste gezählt.

Kuka trotzt Umsatzrückgang

Zu den größten MDax-Verlierern zählte auch Kuka. Der Roboterbauer bekam im ersten Quartal die Investitionszurückhaltung der Kunden zu spüren: der Umsatz schrumpfte um fast 13 Prozent auf 629,1 Millionen Euro. Dank Einsparungen konnte der Gewinn um knapp 37 Prozent auf 20,9 Millionen Euro verbessert werden. Trotz des schwachen Jahresstarts bekräftigte Kuka seine Prognose für 2016. Hoffnungsvoll stimmt die positive Auftragsentwicklung.

Rational ohne Dampf

Der Profiküchenausrüster Rational hat zum Jahresauftakt weniger verdient. Der Umsatz wuchs um neun Prozent auf 136 Millionen Euro. Das operative Ergebnis ging aufgrund negativer Währungseffekte um acht Prozent auf 32,2 Millionen Euro zurück. Die Rational-Aktien sackten um vier Prozent ab und waren unter den größten SDax-Verlierern.

Gewinneinbruch bei ElringKlinger

ElringKlinger: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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Die Aktien von ElringKlinger verloren 0,7 Prozent. Der Autozulieferer hat von Januar bis März einen Ergebnisrückgang um 39 Prozent auf 17,2 Millionen Euro hinnehmen müssen. Grund waren immer noch hohe Sonderkosten wegen der guten Auftragslage im vergangenen Jahr und Millionen-Rückstellungen für ein ausgeschiedenes Vorstandsmitglied.

Norma liegt auf Kurs

Der Auto- und Industriezulieferer Norma hat zum Jahresauftakt seinen Umsatz um zwei Prozent auf 227 Millionen Euro verbessert. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) legte prozentual ebenso stark auf 40,1 Millionen zu. Der Vorstand bekräftigte seine Jahresziele. Die Aktien büßten dennoch 1,7 Prozent ein.

Dialog warnt

Noch härter traf es Dialog Semiconductor. Die Aktie des Halbleiterherstellers brach um fast neun Prozent ein und war Top-Verlierer im TecDax. Das Unternehmen hat seine Prognose für 2016 einkassiert. Wegen einer anhaltend schwachen Nachfrage nach Smartphones rechnet das TecDax-Mitglied damit, dass der Umsatz im hohen einstelligen Prozentbereich sinkt. Bisher war der Apple-Zulieferer von einem Umsatzwachstum im einstelligen Prozentbereich ausgegangen.

Mehr Aufträge für Süss Microtec

Besser erging es Süss Microtec. Die Aktien schlossen leicht im Plus. Der Hersteller von Anlagen und Prozesslösungen für die Halbleiterindustrie hat in den ersten drei Monaten wie im Vorjahr ein negatives Ebit von zwei Millionen Euro verbucht. Der Auftragsbestand legte um 40 auf 119 Millionen Euro zu.

Xing knackt die 100-Millionen-Marke

Das Karriere-Netzwerk hat im ersten Quartal erstmals die Marke von 100 Millionen Mitgliedern überschritten. Alleine im ersten Quartal meldeten sich 467.000 neue Nutzer an. Der Umsatz von Xing kletterte um 17 Prozent auf 34,3 Millionen Euro, das operative Ergebnis verbesserte sich auf 5,3 Millionen Euro. Dennoch verlor die Aktie 0,9 Prozent.

Gesundes Wachstum von Compugroup

Dem Medizinsoftware-Entwickler Compugroup geht es dank guter Geschäfte mit Ärzten und Apotheken gut. Im ersten Quartal wuchs das Ebitda um zehn Prozent auf 31,2 Millionen Euro, der Umsatz stieg um zwei Prozent auf 135 Millionen Euro. Der Vorstand bestätigte seine Jahresziele. Die Aktien waren größter TecDax-Gewinner mit einem Plus von über vier Prozent.

Freenet mit gemischten Zahlen

Das Telekommunikationsunternehmen Freenet lieferte bereits gestern Abend Zahlen zum ersten Quartal. Während der Umsatz des TecDax-Mitglieds bei 749 Millionen Euro stagnierte, kletterte das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um 3,6 Prozent auf 89,1 Millionen Euro. Die Prognose für Ebitda von 400 Millionen Euro im Gesamtjahr wurde bestätigt. Die Aktien schlossen 1,8 Prozent tiefer.

Phoenix Solar verdoppelt Umsatz

Das Photovoltaik-Unternehmen verkündete am Mittwoch einen deutlichen Auftragszuwachs und einen Umsatzsprung. Die Erlöse verdoppelten sich nahezu auf 9,9 Millionen Euro. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) blieb aber mit minus 2,5 Millionen Euro negativ. Unterm Strich erhöhte sich der Verlust gar auf 3,7 Millionen Euro. Die Aktien von Phoenix Solar schlossen 1,7 Prozent niedriger.

Intershop weitet Verlust aus

Um 2,5 Prozent nach unten ging es mit den Aktien von Intershop. Der Software-Anbieter meldete erneut rote Zahlen für das erste Quartal. Der Verlust verdreifachte sich auf 1,5 Millionen Euro. Der Umsatz brach um 27 Prozent auf 7,3 Millionen Euro ein. Intershop begründete den schwachen Jahresstart mit Projektverzögerungen. Für 2016 bestätigte Intershop die Prognose. Demnach soll das operative Ergebnis auf eine halbe Million Euro erhöht werden.

SocGen verkraftet Investmentbanking-Schwäche

Aus dem Ausland meldete die französische Großbank Société Générale (SocGen) Zahlen. Sie konnte im ersten Quartal ihren Gewinn um sechs Prozent auf 924 Millionen Euro verbessern. Das Plus war von einem starken Privatkundengeschäft in Frankreich getragen. Damit machte das Geldhaus auch Rückgänge im Investmentbanking wett. Nun sollen in der schwächelnden Investmentbanking-Sparte weitere 220 Millionen Euro bis nächstes Jahr eingespart werden. Die Aktien von SocGen zogen an.

Shell muss mehr sparen

Der britisch-niederländische Ölkonzern Royal Dutch Shell hat auch im ersten Quartal unter niedrigen Ölpreisen gelitten. Das bereinigte Ergebnis zu Wiederbeschaffungskosten sackte im ersten Quartal um 58 Prozent auf 1,55 Milliarden Dollar ab. Damit fiel das Ergebnis aber immer noch besser aus von Analysten erwartet. Immerhin soll es für das erste Quartal noch eine Dividende von 0,47 Dollar je Aktie geben. Der Öl- und Gaskonzern verschärft nun seinen Sparkurs.

Anheuser-Busch enttäuscht

Der weltgrößte Brauereikonzern Anheuser-Busch InBev leidet unter der Wirtschaftskrise in Brasilien. Der Umsatz sank um zehn Prozent auf 9,4 Milliarden Dollar. Das operative Ergebnis sank um 13 Prozent auf 3,46 Milliarden Dollar. Auch das China-Geschäft ließ zu wünschen übrig. Die Bier-Aktie gab um zwei Prozent nach.

US-Wahlkampf hilft TimeWarner

Die Aktien von TimeWarner legten indes fast drei Prozent zu. TV-Serienhits wie "Games of Thrones" und der US-Wahlkampf füllten die Kassen des US-Medienkonzerns. Im ersten Quartal erhöhte sich der Gewinn um 25 Prozent auf 1,21 Milliarden Dollar. Der Nachrichtensender CNN, der zu TimeWarner gehört, profitierte von höheren Einschaltquoten vor der Präsidentschaftswahl.

nb

Tagestermine am Montag, 19. November

Unternehmen:
Grand City Properties: Q3-Zahlen
VW: Conference Call für Analysten, 14 Uhr

Konjunktur:
Deutschland: Auftragsbestand des verarbeitenden Gewerbes 10/18, 08:00 Uhr
EU: Leistungsbilanz Eurozone 09/18, 10:00 Uhr

Sonstiges:
Frankfurt a.M.: Finanzminister Scholz spricht auf der Tagung "European Banking Regulation"