Meldeschwelle

Seit 2007 gelten in Deutschland neun Meldeschwellen: Jeder Investor, der den Anteil von drei, fünf, zehn, 15, 20, 25, 30, 50 oder 75 Prozent der Stimmrechte an einer börsennotierten Gesellschaft aus Deutschland erreicht, über- oder unterschreitet, muss dies der Gesellschaft und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) mitteilen. Die Regelung gilt nicht für Unternehmen im Open Market (Freiverkehr). Diese gelten nicht als "börsennotiert".

Die Meldung hat "unverzüglich, spätestens innerhalb von vier Handelstagen" zu erfolgen. Die Gesellschaft muss die Mitteilung dann spätestens drei Handelstage nach Zugang europaweit veröffentlichen sowie an das elektronische Unternehmensregister weiterleiten.