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Social-Trading-Anbieter im Überblick Handeln mit der Community

Screenshot der Wikifolio-Website

Wikifolio

Das österreichische Social-Trading-Unternehmen bietet bereits seit Herbst die Möglichkeit, Handelsstrategien in Form von Index-Zertifikaten kaufen, bei jedem Broker und jeder Bank. Kooperationen mit Medienpartnern wie der Verlagsgruppe Handelsblatt, die über eine Tochter auch an Wikifolio beteiligt ist oder auch der Finanzplattform Onvista sorgen für Aufmerksamkeit für die Wikifolios, als Börsenplatz dient die Stuttgarter Börse. Für die Emission der Zertifikate zeichnet das Handelshaus Lang & Schwarz verantwortlich, das ebenfalls inzwischen eine Beteiligung an Wikifolio hält.
Inzwischen werden mit den Wikifolio-Zertifikaten mehrere Hundert Millionen Euro „verwaltet“. Rund 8.000 verschiedene Handelsstrategien sind „investierbar“, darunter auch einige Medien, Branchen und Vermögensverwalter-Strategien.

Social-Trading-Anbieter im Überblick Handeln mit der Community

Screenshot der Wikifolio-Website

Wikifolio

Das österreichische Social-Trading-Unternehmen bietet bereits seit Herbst die Möglichkeit, Handelsstrategien in Form von Index-Zertifikaten kaufen, bei jedem Broker und jeder Bank. Kooperationen mit Medienpartnern wie der Verlagsgruppe Handelsblatt, die über eine Tochter auch an Wikifolio beteiligt ist oder auch der Finanzplattform Onvista sorgen für Aufmerksamkeit für die Wikifolios, als Börsenplatz dient die Stuttgarter Börse. Für die Emission der Zertifikate zeichnet das Handelshaus Lang & Schwarz verantwortlich, das ebenfalls inzwischen eine Beteiligung an Wikifolio hält.
Inzwischen werden mit den Wikifolio-Zertifikaten mehrere Hundert Millionen Euro „verwaltet“. Rund 8.000 verschiedene Handelsstrategien sind „investierbar“, darunter auch einige Medien, Branchen und Vermögensverwalter-Strategien.

Ayondo

Ayondo

Die Frankfurter Plattform Ayondo ist bereits seit 2009 in Deutschland aktiv und damit ein "early mover" der Social-Trading-Bewegung. Mehrere Hundert Top-Trader bevölkern die Ayondo-Seite. Einige Tausend Follower, vor allem aus Deutschland kopieren die Trades, die hier auf der Basis von CFDs (contracts for difference) vollzogen werden. Die Derivate werden vom hauseigenen Broker Ayondo Markets mit Sitz in London gehandelt. Das Kopieren von Händlersignalen erfolgt in Sekundenbruchteilen und exakt proportional zur Kontogröße des Followers. Handelt der Top-Trader einen etwa mit einem 100.000 Euro-Konto einen Dax-Kontrakt, dann folgt der Anleger mit dem 1.000 Euro-Konto in Form eines Hundertstel Dax-CFD.
So wie Wikifolio inzwischen dem gesamten Zertifikatemarkt einen Schub gegeben hat, so macht Ayondo CFDs als Handelsinstrumente in Deutschland populärer.

Etoro

Etoro

Der Social-Trading-Pionier mit Sitz in Israel, aber großer Anhängerschaft auch in Deutschland, ist bereits seit 2006 im Geschäft und arbeitet ebenfalls mit einem integrierten CFD-Broker. eToro hat ebenfalls einige finanzkräftige Investoren im Hintergrund. Signalgeber, die bei Wikifolio über eine Performance Fee und bei ayondo über eine Beteiligung am Handelsvolumen vergütet werden, erhalten hier harte Dollars, wenn sie möglichst viele Follower anbinden. Seit kurzem gibt es aber noch ein Bonbon obendrauf: Erfolgreichen "Popular Investors" wird bei eToro ein Teil des Spreads (Differenz zwischen An- und Verkaufskurs) rückvergütet. Damit sollen die Signalgeber zu Konditionen handeln können, die es sonst nur im regulären Handel gibt. Besonders auf CFD-Plattformen wird sonst über eine Erweiterung des Spreads auch der Anbieter finanziert. eToro schreibt die Community groß, Trader und Follower können über einen Newsfeed miteinander kommunizieren.

Zulu Trade

Zulutrade

Vor allem auf den Handel mit Währungen, den so genannten Forex-Handel ist das US-Unternehmen Zulutrade interessiert. Nach eigenen Angaben sind rund 100.000 Trader aus 192 Ländern auf der Plattform aktiv, darunter auch mehrere Tausend auf Deutschland. Das Tool bietet die Möglichkeit verschiedene Broker zum Kopieren von Handelssignalen anzubinden. Erfolgreiche Trader erhalten einen Teil des „Spread“ zurückerstattet, der beim Handel von CFDs erzeugt wird. Die erfolgreichsten der Trader haben mehrere Tausend Kopierer und verwalten siebenstellige Summen.

United Signals

United Signals

Als „Social Investment“-Plattform versteht sich das Frankfurter Start-up-Unternehmen, bei dem sich Anleger bei einer Handvoll Handelsstrategien über mehrere Broker andocken können. Nicht nur CFD, sondern auch Aktientrades können hier vollautomatisch übernommen werden. Ein zweites Standbein von United Signals ist seit kurzem eine „Robo-Advisor“-Plattform. Dabei können Anlagestrategien auf Basis von Indexfonds ETF genutzt werden, die nach verschiedenen Risikoklassen abgestuft sind.

Bux

Bux

Die niederländische Social-Trading-App Bux mit Sitz in Amsterdam wurde bietet den mobilen Handel seit 2016 an. Bux (steht für das amerikanische "Bucks" = Geld) kann mit seiner Trading-App inzwischen mehr als eine Millionen registrierte Nutzer mobilisieren und ist neben den Niederlanden in sieben weiteren Ländern präsent, darunter auch in Deutschland. In Sachen Trading kooperiert Bux mit dem CFD-Broker Ayondo aus Frankfurt, der seinen Handel in London abwickelt. Entsprechend werden über die App bislang ausschließlich die Differenzkontrakte auf Aktien, Indizes oder Währungen gehandelt. Insbesondere jüngere Anleger sollen eher spielerisch und mit geringem Geldeinsatz mit der Börse vertraut gemacht werden. Bevor diese mit echtem Geld traden können, müssen sie zunächst mit virtuellen "FunBux" arbeiten. Zudem ist das Risiko bei Bux dadurch verringert, dass CFDs nur mit geringen Hebeln eingesetzt werden können.

Swipe Stox

Swipe Stox

Erst seit vergangenem Jahr am Markt ist die Social-Trading-App, die eines der beiden Standbeine der Naga-Group ist. Eine Kopier-Funktion ermöglicht die Anbindung von Konten des Broker-Partners Hanseatic Brokerhouse, seit kurzem mit Sitz auf Zypern. Mit der App von SwipeStox soll Nutzern einfach und schnell Echtgeldhandel von Börsenindizes, Rohstoffen, Devisen und Derivaten ermöglicht werden. Durch soziale Funktionen mit Bestenlisten, News und Chats sowie einer spielerisch einfachen Benutzeroberfläche sollen vor allem auch jüngere Kunden angesprochen, die sich bisher noch nicht in komplexe Anlagemärkte getraut haben. Auch der Handel von mehreren Kryptowährungen ist seit kurzem möglich.

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