George Soros

Beim Trump-Effekt verspekuliert Soros verliert eine Milliarde

Stand: 13.01.2017, 09:23 Uhr

George Soros schrieb Geschichte, als er 1992 gegen das britische Pfund wettete. Die Wette brachte ihm eine Milliarde Dollar. Doch jetzt hat er sich gründlich verschätzt. Soros setzte auf fallende Börsenkurse nach dem Wahlsieg Donald Trumps. Eine teure Fehleinschätzung - die doppelt schmerzt.

George Soros hat sich positioniert: Donald Trump geht gar nicht. Als "Hochstapler" und "Möchtegern-Diktator" bezeichnete er den künftigen US-Präsidenten. Da wird es ihn doppelt schmerzen, dass der Wahlsieg Trumps sein Depot erheblich schmälerte. Denn am Aktienmarkt hat sich Soros völlig falsch positioniert. Der US-Milliardär und Hedgefondsmanager setzte nach dem überraschenden Wahlsieg Donald Trumps auf fallende Kurse.

Dow Jones: Kursverlauf am Börsenplatz Dow Jones Indizes für den Zeitraum Intraday
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Doch die Rechnung ging nicht auf. An den Börsen ging es nur ganz kurz abwärts, dann schlugen die Kurse nach oben aus. Anleger spekulierten darauf, dass ein Präsident Trump die Konjunktur befeuert. Der amerikanische Leitindex Dow Jones gewann seit der Wahl mehr als neun Prozent und versuchte sich zuletzt erstmals an der 20.000er Marke.

Diese Aktienmarktrally ging an Soros völlig vorbei. Laut Informationen des "Wall Street Journal" verlor die Investment-Legende nach der Wahl eine Milliarde Dollar. Und diese Verluste stehen nicht bloß auf dem Papier. Soros habe Ende vergangenen Jahres viele seiner Wetten auf fallende Kurse aufgelöst, aus Angst noch mehr zu verlieren. Realisierte Verluste also.

bs

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