Opec

Kurz für "Organization of Petroleum Exporting Countries" (Organisation Erdöl exportierender Länder). Das 1960 entstandene Kartell versucht, die Ölförderpolitik seiner Mitgliedstaaten zu koordinieren, die Förderquoten festzulegen und so die Weltmarktpreise stabil zu halten. Mittlerweile gehören zwölf Länder zur Opec: Algerien, Angola, Ecuador, Iran, Irak, Kuwait, Libyen, Nigeria, Katar, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Venezuela. Die Opec-Mitglieder fördern weltweit etwa 40 Prozent der weltweiten Erdölproduktion und verfügen über schätzungsweise drei Viertel der weltweiten Erdölreserven.