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Formen der Immobilienverrentung Übersicht

Immobilienverrentung

Nießbrauch nach Verkauf

Einen Nießbrauch, also das Recht auf unbegrenzte Nutzung seines Eigenheims nach einem Verkauf, muss man beim Verkauf erstrangig ins Grundbuch eintragen lassen. Käufer findet man bei dieser Variante am freien Markt, etwa über die Annonce in einem Immobilienportal oder durch die Vermittlung durch Makler. Der Nießbrauch besteht auch fort, wenn der ehemalige Besitzer zum Beispiel ins Heim umzieht. Vererbt werden kann hier nur ein „Restwert“, wenn mit dem Käufer der Immobilie eine Mindestnutzungszeit vereinbart wurde, die nicht abgelaufen ist.

Formen der Immobilienverrentung Übersicht

Immobilienverrentung

Nießbrauch nach Verkauf

Einen Nießbrauch, also das Recht auf unbegrenzte Nutzung seines Eigenheims nach einem Verkauf, muss man beim Verkauf erstrangig ins Grundbuch eintragen lassen. Käufer findet man bei dieser Variante am freien Markt, etwa über die Annonce in einem Immobilienportal oder durch die Vermittlung durch Makler. Der Nießbrauch besteht auch fort, wenn der ehemalige Besitzer zum Beispiel ins Heim umzieht. Vererbt werden kann hier nur ein „Restwert“, wenn mit dem Käufer der Immobilie eine Mindestnutzungszeit vereinbart wurde, die nicht abgelaufen ist.

Haus aus Geldscheinen und Münzen

Leibrente bis zum Lebensende

Eine monatliche Leibrente bei der Verrentung seiner Immobilie kann mit einem der Anbieter wie der Deutschen Leibrenten AG vereinbart werden. Vielfach wird ein solches Modell erst für Besitzer ab 70 Jahre angeboten. Hier muss das lebenslange Wohnrecht ebenfalls im Grundbuch eingetragen werden. Der Wert des Wohnrecht wird vom Verkehrswert abgezogen, der Rest dann in monatlihcen Raten ausgezahlt. Das Wohnrecht ist hier personenbezogen und kann nicht mehr genutzt werden, wenn der (ehemalige) Eigentümer auszieht. Für die Instandhaltung der Wohnung sorgt hier der Käufer, Umbauten müssen aber vom Bewohner finanziert werden. Auch hier kann ggf. der Restwert nicht erreichter Mindestrenten vererbt werden.

Rentnerfigur auf einem Immobilienbauplan

Begrenzte Leibrente

Eine Leibrente kann auch mit zeitlicher Begrenzung vereinbart werden. Die Anbieter setzen bei solchen Varianten ein Mindestalter (etwa 65 Jahre) und einen Mindestwert der Immobilie voraus. Die monatlichen Raten werden dann nur über einen vorher festgelegten Zeitraum bezahlt, durch die zeitliche Begrenzung fallen die Rentenraten höher aus als bei der klassischen Leibrente. Ansonsten gilt wie bei der unbegrenzten Leibrente: Das Wohnrecht muss im Grundbuch eingetragen sein, es ist auf die Person bezogen. Und vererbt werden können nicht in Anspruch genommene Rentenraten.

Schild in Hausform mit Schriftzug

Verkauf und anschließende Miete

Diese Variante der Immobilienverrentung ist vielfach der Favorit der Verbraucherschützer. Am freien Markt, aber auch über spezialisierte Vermittler wird die eigene Immobilien verkauft – und anschließend direkt wieder angemietet. Der Verkauf kann dann praktisch zum Verkehrswert erfolgen, dafür ist er als Mieter aber nicht für künftigen Mieterhöhungen gefeit. Allerdings muss der bisherige Eigentümer und künftige Mieter sich vertraglich absichern, zum Beispiel, indem eine Kündigung per Eigenbedarf ausgeschlossen wird. Das das Eigenheim an den Käufer übergegangen ist, kann es nicht mehr vererbt werden. Allerdings können die Erben bei entsprechender Verabredung in den Mietvertrag einsteigen.

Immobilienverrentung

Teilverkauf mit Nutzungsentgelt

Damit der Eigentümer weiterhin Eigentümer bleibt, ist inzwischen auch ein Teilverkauf einer Immobilie an spezialisierte Anbieter möglich. Dieser kann bis zu 50 Prozent der Immobilie betragen. Hier wird ein Nießbrauch ins Grndbuch eingetragen. Dafür erhält der Verkäufer den Verkehrswert des verkauften Anteils ausbezahlt. Für die Nutzung dieses Anteils zahlt er eine monatliche Gebühr. Beim Auszug kann die Immobilie prinzipiell vermietet werden, dafür wird weiter die Nutzung bezahlt. Alternativ kann der Rest des Eigenheims an den Anbieter verkauft werden. Erben haben hier in der Regel das Recht, den verkauften Teil zum Verkehrswert, gegen eine Gebühr, zurückzukaufen.