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Apples Geschichte - alles Jobs oder was? Steve Jobs' Genie-Streiche

 Steve Wozniak (links) und Steve Jobs 1976

1976: Die Gründung
Steve Jobs, Steve Wozniak und Ronald Wayne gründeten Apple im April 1976 gemeinsam. Jobs als treibender Verkäufer, Wozniak als Tüftel-Genie und Wayne als Schlichter für die ungleichen Freunde. Allerdings stieg Wayne bereits einige Tage später wieder aus dem Unternehmen aus.
Mehr zum Thema: Ronald Wayne: Der vergessene Apple-Gründer

Apples Geschichte - alles Jobs oder was? Steve Jobs' Genie-Streiche

 Steve Wozniak (links) und Steve Jobs 1976

1976: Die Gründung
Steve Jobs, Steve Wozniak und Ronald Wayne gründeten Apple im April 1976 gemeinsam. Jobs als treibender Verkäufer, Wozniak als Tüftel-Genie und Wayne als Schlichter für die ungleichen Freunde. Allerdings stieg Wayne bereits einige Tage später wieder aus dem Unternehmen aus.
Mehr zum Thema: Ronald Wayne: Der vergessene Apple-Gründer

Apple I von 1976

Der Apple I
Steve Wozniak hatte die ersten Entwürfe für den Apple I erfunden, einen der ersten Personal Computer.
Mehr zum Thema: Steve Wozniak, das Schaltkreis-Genie

Desktop-computer von 1977

1977: Apple II
Das Nachfolge-Modell machte allerdings größere Investitionen notwenig, weshalb Apple Investoren anwarb. Der Apple II wurde zu einem Verkaufsschlager.

Der erste Mac-Computer

1979: Codename "Macintosh"
Unter dem Namen Macintosh arbeitete man an einem Computer, der auch für breite Bevölkerungsschichten zu bedienen sein sollte. Dabei wurde vor allem Wert auf eine grapische Nutzeroberfläche mit Symbolen gelegt.

<b>1980: Börsengang von Apple</b><br />Im Dezember 1980 ging Apple an die Börse. 4,6 Millionen Aktien gab Apple zu 22 Dollar aus den Händen. Jobs wurde als größter Anteilseigner mit einem Schlag reich.: Kursverlauf am Börsenplatz Nasdaq für den Zeitraum 10 Jahre

1980: Börsengang von Apple
Im Dezember 1980 ging Apple an die Börse. 4,6 Millionen Aktien gab Apple zu 22 Dollar aus den Händen. Jobs wurde als größter Anteilseigner mit einem Schlag reich.

Steve Jobs (l.) und John Sculley

1985: John Sculley
Es gelang Steve Jobs, John Sculley (r.) von PepsiCo abzuwerben. Dieser galt als Marketinggenie. Beide waren begeistert voneinander - doch der Zustand hielt nicht lange an. Es kam zu Streitigkeiten, die darin mündeten, das Sculley Jobs vor die Tür seines eigenen Unternehmens setzte.

Microsoft Windows

1990: Microsoft läuft Apple den Rang ab
1990 erschien Microsofts Betriebssystem Windows 3.0 - und setzte neue Standards. Apple geriet unter Druck, stellte billigere Mac-Modelle vor. Das ließ die Gewinne schwinden. 1993 fuhr Apple den ersten Quartalsverlust ein, Sculley flog raus. Ersetzt wurde er durch den Deutschen Michael Spindler.

Apple Newton Messagepad

1993: Apple Newton Messagepad
Bereits 1987 begann Apple, an Handschrifterkennung zu forschen. 1993 kam dann das Newton Messagepad auf den Markt. Die Technologie war allerdings unausgereift und führte zu viel Spott.

Apple Mac OS-Logo

1996: Übernahme von Next
Der neue CEO Spindler hatte sich auf die Fahnen geschrieben, ein neues Betriebssystem zu entwickeln, da das Mac OS als veraltet galt. Im 1996 übernahm Apple daher Next - die zweite Computerfirma von Steve Jobs.

Steve Jobs vor Apple-Logo

Jobs is back
Die Übernahme von Next hatte zur Folge, dass Jobs wieder bei Apple mit im Boot saß. Vorerst allerdings nur als Berater. Er arbeitete sich allerdings zügig wieder zum Chef hinauf.

Apple iMac

1997: Jobs macht reine
Jobs strich diverse Projekte, bis die Produktpalette nur noch auf vier Geräte fokussiert war: iBook und iMac für Privatnutzer sowie PowerBook und PowerMac für Profis.

Bill Gates und Steve Ballmer schütteln sich die Hände

Bill Gates und Steve Ballmer retten Apple
1997 stand Apple kurz vor der Pleite. Im Jahr zuvor hatte das Unternehmen einen Verlust von 1,5 Milliarden Dollar erwirtschaftet. Zu Hilfe eilte dem Unternehmen ausgerechnet Microsoft: Damit wollte der Konkurrent Ärger mit Wettbewerbshütern vermeiden, die ihm eine dominante Stellung vorwarfen. Um dieses Problem zu umgehen, schloss Microsoft mit Apple ein Kooperationsabkommen und investierte 150 Millionen Dollar. Dafür bekam Bill Gates' Firma stimmrechtslose Aktien, die sie 2003 mit Gewinn wieder verkaufte.

Das erste Microsoft-Office

Mit der Konkurrenz verbünden
In der Folge lizenzieren sich die Rivalen Microsoft und Apple gegenseitig. Apple macht den Internet Explorer zum Standard-Browser und stellt Microsoft Office zur Verfügung.

Apple iPod-Präsentation in Hamburg

2001: Der iPod betritt die Bühne
Seit 1998 schrieb Apple wieder schwarze Zahlen und konnte sich neuen Geniestreichen widmen - wie dem iPod.

iPhone mit Apple-Logo

2007: iPhone
Wer bis zu diesem Zeitpunkt den Siegeszug von Apple verneinen möchte, dem werden beim iPhone wohl nur noch wenige Ausflüchte einfallen. Das iPhone gilt bei Apple nach wie vor als Zugpferd.

App Store

2008: App Store
Wahrscheinlich hatte Steve Jobs schon zum Start des Apple App Store im Juli 2008 erkannt, welches Potenzial eine gesicherte Plattform für Mobil-Software besitzt. Seither hat der Store dem Konzern jedenfalls Milliardenumsätze beschert.

Das neue iPad wird in San Francisco vorgestellt

2010: iPad
2010 leitet Apple eine neue Ära mit dem mobilen iPad ein.

Apple-Chef Tim Cook präsentiert auf die neue Apple Watch

2011: Cook ist am Drücker
Steve Jobs tritt 2011 aus gesundheitlichen Gründen zurück und überlässt das Ruder Tim Cook. Hier ist der neue CEO bei der Vorstellung der Apple Watch 2015 zu sehen. Damit drängt Apple ins Smartwatch-Segment. Bisher hält sich das Unternehmen allerdings mit den Verkaufszahlen bedeckt. Man sei zufrieden, lässt der Konzern nur verlauten.

I-Tunes-Benutzeroberfläche mit Zugang zu Apple Music auf mobilen Endgeräten

Apple Music
Zwei Monate später, im Juli 2016, führt Apple seinen Musik-Streaming-Dienst Apple Music ein. Für Apple verspricht das neue Produkt stabile, wiederkehrende und gut planbare Umsätze.

iPhone SE

Cooks Präsentation des iPhone SE zum bemerkenswerten Preis von 399 Dollar im März 2016 sowie die Preissenkung bei der Apple Watch werden als ein strategischer Schwenk hin zu "massentaulicheren" Modellen verstanden, um der zwischenzeitlichen Absatzstagnation zu begegnen.

Apple iPhone X

Im September 2017 dringt Apple mit der Vorstellung des iPhone X in völlig neue Preisregionen vor. Noch nie zuvor kostete das "Grundmodell" eines iPhones 999 Dollar, in Deutschland inklusive Steuern sogar 1.149 Euro. Die Verkaufszahlen lassen nach einem starken Beginn schneller als erwartet nach.

<strong>Apple im Börsenolymp (Aktienkurs in Dollar)</strong><br/>Anfang August 2018 dann ein besonderer Ritterschlag von der Börse. Als erstes privates Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von über einer Billion Dollar schreibt der Technologiekonzern Börsengeschichte.<br/><br/>Ab November fiel der Börsenliebling aber in Ungnade und führte eine scharfe Korrektur der Tech-Titel an. Insbesondere die Sättigungstendenzen auf dem weltweiten Smartphone-Markt lasten auf dem Titel.: Kursverlauf am Börsenplatz Nasdaq für den Zeitraum 10 Jahre

Apple im Börsenolymp (Aktienkurs in Dollar)
Anfang August 2018 dann ein besonderer Ritterschlag von der Börse. Als erstes privates Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von über einer Billion Dollar schreibt der Technologiekonzern Börsengeschichte.

Ab November fiel der Börsenliebling aber in Ungnade und führte eine scharfe Korrektur der Tech-Titel an. Insbesondere die Sättigungstendenzen auf dem weltweiten Smartphone-Markt lasten auf dem Titel.