Alle Kommentare (9) - Bis Ende des Jahres kommt die Börsensteuer - vielleicht

Kommentar von "Rechner" am 13.03.2019, 17:32 Uhr

Ob Herr S. das Wort "Abgeltungssteuer" begreift? Da es ihm nicht gelingt, Steuern in den USA zu erlangen, werden EU- Aktiengesellschaften, EU- Fonds und EU - Bürger wieder zahlen. Damit wird da offizielle Ziel verfehlt.

Kommentar von "Sebastian" am 13.03.2019, 16:43 Uhr

Ich kann die Einführung einer europäischen FTS nur begrüßen. Dies aus drei Gründen: 1) Die FTS setzt für die Kapitalmärkte Anreize, die auf kurzfristige Spekulation orientierte Aktivätiten einschränken. Dies sollte die Kapitalmärkte weniger volatil und damit stabiler machen. 2) Es ist schwer einsichtig, warum gerade der Aktienhandel nicht mit Transaktionssteuer belastet werden sollte, wenn andere Transaktionen bereits seit geraumer Zeit in deutlich höherem Ausmaß besteuert werden (Grunderwerbsteuer, Umsatzsteuer). Die Nichterhebung einer Finanztransaktionssteuer ist m.E. faktisch eine steuerliche Begünstigung gegenüber anderen Aktivitäten und Anlageformen. 3) Aktieninhaber (zu denen ich auch gehöre) können eine geringfügige zusätzliche Besteuerung durchaus verkraften. Dabei ist auch zu berücksichtigen, dass etwa Veräußerungsgewinne aus Aktiengeschäften bei der Einkommensteuer nur mit einem begünstigten Steuersatz von 25 besteuert werden.

Kommentar von "Werner Elsässer" am 13.03.2019, 16:40 Uhr

Die sogenannte neue Börsensteuer ist doch bereits mehrfach in der Abgeltungssteuer enthalten. Diese Steuer ist für den normalen Klein- anleger zu hoch und unsozial. Nur reiche Leute hatten dagegen den Vorteil einer erheblichen Steuerermäßigung.

Kommentar von "Günter Sprenger" am 13.03.2019, 16:29 Uhr

Der Vorschlag kommt zum ungünstigen Zeitpunkt. Gestern hat sich die EU nicht auf eine 3 Besteuerung der "Großen" Apple, Google usw.einigen können und heute wird die Finaztransaktionsteuer diskutiert.Ein Schlag ins Gesicht der Aktiensparer.Die "Kleinen" haben nicht so eine gute Lobby in Brüssel. Weiter so, die EU Wahl steht vor der Tür !

Kommentar von "Jürgen" am 13.03.2019, 16:26 Uhr

So lange jemand wie Scholz (parkt sein Geld auf dem Sparbuch) Finanzminister ist, wird die Aktienkultur ganz sicher nicht gefördert. 0,1 bis 0,3 Prozent klingen wenig, erhöhen aber die Kaufkosten ganz deutlich. Auch als Buy & hold Anleger aus dem eher linkem Milieu, empfinde es als sehr unglücklich. Man sollte Aktien zur Altersvorsoge steuerlich bevorteilen, stattdessen werden Milliarden für die Riester-Förderung verpulvert. Die Versicherungswirtschaft dankt.

1
2

Mein Kommentar

Die Kommentarfunktion ist deaktiviert. Es können leider keine weiteren Kommentare abgegeben werden.