Börsengeschichten

Weihnachtsgrüße von Warren Buffett aus 2014 (li.) und 2013 (re.)

Warren Buffett: Reich, aber lustig Weihnachtsgrüße aus Omaha

Stand: 22.12.2014, 14:11 Uhr

Der Milliardär und Herrscher über die Beteiligungs-Gesellschaft Berkshire Hathaway, Warren Buffett, ist auch ein Spaßmacher. Seine unzähligen Fans rund um den Globus bringt er außer mit gewinnbringenden Deals auch mit skurillen Weihnachtskarten in Stimmung.

Warren Buffett liegt auf eine Gewichtheberbank und scheint gerade dabei zu sein, eine schwer bepackte Hantelstange in die Luft wuchten zu wollen. Darunter die Bemerkung: "Bin gerade dabei einige Pfunde abzutrainieren, nachdem ich meine tägliche Portion von 'See's Candy" gegessen habe. Schöne Feiertage!"

Skurrilitäten aus Nebraska

Die Süßigkeiten-Firma "See's" gehört bereits seit 1972 zum Buffett-Imperium und verschickt allweihnachtlich Geschenkeboxen mit der ein oder anderen Anspielung von Buffett. Der Milliardär, der in seiner Geburtsstadt Omaha im US-Bundesstaat Nebraska lebt und dessen Vermögen derzeit auf rund 74 Milliarden Dollar geschätzt wird, ist um skurrile Marotten ebenso wenig verlegen wie um einen Scherz - zumeist allerdings mit Hinweis auf geschäftliche Belange.

Weihnachtsgrüße von Warren Buffett aus 2013

Weihnachtsgrüße von Warren Buffett aus 2013. | Bildquelle: Twitter/Warren Buffett

Die Weihnachtsgrüße von Buffett ans Anlegervolk sind ebenfalls legendär. Im vergangenen Jahr outete sich der inzwischen 84-Jährige als Fan der US-TV-Serie "Breaking Bad". Weihnachtsgrüße verschickte er als Hauptdarsteller der Serie verkleidet mit den Worten: "Methy Christmas". Zur Erläuterung für Nicht-Eingeweihte: Die Hauptfigur der Serie ist ein ehemaliger Lehrer, der in seinem eigenen Chemielabor die Droge "Chrystal Meth" herstellt.

Geschäftlicher Erfolg kommt nicht zu kurz

Buffetts Aktionäre haben zum Jahresende 2014 auch wieder viel Freude an der Entwicklung ihrer Anteilsscheine an der Buffett-Holding. Im Frankfurter Handel legte die Berkshire Hathaway B-Aktie in Euro gerechnet 47 Prozent zu. Den Rückschlag, den der Titel wegen Abschreibungen auf die Beteiligung an der britschen Supermarktkette Tesco einstecken musste, hat der Titel bereits wieder weggesteckt. Trotz eines Gewinnrückgangs im dritten Quartal verdiente Berkshire noch stolze 4,62 Milliarden Dollar. Das Unternehmen ist international an vielen Großkonzernen beteiligt, dazu gehören zum Beispiel Coca-Cola, aber auch Dax-Mitglied Münchener Rück.

Die A-Aktie von Berkshire Hathaway, die nie gesplittet wurde ist eine der teuersten Aktien der Welt. Sie kostet derzeit 227.000 Dollar, umgerechnet 185.000 Euro. Für Anleger mit kleinerem Portemonnaie gibt es ja noch die optisch günstigere B-Aktie.

AB