Vorsorge

Von der Versicherung zum Wohn-Riester Die Riester-Varianten

Stand: 05.07.2013, 15:54 Uhr

Rund 70 Prozent aller Riester-Verträge sind klassische Rentenversicherungen. Aus den Versicherungen werden zu Beginn der Rentenphase lebenslang Renten gezahlt. Der Versicherer kalkuliert die Höhe der Rentenzahlungen aus sogenannten Sterbetafeln.

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Versicherung
Bei Vertragsabschluss wird in der Regel eine Mindestrente angegeben, die auf jeden Fall gezahlt wird. Neben der Garantie für die eingezahlten Beiträge und Zulagen ist in dieser Mindestrente auch ein Garantiezins enthalten, der allerdings in den vergangenen Jahren immer niedriger geworden ist. Zusätzlich können Überschüsse aus der Anlage der Beitragszahlungen die tatsächliche Rente erhöhen.

Je nach Anbieter können Verbraucher zwischen einer lebenslangen Rente in immer gleicher Höhe und einer dynamischen, also einer jährlich steigenden Rente rechnen.

Die Riester-Rentenversicherung ist eine eher sicherheitsorientierte Anlageform. Der Großteil der angelegten Gelder fließt in risikoarme Produkte wie zum Beispiel Anleihen, nur ein kleinerer Teil in chancenorientierte Anlagen wie zum Beispiel Aktien.

Bei der Riester-Rentenversicherung fallen neben den Verwaltungsgebühren vor allem Abschlusskosten an. Diese werden auf mindestens fünf Jahre verteilt. Insbesondere in den ersten Jahren reduziert sich daher der Sparanteil. Das macht die Riester-Rentenversicherung zu einem vergleichsweise teuren Produkt.