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Wer unter Chinas Konjunkturdämpfer leidet Galerie

Mit einer chinesischen Fahne bedecktes Auto

Automarkt
Für die Autobauer war China in den vergangenen Jahren ein wichtiger Umsatzbringer. Jetzt sehen wir Absatzprobleme: Der Neuwagenabsatz ist im vergangenen Jahr erstmals seit den 90er Jahren gesunken. Im Dezember seien die Verkaufszahlen den sechsten Monat in Folge rückläufig gewesen, sodass der Absatz im Gesamtjahr um 2,8 Prozent auf 28,1 Millionen Fahrzeuge gefallen sei, teilte der Automobilverband CAAM mit. Als Gründe führte der Verband die höheren Zölle im Handelskrieg zwischen China und den USA sowie der Wegfall von Steuervorteilen an. Ursprünglich hatte der CAAM für den weltweit größten Automarkt ein Plus von drei Prozent veranschlagt. Die Nachfrageschwäche traf vor allem den Volumenmarkt, während der von den deutschen Autobauern dominierte Premiummarkt weiter wuchs.

Der CAAM rechnet für 2019 mit Stagnation. Einige Prognosen liegen bei bis zu zwei Prozent Wachstum. Analysten gehen davon aus, dass die geplanten, aber noch nicht konkret bekannten Konsumspritzen des Staates dem Automarkt Schwung verleihen könnten.

Wer unter Chinas Konjunkturdämpfer leidet Galerie

Mit einer chinesischen Fahne bedecktes Auto

Automarkt
Für die Autobauer war China in den vergangenen Jahren ein wichtiger Umsatzbringer. Jetzt sehen wir Absatzprobleme: Der Neuwagenabsatz ist im vergangenen Jahr erstmals seit den 90er Jahren gesunken. Im Dezember seien die Verkaufszahlen den sechsten Monat in Folge rückläufig gewesen, sodass der Absatz im Gesamtjahr um 2,8 Prozent auf 28,1 Millionen Fahrzeuge gefallen sei, teilte der Automobilverband CAAM mit. Als Gründe führte der Verband die höheren Zölle im Handelskrieg zwischen China und den USA sowie der Wegfall von Steuervorteilen an. Ursprünglich hatte der CAAM für den weltweit größten Automarkt ein Plus von drei Prozent veranschlagt. Die Nachfrageschwäche traf vor allem den Volumenmarkt, während der von den deutschen Autobauern dominierte Premiummarkt weiter wuchs.

Der CAAM rechnet für 2019 mit Stagnation. Einige Prognosen liegen bei bis zu zwei Prozent Wachstum. Analysten gehen davon aus, dass die geplanten, aber noch nicht konkret bekannten Konsumspritzen des Staates dem Automarkt Schwung verleihen könnten.

Luxusgüter
Auch die Luxusgüterbranche lebt zu großen Teilen von der Nachfrage aus China, denn Chinas Konsumenten zählen zu den größten Käufern edler Güter. Fast ein Drittel des weltweit auf 308 Milliarden Dollar geschätzten Umsatzes an Luxusgütern ging 2017 auf ihr Konto. Allerdings kaufen Chinesen trotz des schnellen Wachstums zu Hause die edlen Waren immer noch überwiegend im Ausland. Heute reagierten einige Aktien der Luxusgüterbranche tatsächlich mit Einbußen. Titel von LVMH sackten beispielsweise signifikant ab.

Der teuerste Cognac: Louis XIII, von Rémy Cointreau

Spirituosen
In China weiß man auch einen guten Tropfen zu schätzen, was bei Spirituosenherstellern wie Remy Cointreau oder Pernod Ricard für klingelnde Kassen sorgt. Eine sinkende Nachfrage aus China würde Spuren in den Bilanzen hinterlassen.

Weltkugel mit Zapfhahn, aus dem Öl tropft

Erdöl
Sollte sich die konjunkturelle Schwäche Chinas fortsetzen, dürfte das auch den Ölpreis unter Druck setzen. Tatsächlich gaben nach den aktuellen Außenhandelsdaten Chinas die Notierungen für Rohöl der Sorte Brent und WTI signifikant nach. China als zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt gilt als Gradmesser für die globale Konjunktur. Und wenn die globale Konjunktur nachlässt, ist auch die Nachfrage nach Rohöl davon betroffen.

Rollen mit Kupfer

Rohstoffe
Was für den Ölpreis gilt, trifft natürlich in ähnlicher Weise auch auf den Rohstoffmarkt und auf Industriemetalle zu. Schließlich kommt weltweit die größte Nachfrage in diesem Bereich aus China, der „Werkbank der Welt“. Bei Kupfer beispielsweise ist China allein für die Hälfte der weltweiten Nachfrage verantwortlich.