Marktbericht 17:45 Uhr

Marktbericht neutral
Audio

Dax über 11.900 Punkte Anleger tasten sich zaghaft vor

Stand: 11.04.2019, 17:45 Uhr

Es ist alles noch etwas neu und ungewohnt, so kurz nach dem (vorläufigen) Ende des Brexit-Dramas. Aber obwohl eine endgültige Entscheidung immer noch nicht in trockenen Tüchern ist, zeigen sich die Dax-Anleger von ihrer mutigen Seite.

Dax

Dax: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
Kurs
12.222,39
Differenz relativ
+0,57%

Der deutsche Leitindex steigt nämlich am Donnerstag nach zunächst holprigem Start um 0,25 Prozent auf 11.935 Punkte. Er bleibt damit auf hohem Niveau und hat die Marke von 12.000 Punkten weiter im Visier. Der Index tendierte dabei heute in einer Bandbreite zwischen 11.846 und 11,963 Punkten.

Erleichterung und neue Zweifel

Insgesamt überwog bei den Anlegern die Erleichterung darüber, dass es am Freitag keinen ungeregelten "No-Deal"-Austritt Großbritanniens aus der EU geben wird. Auf dem gestrigen EU-Sondergipfel in Brüssel wurde eine Verschiebung des Austritts bis zum 31. Oktober vereinbart.

ARD-Börsenstudio: Claudia Wehrle
Audio

Börse 16.00 Uhr: Erleichterung über Brexit-Verschiebung

Allerdings bleibt der endgültige Ausgang des Brexit-Dramas weiter unklar. "Die gute Nachricht ist, dass ein Hard Brexit vorerst abgewendet werden konnte", sagte LBBW-Investmentanalyst Clemens Bundschuh. Allerdings warnten Experten auch davor, dass der Brexit zu einer unendlichen Geschichte verkommt.

Dax im Aufwärtstrend

Charttechnisch sieht Martin Utschneider von der Privatbank Donner & Reuschel den Dax ohnehin im grünen Bereich. Als positives Zeichen wertet er, dass der Leitindex sich über 11.800 Punkten behauptet. Einen neuen Test hält der Experte zwar wegen der latenten Brexit-Unsicherheit für nicht ausgeschlossen. Alles in allem befinde sich der Leitindex aber weiter im Aufwärtsmodus, der ihn bis auf 12.500 Punkte tragen könne.

Mehr Gewinner als Verlierer

Im Dax notierten die Aktien der meisten seiner 30 Mitglieder heute im Plus. Angeführt wurde der Index von der Aktie der Lufthansa, die 3,11 Prozent zulegte. Auch die Deutsche Bank oder Autozulieferer Continental gehörten zu den größten Gewinnern. Ansonsten gingen die Gewinne quer durch alle Branchen. Verlierer waren unter anderem die Versorger (RWE standen am Indexende), aber auch die schwer gewichteten Linde plc. und Telekom.

Wall Street ohne Impulse

Dow Jones Ind.: Kursverlauf am Börsenplatz Citigroup für den Zeitraum Intraday
Kurs
26.554,50
Differenz relativ
+0,41%

Die US-Märkte bewegen sich aktuell kaum. Der Leitindex Dow Jones tendiert dabei nur leicht im Plus, nachdem er sich bereits am Vortag kaum bewegt hatte. Die US-Anleger erwarten morgen den Beginn der neuen Berichtssaison mit den Zahlen der beiden Großbanken JP Morgan Chase und Wells Fargo.

Im Fokus der Anleger steht aber auch das Tesla-Papier. Ein Bericht der japanischen Wirtschaftszeitung "Nikkei" belastet die Aktie. Das Blatt hatte berichtet, dass der Elektroautohersteller und sein japanischer Partner, der Elektronikkonzern Panasonic, ihre gemeinschaftlichen Investitionen in den Ausbau der weltweit größten Batteriefabrik wegen sinkender Margen in diesem Geschäft auf Eis legen wollen.

Uber App
Audio

ARD-Börse: Uber will mit Börsengang Milliarden einsammeln

Des weiteren blicken die Investoren auf den milliardenschweren Börsengang des Fahrdienstes Uber. Möglich sind heute weitere Einzelheiten vom Unternehmen. Wie das "Wall Street Journal" schreibt, sollen die Aktien zwischen 48 und 55 Dollar angeboten werden, womit Uber mit rund 100 Milliarden Dollar bewertet wäre. Gleichzeitig hält Dow-Mitglied Walt Disney heute einen Investorentag ab.

Euro fällt nach starken US-Konjunkturdaten zurück

Die Gemeinschaftswährung gibt nach höher als erwartet ausgefallenen US-Erzeugerpreisen nach auf aktuell 1,1260 Dollar. Die Teuerung auf Unternehmensebene lag mit plus 0,6 Prozent im März deutlich höher als die erwarteten plus 0,3 Prozent.

Euro in US-Dollar: Kursverlauf am Börsenplatz Forex vwd für den Zeitraum Intraday
Kurs
1,1235
Differenz relativ
+0,02%

Gleichzeitig fielen die wöchentlichen Daten vom Arbeitsmarkt mit 196.000 Erstanträgen auf Arbeitslosenunterstützung deutlich besser aus als erwartet. Experten hatten im Schnitt 207.000 Anträge erwartet.

Der US-Arbeitsmarkt bleibt damit weiterhin sehr stark, gleichzeitig erhöht sich das Inflationspotenzial. Schon die Verbraucherpreise waren zum Anfang der Woche höher als erwartet gestiegen. Die Fed hat sich gleichwohl erst einmal geduldiges Abwarten auf die Fahnen geschrieben, wie aus den gestrigen Fed-Protokollen von Ende März hervorgegangen war.

"Die aktuellen Preiszahlen setzen die amerikanische Notenbank jedoch nicht unter Handlungsdruck, die Leitzinsen zu erhöhen", kommentierte Analyst Patrick Boldt. Auch Erwartungen, dass die Zinsen gesenkt werden könnten, erschienen vor diesem Hintergrund nicht angemessen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1264 (Mittwoch: 1,1279) Dollar fest.

Ölpreise fallen zurück

Am Ölmarkt geht es nach dem zuletzt rasanten Anstieg heute bergab. Die Notierungen sowohl für die Nordseesorte Brent als auch für die US-Ölsorte WTI geben nach.

Die Rohölvorräte der Vereinigten Staaten waren laut Daten vom Mittwoch nämlich auf den höchsten Stand seit Ende 2017 gestiegen. Dies läuft der Bestrebung der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) entgegen, die Produktion zu reduzieren.

Am Mittwoch waren die Rohölpreise noch auf ein neues Fünfmonatshoch geklettert. Ein Hauptgrund für die Preisaufschläge waren die Krise im ölreichen Libyen. Hinzu kommen Spannungen zwischen den USA und Iran sowie die Wirtschaftskrise im ebenfalls ölreichen Venezuela. Der Goldpreis fällt derweil rund ein Prozent und damit unter die Marke von 1.300 Dollar je Feinunze zurück.

Öl (Brent): Kursverlauf am Börsenplatz Deutsche Bank für den Zeitraum Intraday
Kurs
71,98
Differenz relativ
+0,39%
Öl (WTI): Kursverlauf am Börsenplatz Deutsche Bank für den Zeitraum Intraday
Kurs
63,98
Differenz relativ
0,00%
Gold in US-Dollar: Kursverlauf am Börsenplatz Forex vwd für den Zeitraum Intraday
Kurs
1.275,82
Differenz relativ
+0,14%

Brexit-Aufschub erfreut Lufthansa-Aktionäre

Im Dax war die Lufthansa-Aktie der größte Gewinner. Marktbeobachter verweisen auf die erneute Verlängerung der Brexit-Frist, was der Branche chaotische Zustände am morgigen Freitag erst einmal ersparen wird. Auch von Papiere von Konkurrenten Easyjet, Ryanair, der British-Airways-Mutter IAG und Air France entwickelten sich überdurchschnittlich.

Lufthansa befördert mehr Passagiere

Lufthansa: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
Kurs
22,59
Differenz relativ
+1,30%

Das Passagiergeschäft der Lufthansa ist weiter im Aufwind. Zusammen mit ihren Töchtern wie Swiss, Austrian Airlines und Eurowings beförderte Europas größte Fluggesellschaft im März fast 11,3 Millionen Fluggäste und damit 1,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie der Dax-Konzern am Donnerstag in Frankfurt mitteilte.

Dabei trugen alle Fluglinien des Unternehmens zum Wachstum bei. Allerdings blieben etwas mehr Sitze leer. Die Auslastung der Maschinen lag mit immer noch hohen 80,5 Prozent 0,7 Prozentpunkte unter dem Rekordwert des Vorjahres.

Das Frachtgeschäft blieb allerdings unter Druck. Während das Frachtangebot um mehr als 10,5 Prozent stieg, fielen die abgesetzten Tonnenkilometer um 1,1 Prozent. Die Auslastung der Frachträume verschlechterte sich daher um 7,6 Prozentpunkte auf 64,7 Prozent.

Bayer-Aktie im Rückwärtsgang

Bayer-Aktionäre müssen weiter gute Nerven haben. Die Aktie des Dax-Konzerns gehörte zu den größten Dax-Verliereren. Ein französisches Gericht hat entscheiden, dass die US-Tochter Monsanto für Gesundheitsprobleme eines Landwirtes verantwortlich sei.

Das kommt an der Börse nicht gut an. Die Anleger sind sensibilisiert, weil Bayer auch in den USA hohe Schadenersatzzahlungen wegen eines anderen Produkts drohen. Die Prozesse um die angeblich krebserregende Wirkung des Unkrautvernichters Glyphosat kratzen nach den Worten von Konzernchef Werner Baumann dabei am Image von Bayer.

Kürzlich hatte Baumann noch bekräftigt: "Der Monsanto-Kauf war und ist eine gute Idee." Die milliardenschwere Übernahme des Glyphosat-Entwicklers habe Bayer mit "größter Sorgfalt" geprüft. Der Kauf von Monsanto kostete Bayer 63 Milliarden Dollar. Seit August hat der Konzern gut 31 Milliarden Euro an Börsenwert eingebüßt.

BMW braucht beim Brexit Klarheit

BMW ist mit seinen vier Auto- und Motorenwerken in England nach eigener Darstellung besonders vom Brexit-Hickhack betroffen. Weil die anhaltende Unsicherheit die Geschäftsentwicklung belaste, appellierte BMW am Donnerstag "nachdrücklich an alle Beteiligten", die dringend benötigte Planungssicherheit zu schaffen und den reibungslosen Handel zu erhalten.

"Ein scheibchenweise verschobener Starttermin wäre für uns kein gutes Szenario", hatte Einkaufsvorstand Andreas Wendt schon im Februar vergeblich gewarnt.

BMW baut in England den Mini, den Rolls-Royce und Motoren auch für BMW-Autos. Umgekehrt werden Karosserien, Motoren und andere Bauteile für Mini und Rolls-Royce aus der EU zugeliefert. Bei einem harten Brexit würden für Autos sofort zehn Prozent, für Bauteile 4,5 Prozent Zoll fällig. BMW hat im vergangenen Jahr fast jedes zehnte Auto auf der Insel verkauft - 238.000 Stück.

EZB-Aufseher sehen Bankenfusion in Deutschland kritisch

Eine mögliche Fusion zwischen Deutscher Bank und Commerzbank bekommt offenbar immer mehr Gegenwind. Ein Zusammengehen der beiden größten deutschen privaten Banken ziehe Zweifel hochrangiger Aufseher der Europäischen Zentralbank (EZB) auf sich, berichtete die Nachrichtenagentur "Bloomberg" am Donnerstag unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Eine Genehmigung der Fusion könnte danach der Reputation der Aufseher schaden, sollte ein fusionierte Bank in Schieflage geraten.

Commerzbank-Aufsichtsratschef Stefan Schmittmann stärkt derweil Konzernchef Martin Zielke in den Gesprächen mit der Deutschen Bank den Rücken. "Der Vorstand muss die Option mit der Deutschen Bank prüfen. Das halte ich für richtig und das ist seine Pflicht", erklärte Schmittmann.

Telekom-Aktien kriegen die 5G-Krise

Die Aktien der Deutschen Telekom und Telefonica Deutschland verloren stärker als der Markt. Das Papier des Lizenz-Mitbieters United Internet erholte sich hingegen im Handelsverlauf von enfänglichen Verlusten.

Es kämen zunehmend Sorgen auf, dass die Bieter bei der aktuell laufenden Versteigerung von 5G-Mobilfunkfrequenzen in Deutschland zu viel Geld ausgeben könnten, schrieb Analyst Akhil Dattani von der US-Bank JPMorgan. Kritiker monieren, damit würden den Firmen Finanzmittel entzogen, die sie zum Netzausbau bräuchten.

SAP-Chef will Börsenwert mehr als verdoppeln

Der Softwarekonzern SAP will seine Marktkapitalisierung von derzeit 122 Milliarden Euro kräftig ausbauen. "Gemessen an der Börsenbewertung von reinen Cloud-Anbietern, haben wir noch Potenzial in unserem Portfolio für weitere 90 Milliarden Euro Marktwert", sagte SAP-Chef Bill McDermott der "FAZ". "Wir planen bis 2023, die Marktkapitalisierung auf 250 bis 300 Millionen Euro zu steigern. Das Fundament dafür ist heute bereits gelegt."  | mehr

Deutsche Börse bestätigt Gerüchte

Die Deutsche Börse bestätigte konkrete Gespräche mit dem Finanzdatenanbieter Refinitiv über den möglichen Kauf einzelner Geschäftsbereiche im Devisenhandel. "Die Verhandlungen und Prüfungen einer potentiellen Transaktion dauern an", hieß es in der als Reaktion auf einen Reuters-Bericht. Anders als die Verhandlungen selbst wies die Börse Details des Berichts allerdings zurück. "Der in den Marktgerüchten genannte Kaufpreis von 3,5 Milliarden US-Dollar sowie die unmittelbar bevorstehende Unterzeichnung verbindlicher Verträge entbehren jeder Grundlage."

Metro bei Real auf der Zielgeraden

Für die Supermarktkette Real wird es ernst: Metro-Chef Olaf Koch will Insidern zufolge Anfang kommender Woche entscheiden, mit welchem Interessenten er in exklusive Gespräche er über einen Verkauf einsteigen soll. Ein Beschluss werde dann erwartet. Ein Metro-Sprecher wollte die Angaben nicht kommentieren.

Koch will sich von der Kette mit einem Jahresumsatz von mehr als sieben Milliarden Euro und 279 Märkten - davon befinden sich rund 65 Immobilien im Besitz Reals - trennen, um Metro vollends auf das Geschäft rund um die Großmärkte zu konzentrieren. Koch will bis spätestens Anfang Juni eine Lösung.

Im Gespräch ist auch eine Zerschlagung von Real. In diesem Fall hat der Kölner Einzelhandelsriese Rewe Interesse angemeldet. Auch der Einkaufsverbund Markant wird genannt. Damit kämen etwa Kaufland und Globus ins Spiel.

Neue und bekannte Gesichter für den Zalando-Aufsichtsrat

Die Hauptaktionärin des Zalando-Investors Kinnevik, Cristina Stenbeck, soll nach drei Jahren ihr Comeback an der Spitze des Aufsichtsrats des Online-Modehändlers feiern. Die Schwedin solle auf den früheren Axel-Springer-Finanzvorstand Lothar Lanz folgen, der ausscheiden werde, kündigte das MDax-Unternehmen an. Stenbeck hatte diese Position bereits von 2014 bis 2016 inne und gehört derzeit nicht dem Aufsichtsrat an.

Weitere neue Mitglieder im Board sollen Mariella Röhm-Kottmann von ZF Friedrichshafen sowie der frühere Netflix-Marketingchef Kelly Bennett werden. Die Hauptversammlung ist für den 22. Mai geplant.

Hella trotzt dem Auto-Abschwung

Der Autozulieferer Hella hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2018/19 trotz des schwächelnden Marktes mehr verdient. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) legte um 5,6 Prozent auf 417 Millionen Euro zu. Der Umsatz kletterte um 0,8 Prozent auf 5,2 Milliarden Euro. Für das Gesamtjahr bekräftigte der Vorstand, dass das bereinigte Umsatzwachstum am unteren Ende und der Anstieg des bereinigten Ebit in der unteren Hälfte der Bandbreite von fünf bis zehn Prozent liegen wird.

Gerresheimer startet gut

Den Verpackungshersteller Gerresheimer haben im ersten Quartal 2018/19 Sondereffekte angetrieben. Bei einem Umsatzplus von 6,3 Prozent auf 308,5 Millionen Euro legte das bereinigte Ebitda im Zeitraum November bis Februar auf 145,9 Millionen Euro zu nach 52,6 Millionen vor Jahresfrist. Für das Gesamtjahr bekräftigte Firmenchef Dietmar Siemssen die Umsatzprognose von rund 1,4 bis 1,45 Milliarden Euro. Das bereinigte Ebitda soll nun wegen der Sondereffekte statt 295 Millionen 387 Millionen Euro (plus/minus fünf Millionen Euro) erreichen.

Freenet spannt Sunrise auf die Folter

Der größte Aktionär spannt den Schweizer Mobilfunkkonzern Sunrise bei der geplanten Milliarden-Übernahme des Kabelnetzbetreibers UPC auf die Folter. Freenet benötige noch Zeit, um sich für eine Zustimmung oder Ablehnung der Transaktion zu entscheiden, sagte Freenet-Chef Christoph Vilanek am Donnerstag in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters.

Sunrise will UPC für 6,3 Milliarden Franken übernehmen und den Kauf mit einer 4,1 Milliarden Franken schweren Kapitalerhöhung finanziere - das ist mehr, als Sunrise aktuell an der Börse wert ist. Entsprechend stoßen die Pläne auf Widerstand bei bestehenden Aktionären.

Der deutsche Konzern ist mit einem Anteil von 24,5 Prozent der mit Abstand größte Eigentümer. An der Kapitalerhöhung will sich Freenet nicht beteiligen. UPC ist eine Tochter des Medienkonzerns Liberty Global mit Sitz in London.

Anleger mit Juventus unzufrieden

Die Aktien des italienischen Fußballclubs Juventus Turin verlieren zeitweise mehr als vier Prozent an der Heimatbörse in Mailand. Der Verein hat am Mittwoch im Viertelfinale-Hinspiel der Champions League nur 1:1 bei Ajax Amsterdam gespielt. Juventus galt im Vorfeld als klarer Favorit.

Die Macht ist mit Amazon oder Microsoft

Im Wettstreit um einen Großauftrag des US-Militärs sind nach Angaben des Verteidigungsministeriums nur noch Amazon und Microsoft im Rennen. Die beiden US-Konzerne hätten die Mindestanforderungen für den Joint Enterprise Defense Infrastructure Cloud (Jedi) erfüllt, erklärte eine Sprecherin. Damit sind Oracle und IBM ausgeschieden. Die vier US-Technologieriesen hatten um den Auftrag gerungen, der Teil von Verträgen mit einem Gesamtwert um die zehn Milliarden Dollar ist.

rm

Tagestermine am Freitag, den 19. April

Unternehmen:
Keine Termine absehbar

Konjunktur:
Japan: Verbraucherpreise 3/19, 1:30 Uhr
USA: Baubeginne- und genehmigungen 3/19, 14:30 Uhr

Sonstiges:
Feiertag "Karfreitag" :
Börsen in Österreich, Schweiz, Deutschland, Frankreich, Spanien, Großbritannien, Hong Kong, Italien, Niederlande, Polen und USA geschlossen.

Börsen in Japan, Russland, China und Korea geöffnet.