Wall Street

Mit barocken Kleidern kostümierte Kinder

Was machen eigentlich die Kinder von Buffett, Soros, Dimon? Das Leben der Wall-Street-Kinder

von Julian Herbst

Stand: 25.08.2014, 14:34 Uhr

An der Wall Street hat so mancher mehr verdient, als er im Leben je wird ausgeben können. Neben wohltätigen Organisationen profitieren davon erwartungsgemäß vor allem Kinder und Enkelkinder. Und diese nutzen ihre finanziellen Freiheiten ziemlich unterschiedlich.

Als gemeiner Nicht-Erbe verbindet man mit dem Attribut "Millionen-Erbe" nicht immer ausgesprochen sympathische Menschen. Solche, die einem aus Boulevardzeitungen entgegenblicken oder in den RTL2-Nachrichten auftauchen. Einfach weil sie reich sind, weil sie delikate Filmchen drehen und veröffentlichen lassen, weil sie sich in Fernsehformaten zum Fremdschämen ins Blitzlichtgewitter schmeißen oder weil sie jeden Bezug zur Realität verloren haben.

Aber es gibt natürlich auch Kinder reicher Eltern, die nicht in die Kategorie "verwöhnte Göre" gehören, sondern tatsächlich eigenes Geld verdienen. Oder anderen Menschen helfen, indem sie sich politisch oder gesellschaftlich engagieren und milliardenschwere Stiftungen verwalten. In die Fußstapfen ihrer Väter steigen die wenigsten Wall-Street-Kinder. Wesentlich beliebter scheinen Tätigkeiten im Bereich der Medien oder Engagement rund um Pferd und Poesie.

Auf den nächsten Seiten werden ein paar Kinder der Wall-Street-Größen und ihre Tätigkeiten vorgestellt. Hunger muss sicher keiner von ihnen leiden. Selbst wenn größere oder kleinere Projekte scheitern oder über Jahre ein Nischendasein führen. Ein bekannter Name oder etwas "Startkapital" für entsprechend kostspielige Universitäten sind meist ganz nützlich, können aber auch zum krachenden Ende einer noch nicht begonnenen Karriere führen.