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Sparen, aber richtig Überblick

Einhundert-Euro-Schein

Tages- und Festgeld
Bei Leitzinsen im Euro-Raum hart an der Nulllinie sind Verzinsungen auch auf Tages- oder Festgeldkonten naturgemäß kärglich. Wer einschlägige Vergleichsportale nutzt, stößt aber immer wieder auf zeitlich befristete Angebote, die zum Teil nur bis zu gewissen Einlagesummen oder auch nur für Neukunden erkleckliche Verzinsungen um ein Prozent ermöglichen. Festzinsangebote über mehrere Jahre sollte man meiden. Ebenso wie Anbieter ohne oder mit geringer Einlagensicherung.

Sparen, aber richtig Überblick

Einhundert-Euro-Schein

Tages- und Festgeld
Bei Leitzinsen im Euro-Raum hart an der Nulllinie sind Verzinsungen auch auf Tages- oder Festgeldkonten naturgemäß kärglich. Wer einschlägige Vergleichsportale nutzt, stößt aber immer wieder auf zeitlich befristete Angebote, die zum Teil nur bis zu gewissen Einlagesummen oder auch nur für Neukunden erkleckliche Verzinsungen um ein Prozent ermöglichen. Festzinsangebote über mehrere Jahre sollte man meiden. Ebenso wie Anbieter ohne oder mit geringer Einlagensicherung.

Ein Arbeiter überprüft mit einem Laptop die Betriebsdaten von vernetzten Maschinen

Vermögenswirksame Leistungen
Ein altes, aber immer noch funktionierendes Instrument des Sparens. Wer sechs Jahre in einen VL-Vertrag spart, kann bis zu 40 Euro monatlich vom Arbeitgeber dazu erhalten und hat Anspruch auf eine staatliche Arbeitnehmersparzulage. Mit VL-Verträgen kann in Aktienfonds gespart werden, ein Bausparvertrag bespart oder ein Baudarlehen getilgt werden. Bei einigen Banken gibt es sogar nennenswerte Verzinsungen für einen Banksparplan auf Basis von Vermögenswirksamen Leistungen.

Rentner-Figur sitzt auf Riester-Schriftzug aus Scrabble-Würfeln

Riester Fonds-basiert
Staatliche Zuschüsse gibt es auch weiterhin für Riester-Verträge, deren Einzahlungen beim Rentenantritt garantiert sind. Je nach Zahl der Kinder und Einkommen können Förderquoten von 30 bis 50 Prozent erreicht werden, das heißt ein Gutteil der Wertentwicklung entsteht schon durch die staatlichen Zuschüsse. Am kostengünstigsten sind Riester-Banksparpläne, die höchsten Renditechancen haben Verträge, bei denen die Einzahlungen in Investmentfonds fließen. Erträge aus Riester-Verträgen sind in der Ansparphase zudem steuerfrei. Dafür werden die Rentenzahlungen daraus im Alter versteuert.

Hängeregister mit Aktenreiter Versicherung

Versicherung mit Fonds-Investment
Auch Kapitallebensversicherungen haben steuerliche Vorteile, die man sich als Sparer selbst in Niedrigzinsphasen zunutze machen kann. Läuft der Vertrag mindestens zwölf Jahre und ist der Kunde bei Auszahlung mindestens 62 Jahre alt, sinkt bei Auszahlung der Steuersatz um die Hälfte. Auch hier sind Erträge in der Ansparphase steuerfrei. Unter Renditegesichtspunkten sind Verträge interessant, bei denen in kostengünstige Indexfonds investiert werden kann. Wer bei der Wahl seiner Versicherung "Nettopolicen" etwa bei Honorarberatern oder einschlägigen Online-Plattformen nutzt, spart zudem hohe Gebühren.

ETF-Buchstaben aus Euroscheinen

Indexfonds, diversifiziert und günstig
Der Aktienmarkt liefert historisch gesehen jährliche Renditen zwischen sechs und sieben Prozent. Wer über mehrere Jahrzehnte investiert, hat ein schwindend geringes Risiko von Verlusten beim Verkauf von Aktien. Das Risiko senkt, wer über Aktien- oder Mischfonds in eine ganze Region oder gar in die ganze Welt des Aktienmarktes investiert. Konkurrenzlos günstig geschieht dies über Indexfonds (ETFs).

Fonds, Bulle und Bär

Aktive Fonds mit Spielräumen
Auch gute aktiv gemanagte Aktien- oder Mischfonds können Sparern auf lange Sicht viel Freude machen. Hier können die Fondsmanager auch in einer längeren Aktienbaisse "Kasse machen" und Verluste minimieren. Misch- und Multi-Asset-Fonds schichten je nach Chancen und Risiken idealerweise zwischen Aktien-, Renten- und Rohstoffmarkt um.

Eine Lupe ist auf ein Haus gerichtet

Sparen in Betongold
Die Niedrigzinsphase hat auch für Sparer eine Kehrseite: Wer über den Kauf einer Immobilie fürs Alter vorsorgen will, bekommt Kapital immer noch so günstig wie nie zuvor. Am Rand vieler Ballungsräume in Deutschland sind die Preise für Eigenheime noch nicht vollends davongelaufen, gleichzeitig bleiben sie aller Voraussicht nach in Zukunft zumindest stabil.