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Die schwärzesten Börsentage seit 1987 Historie

Black Monday 1987, New York

19. Oktober 1987
An diesem denkwürdigen Tag lassen Spekulationen auf höhere US-Zinsen die Kurse weltweit einbrechen. Der Dow-Jones-Index stürzt um 22,6 Prozent ab. Selbst nach den Anschlägen vom 11. September 2001 war der Einbruch nicht so hoch. In Frankfurt purzeln die Kurse gemessen an dem zurückberechneten Dax - der Index wurde erst am 1. Juli 1988 eingeführt - um durchschnittlich 9,4 Prozent nach unten.

Die schwärzesten Börsentage seit 1987 Historie

Black Monday 1987, New York

19. Oktober 1987
An diesem denkwürdigen Tag lassen Spekulationen auf höhere US-Zinsen die Kurse weltweit einbrechen. Der Dow-Jones-Index stürzt um 22,6 Prozent ab. Selbst nach den Anschlägen vom 11. September 2001 war der Einbruch nicht so hoch. In Frankfurt purzeln die Kurse gemessen an dem zurückberechneten Dax - der Index wurde erst am 1. Juli 1988 eingeführt - um durchschnittlich 9,4 Prozent nach unten.

United Airlines-Maschine auf dem Rollfeld

16. Oktober 1989
Am deutschen Aktienmarkt ist dieses Datum der schwärzeste Tag in der Nachkriegsgeschichte: Der Dax stürzte damals um 12,8 Prozent ab - bis heute der größte Tagesverlust seiner Geschichte. Auslöser war ein Kurssturz an der Wall Street am vorangegangenen Freitag, den Finanzierungs-Probleme beim Kauf der Fluggesellschaft UAL ausgelöst hatten.

6. August 1990
Vier Tage nach dem Einmarsch des Irak in Kuwait erfasst die Börsianer die Angst vor den Folgen des Vormarsches der Truppen von Saddam Hussein. Sorgen über die Kosten der deutschen Wiedervereinigung belasten die Kurse zusätzlich. Der Dax fällt um 5,4 Prozent.

Gescheiterter Putsch in Moskau

19. August 1991
In Reaktion auf den Putschversuch gegen den damaligen sowjetischen Präsidenten Michail Gorbatschow verliert der Dax gut neun Prozent. Einer der schlimmsten Tage des Dax in seiner mehr als 30-jährigen Geschichte.

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28. Oktober 1997
Im Sog der Asienkrise folgt der Dax der Wall Street nach unten und bricht zeitweise um fast 13 Prozent ein.

21. August 1998
Die Sorge über die russische Finanzkrise drückt den Dax um 5,4 Prozent ins Minus. Auslöser sind Aussagen des russischen Ministerpräsidenten Sergej Kirijenko, Russland stehe erst am Anfang einer ernsten Finanzkrise.

1. Oktober 1998
Die Angst vor einem Flächenbrand im Bankenwesen nach der Schieflage eines Hedge-Fonds und einer Eskalation der Krise in Asien, Lateinamerika und Russland drücken den Dax um 7,6 Prozent ins Minus.

Anschlag auf das World Trade Center 11.9.2001

11. September 2001
Die Anschläge vom 11. September lösen an den Finanzmärkten eine Panik aus. Während die in unmittelbarer Nähe des World Trade Centers liegende Wall Street geschlossen bleibt, schwappt über die europäischen Aktienbörsen eine Verkaufswelle. Der Dax fällt um 8,5 Prozent. Im Handelsverlauf bricht der Index sogar um mehr als elf Prozent ein. Die Börse beendet den Handel vorzeitig, um den Banken eine ordnungsgemäße Abwicklung der Börsengeschäfte zu ermöglichen.

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14. September 2001
Die Angst vor möglichen Vergeltungsschlägen der USA drücken den Dax drei Tage nach den Anschlägen erneut um mehr als sechs Prozent ins Minus. Dazu kommt die Unsicherheit der Anleger in Europa vor der Wiedereröffnung der Wall Street am darauf folgenden Montag, dem 17. September. Nach viertägiger Handelsunterbrechung fällt der Dow Jones schließlich um gut sieben Prozent.

5. August/3. September 2002
US-Rezessionsängste drücken den Dax an diesen beiden Tagen um 5,7 beziehungsweise 5,8 Prozent in die Tiefe. Darüber hinaus sorgt die Unsicherheit über die Lage im Irak für Aktienverkäufe.

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24. März 2003
Wenige Tage nach Beginn des Irak-Krieges wachsen die Zweifel an den Finanzmärkten. Viele Anleger fürchten, der Krieg könnte sehr viel länger als von den USA erwartet dauern. Der Dax stürzt um 6,1 Prozent ab. Kurz darauf beginnt der lange Aufstieg des Dax, der am 13. Juli 2007 mit 8.151 Zählern einen damaligen Höchststand erreicht.

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21. Januar 2008
Die Angst vor einem Wirtschaftsabschwung in den USA geht um, und immer mehr Banken müssen eingestehen, von der Hypothekenkrise betroffen zu sein. Besonders in der dritten Januar-Woche 2008 geht es turbulent zu. Der Dax rauscht von 7.300 Punkten bis auf rund 6.400 Zähler in die Tiefe, bevor er sich wieder etwas fängt. Der 21. Januar gerät zum "schwarzen Montag". Der deutsche Leitindex verzeichnet mit über sieben Prozent den größten Kurseinbruch seit dem 11. September 2001. Die Finanzkrise wirft schon ihre Schatten voraus.

Hypo Real Estate Schriftzug

6. Oktober 2008
Kurz nach der Lehman-Pleite sorgt die Hypo Real Estate für Negativ-Schlagzeilen. Trotz der Einigung über eine 50-Milliarden-Kreditlinie für die angeschlagene Hypothekenbank zieht der massive Kursverlust der Hypo Real Estate erst den Banksektor und dann den Dax mehr als fünf Prozent in die Tiefe.

Griechische Euromünzen

1. November 2011
Am 1. November 2011 verliert der Dax rund fünf Prozent. Auslöser ist die überraschende Ankündigung einer Volksabstimmung in Griechenland über ein Rettungspaket durch den damaligen Ministerpräsident Giorgios Papandreou.

Griechische Flagge vor der Sonne

29. Juni 2015
Das Scheitern der Gespräche zur Lösung der Schuldenkrise in Griechenland und die überraschende Ansetzung einer Volksabstimmung über die Forderungen der Gläubiger drücken den Dax Ende Juni 2015 um bis zu 4,6 Prozent nach unten. Im späteren Verlauf kann sich der Leitindex wieder etwas erholen.

Ein verzweifelter Mann sitzt vor einer Tafel mit Börsenkursen in einem Handelshaus in Beijing, China

24. August 2015
Die Furcht vor einem deutlichen Konjunktureinbruch in China lässt den Dax Mitte 2015 wieder unter die Marke von 10.000 Punkten stürzen. Der Leitindex verliert bis zu 7,7 Prozent. Mit einem Minus von 4,7 Prozent geht der Index mit 9.648 Punkten aus dem Handel. Noch im April 2015 hatte der deutsche Leitindex mit 12.390 Punkten ein Rekordhoch erreicht.

Frau mit Brexit-Schriftzug auf einer Papiertasche

23. Juni 2016
Nach der Entscheidung der Briten zum Ausstieg aus der EU ("Brexit") sieht es zeitweise ganz düster aus. Der Dax bricht um 10,1 Prozent ein. Im Tagesverlauf erholt sich der deutsche Leitindex etwas und schließt mit einem Minus von 6,8 Prozent.

Händler an der New Yorker Börse

5. Februar 2018
Eintausendeinhundertfünfundsiebzig - oder in Zahlen 1.175: So viele Punkte verliert der Dow Jones Index an diesem Tag - der bis dahin größte Punktverlust in der Geschichte der Wall Street. Was war geschehen? Steigende Löhne deuten auf eine steigende Inflation, die Renditen der Anleihen steigen wieder signifikant, die Unsicherheit unter Präsident Trump steigt und sensible Handelssysteme lösen automatisch Verkäufe aus.