Alle Kommentare (9) - Bis Ende des Jahres kommt die Börsensteuer - vielleicht

Kommentar von "Heiko G." am 13.03.2019, 16:26 Uhr

Belgien, Griechenland, Italien, Spanien, Portugal - alles Länder die m.E. faktisch pleite sind! Kein Wunder, dass da nach jedem Strohhalm gegriffen wird. Das aber das ach so reiche Deutschland mitmachen will, ist eine Unverschämtheit. Es wird wirklich Zeit, dass man gegen diese EU massiv auf die Straße geht und bei der Europawahl dieser Politik eine klare Absage erteilt. Insbesondere die Geldpolitik der EZB ist seit der nach wie vor ungelösten Finanzkrise 2008 nichts weiter als eine gigantische Insolvenzverschleppung bei diversen Mitgliedsstaaten. Diese Nullzinspolitik wird so krachend scheitern, dass es den Euro und die gesamte EU zerlegen wird. Daran wird diese lächerliche Börsensteuer auch nichts ändern!

Kommentar von "Heinz, Norbert" am 13.03.2019, 16:21 Uhr

Verantwortungsvolles Handeln, in Bezug auf Aktienanlagen, z. B.teilhaben an Deutschen Firmen,die unsere Wirtschaft ja hauptsächlich stützt und mitfinanziert, also auch Arbeitsplätze mit erhalten oder schaffen kann, sind Leuten wie diesem eigenartigen deutschen Finanzminister wohl ein Dorn im Auge. Parteien wie die SPD sollten sich überlegen, ob Sie die Investitionsbereitschaft der "wenigen deutschen Aktionäre" nicht will, oder neue Neiddebatten fördern möchte. Man kann NUR jedem der bei Verstand ist, von der Wahl solcher Wirtschaftsfremden Parteien abraten. !!!

Kommentar von "Dominik" am 13.03.2019, 16:09 Uhr

Diskutiert werden Größenordnungen im Bereich von 0,1 bis 0,3 Prozent auf den Kauf. Das ist mir als Buy-and-hold-Kleinanleger für meinen Vermögensaufbau schnurzegal. Im Gegenteil, ich finde es gut: Um den reinen Spekulationen und dem Hochfrequenzhandel Einhalt zu gebieten und um das viele viele Kapital, das um die Welt vagabundiert und dabei einen großen Bogen um die Finanzämter machen, endlich wieder angemessen am Gemeinwohl beteiligen. Wenn ich auf mein Arbeitseinkommen um die 40 Prozent Einkommenssteuer bezahle und auf Lebensmittel 7 Prozent MwSt, dann ist das ein vergleichsweise lächerlicher Beitrag.

Kommentar von "Raymund" am 13.03.2019, 15:59 Uhr

Und wieder ist die Politik auf der Suche nach einer neuen Einnahmequelle. Vorgeschoben wird ein "Instrument gegen Spekulanten", aber insgeheim will man allen Aktionären in die Tasche greifen, auch wie schon genannt, den kleinen Bürgern, die Altersvorsorge und Vermögensbildung betreiben. Anstatt den Leuten das Aktieninvestment näher zu bringen wird genau das Gegenteil erreicht. Viele Bürger, die ein Aktieninvestment im Blick haben und evtl. den ersten Schritt wagen wollen, werden wieder abgeschreckt durch mehr Steuern und verteufeln die Aktie um so mehr. Die Politiker sollten eine sinnvolle Art der Altersvorsorgeförderung an den Tag legen, aber bitte keine Riester- oder Rürupverträge, sondern eine Förderung der Aktienkultur, damit mehr Bürger den Schritt wagen und auch wirklich Altersvorsorge oder Vermögensaufbau betreiben können.

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