Social Trading

Wikifolio

Expansion in die Schweiz Wikifolio bei den Eidgenossen

Stand: 20.03.2015, 16:38 Uhr

Mit dem Einstieg in den Schweizer Zertifikatemarkt haben die Östereicher den nächsten Coup gelandet. Wikifolio hat dort neben Privatanlegern bewusst auch professionelle Vermögensverwalter im Visier. Für den Launch hat das Team um Andreas Kern wieder Medienpartner gewonnen.

Das Finanzportal "Cash.ch" und die renommierte "Neuer Zürcher Zeitung" (NZZ) begleiten als Kooperationspartner die Expansion der Social-Trading-Plattform in den Schweizer Markt. In Deutschland hat Wikifolio durch die Partnerschaft mit der Verlagsgruppe Handelsblatt, die sich auch an dem Unternehmen beteiligt hat, bereits kurz nach dem Start Ende 2012 einen wertvollen Verbündeten gewonnen.

Privatanleger und Vermögensverwalter im Visier

In der Schweiz sind seit dem gestrigen Donnerstag zunächst 350 der insgesamt mehr als 8.000 Wikifolio-Zertifikate handelbar. Sie bilden die Handels- und Investmentstrategien von privaten Anlegern, aber auch professionellen Vermögensverwaltern oder Fondsmanagern transparent ab und sind als Index-Zertifikate börsengehandelt.

Der Schweizer ist aus Sicht von Wikifolio-Chef Andreas Kern gleich in mehrfacher Hinsicht interessant für das Unternehmen mit Sitz in Wien: "In der Schweiz gibt es einen besonders hohen Anteil vermögender und kapitalmarktaffiner Anleger, die auch mit strukturierten Produkten vertraut sind", so Kern. Zudem verfüge das Land über den größten europäischen Zertifikatemarkt und sei zudem reich an Vermögensverwaltern, die ihre Strategien über Wikifolio-Zertifikate abbilden können. Die über das Handelshaus Lang & Schwarz emittierten Wikifolio-Zertifikate werden an der Börse Stuttgart gehandelt und machen dort inzwischen fast ein Viertel der Orders von Index- und Partizipations-Produkten aus.

Fünf Millionen Euro investiert

Wikifolio war im Herbst 2012 in Deutschland gestartet und ist seit April 2013 auch im Heimatland Österreich vertreten. In den Auftritt in der Schweiz hat das Unternehmen, bei dem auch mehrere Finanzinvestoren an Bord sind, nach eigenen Angaben rund fünf Millionen Euro investiert.

AB