Peanuts

Warren Buffett

Investmentlegende räumt Fehler ein Buffetts Berkshire Hathaway muss Strafe zahlen

Stand: 21.08.2014, 11:31 Uhr

Auch das "Orakel von Omaha" ist nicht unfehlbar. Die Investmentholding von Warren Buffett wurde von einem US-Gericht zu einer Strafe von 900.000 US-Dollar verdonnert. Sie hatte eine Erhöhung der Stimmrechtsanteile an einer Beteiligung zu spät mitgeteilt.

Im Dezember 2013 hatte Buffetts Holding im Jahr 2008 erworbene Anleihen der Baumaterial-Firma United States Gypsum Corporation (USG) in Aktien der Gesellschaft umgewandelt. Mit nun 28 Prozent ist die mehr als 300 Milliarden Dollar schwere Berkshire Hathaway nun der größte Anteilseigner der auf Gipswände spezialisierten Firma, die bereits 1901 in Amerikas "Windy City" Chicago gegründet wurde.

Beim Investment-Giganten versäumte man es aber, den neuen Anteilsbesitz rechtzeitig mitzuteilen. Die Transaktion hätte bereits im Vorfeld bekannt gemacht werden müssen, bemängelten die Regulierungsbehörden. Warren Buffett selbst gestand das Vergehen ein: "Wir haben einen Fehler gemacht, als wir die Mitteilungspflicht übersehen haben." Die nun deshalb von einem US-Bezirksgericht in Washington verhängte Strafe von immerhin 900.000 Dollar werden aber sowohl Warren Buffett als auch Berkshire Hathaway verkraften können.

Würden nur fünf A-Aktien der Holding verkauft, vom Erlös ließen sich die Strafe und die eine oder andere warme Mahlzeit bezahlen. Es bliebe sogar noch genug Geld, um rund 15.000 Aktien von Borussia Dortmund zu kaufen. Die A-Aktie von Berkshire Hathaway hatte kürzlich die Marke von 200.000 Dollar durchbrochen. Das Buffett-Imperium umfasst mehr als 80 Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen.

jh

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