Covered Warrant

Optionsschein, der den Optionsscheininhaber dazu berechtigt, bis zum Verfalltermin den zugrundegelegten Basiswert zu einem in den Optionsbedingungen festgelegten Preis zu erwerben. Die Laufzeit der covered warrants ist im Vergleich zu den üblichen Optionsscheinen in der Regel auf 12 bis 18 Monate beschränkt. Dadurch schränkt der Emittent der Scheine sein eignes Risiko ein. Emittent von covered warrants ist im Unterschied zu den üblichen Optionsscheinen nicht das "veroptionierte" Unternehmen, sondern in der Regel ein Kreditinstitut, das die entsprechenden Stücke des Basiswerts auf ihrem Depot hält. So entsteht die Möglichkeit, auf indirektem Weg Optionsscheine auf Aktien von Unternehmen zu erwerben, die selbst keine Optionsanleihen und somit Optionsscheine ausgeben.