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Android eins bis neun Besser, individueller, multimedialer

GI, erstes Android-Smartphone von T-Mobile

Android 1
Cupcake, KitKat oder Jelly Bean - alle Android-Versionen haben neben einer Versionsziffer auch noch Beinamen, die klingen wie zuckersüße Naschereien. Bis auf die beiden allerersten Versionen 1.0 und 1.1, die schlicht unter dem Namen Base liefen. Tatsächlich legten sie die Basis für die künftigen Nachfolge-Programme. Den Google Play Store (damals "Market") gab es dabei ebenso schon wie die Anbindung der Video-Plattform Youtube, des Mail-Programms GMail und des Kartendiensts Google Maps.

Android eins bis neun Besser, individueller, multimedialer

GI, erstes Android-Smartphone von T-Mobile

Android 1
Cupcake, KitKat oder Jelly Bean - alle Android-Versionen haben neben einer Versionsziffer auch noch Beinamen, die klingen wie zuckersüße Naschereien. Bis auf die beiden allerersten Versionen 1.0 und 1.1, die schlicht unter dem Namen Base liefen. Tatsächlich legten sie die Basis für die künftigen Nachfolge-Programme. Den Google Play Store (damals "Market") gab es dabei ebenso schon wie die Anbindung der Video-Plattform Youtube, des Mail-Programms GMail und des Kartendiensts Google Maps.

Android 2 Eclair

Android 2
Rund ein Jahr nach Ersterscheinung startete die 2er-Version von Android mit dem Startsystem Eclair, es folgen Froyo (2.2) und Gingerbread (2.3.) In den Jahren 2009 bis 2011 wurde vor allem an technischen Anbindungen gearbeitet, dazu gehörte etwa die bessere Unterstützung von Dual-Core-Prozessoren. Dazu wurde Android auch Bluetooth-tauglich und Google Talk hielt Einzug in die fest verdrahteten Applikationen.

Android 3 Honeycomb

Android 3
Die Honeycomb-Version von Android erschein 2011 und ermöglichte vor allem die Ausdehnung des Betriebssystems auf größere Bildschirme, also die neu aufkommenden Tablet-PCs. Dazu verbesserte Google Browserfunktionen wie die Synchronisierung von Lesezeichen und das automatische Ausfüllen von Formularen. Auch die Oberfläche wurde optisch aufgefrischt.

Android Ice Cream Sandwich

Android 4
Gesichtserkennung, Kommunikation über NFC, die Integration des ersten Assistenten Google Now und der Bezahlfunktion des Google Wallet waren die wichtigsten Errungenschaften der 4er-Serie. Dazu gehörten bis Juni 2014 eine Reihe von „leckeren“ Unterversionen: Icecream Sandwich (4.0), Jelly Bean (4.1) und KitKat (4.4).

Android 5 Lollipop

Android 5
In der Lollipop-Version bis 2015 führte Android erneut einen technischen Check-up. Dabei wurde zum Beispiel die Unterstützung von Smartphones mit Dual-Sim-Karten möglich. HD-Sprachübertragung wurde möglich. Optisch sorgten 3D-Animationen und eine überarbeitete Farbgestaltung für eine frischere Anmutung. Einige (namenlose) Unterversionen sorgten schlicht für die Behebung von Fehlern der Vorgänger-Software.

Android 6 Marshmallow

Android 6
Eher unspektakulär auch die Neuerungen per Marshmallow ab Oktober 2015. Eine neue, schnellere Version des USB-Übertragungsstandards wird seitdem unterstützt. Micro-SD-Karten können seither als Speicher genutzt werden, auf dem Anwendungen installiert werden. Und Android Pay wird als alternatives Zahlungssystem in Stellung gebracht.

Android 7 Nougat

Android 7
In der „Nougat-Zeit“ von 2015 bis 2016 öffnete Android sich für mehrere technische Neuerungen. Das Betriebssystem unterstützte nun VR (Virtual Reality)-Anwendungen, zudem wurden erstmals geteilte Bildschirme (Split-Screen) ermöglicht. Die Nachrichtenleiste kann nun per Finger-Wischgeste ein- und ausgeblendet werden.

Android 8 Oreo

Android 8
Bewegtes „Bild-im-Bild“ per Video ist seit August 2017 in der Oreo-Version möglich. Icons für die vielen installierten Apps wurden "adaptiv", bekamen also ein einheitliches Aussehen – je nach Nutzerwillen. Die Bluetooth-Funktionen wurden verbessert und die Akku-Leistung der Smartphones durch eine Begrenzung der Hintergrundleistung von laufenden Anwendungen geschont.

Android 9 Pie

Android 9
Fast pünktlich zum zehnten Geburtstag spendierte Google seinem Betriebssystem im September die Version Pie (engl für Kuchen oder Torte). Wichtigstes Feature ist der Verzicht auf die bislang gewohnte Drei-Knopf-Steuerung in der Navigationsleiste. Ein einziger Knopf sorgt nun gestenunterstützt für die Navigation. Zudem soll die Einblendung von Nachrichten verbessert werden.

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