Sparquote

Die Sparquote setzt die Ersparnisse ins Verhältnis zum Einkommen. In der Volkswirtschaftslehre werden die durchschnittliche Sparquote der privaten Haushalte sowie die volkswirtschaftliche Sparquote unterschieden. Erstere gibt den Anteil der Ersparnisse am verfügbaren Haushaltseinkommen an. Das ist das Einkommen, das nach Abzug laufender Kosten für Konsum und Sparen zur Verfügung steht. Im Jahr 2008 betrug diese Sparquote in Deutschland 11,5 Prozent. Die volkswirtschaftliche Sparquote setzt die Ersparnisse aller Wirtschaftssubjekte, also auch der Unternehmen und des Staates, ins Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt.