Index-Aufstieg

Stoxx 600

Dürr steigt auf, Rhön fällt raus Stoxx 600 bekommt neues Gesicht

Stand: 23.03.2015, 14:56 Uhr

Der Stoxx 600 gehört zwar nicht zu den bekanntesten Indizes in Europa, er ist jedoch einer der am breitesten aufgestellten. Jetzt ändert sich seine Zusammensetzung.

Zu den Neuankömmlingen im Stoxx Europe 600 gehört der Autozulieferer Dürr. Zugleich fällt das Papier der Rhön-Klinikum AG, die weitgehend von der Fresenius-Tochter Helios übernommen wurde, aus dem marktbreiten europäischen Index heraus.

Wie der zur Deutschen Börse gehörende Index-Betreiber Stoxx Ltd. mitgeteilt hatte, wird der Austausch an diesem Montag, 23. März, vollzogen. Dies sind aber nicht die einzigen Änderungen im Stoxx 600.

Sieben neue Werte

Alles in allem werden zum heutigen 23. März sieben Werte ersetzt. Unter ihnen befinden sich etwa die beiden schwer gebeutelten griechischen Banken Piraeus Bank und Eurobank Ergasias. Getroffen hat es zudem drei britische Ölwerte: Neben Premier Oil müssen auch Ophir Energy und Hunting ihre Plätze räumen. Seit dem vergangenen Sommer sind die Ölpreise um mehr als die Hälfte eingebrochen.

Der Stoxx Europe 600 bildet die Entwicklung der 600 größten börsennotierten Unternehmen aus 18 europäischen Ländern ab. Dazu gehören neben Firmen aus der Eurozone auch Konzerne aus der Schweiz, Großbritannien, Tschechien sowie den skandinavischen Ländern. Wegen seiner Marktbreite ist er mit dem amerikanischen S&P-500-Index vergleichbar.

Zahlreiche ETFs

In dem Index sind sowohl multinationale Konzerne wie Volkswagen, BASF oder Heineken enthalten als auch Mittelständler wie Dürr, Hugo Boss oder das Biotechunternehmen Qiagen. Anleger haben die Möglichkeit, mittels der zahlreichen ETFs an der Entwicklung des Stoxx 600 zu investieren.

lg