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Stimmen zum ZEW-Index "Lage ein nicht zu verachtendes Risiko für Europa"

ZEW-Chef Achim Wambach

Achim Wambach, Chef des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW)
"Der Anstieg der Konjunkturerwartungen im Dezember ist erfreulich, sollte aber nicht überinterpretiert werden", warnte ZEW-Präsident Achim Wambach. Die Einschätzung der konjunkturellen Lage habe sich sowohl für Deutschland als auch das Euro-Gebiet erheblich verschlechtert. "Dies deutet auf ein relativ schwaches Wirtschaftswachstum im vierten Quartal hin", so Wambach. "Die Unsicherheiten wie etwa der schwelende internationale Handelskonflikt und der Brexit, die vor allem die privaten Investitionen und die Exporte Deutschlands negativ beeinflussen, bleiben nach wie vor bestehen."

Stimmen zum ZEW-Index "Lage ein nicht zu verachtendes Risiko für Europa"

ZEW-Chef Achim Wambach

Achim Wambach, Chef des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW)
"Der Anstieg der Konjunkturerwartungen im Dezember ist erfreulich, sollte aber nicht überinterpretiert werden", warnte ZEW-Präsident Achim Wambach. Die Einschätzung der konjunkturellen Lage habe sich sowohl für Deutschland als auch das Euro-Gebiet erheblich verschlechtert. "Dies deutet auf ein relativ schwaches Wirtschaftswachstum im vierten Quartal hin", so Wambach. "Die Unsicherheiten wie etwa der schwelende internationale Handelskonflikt und der Brexit, die vor allem die privaten Investitionen und die Exporte Deutschlands negativ beeinflussen, bleiben nach wie vor bestehen."

Stefan Große, Nord LB

Stefan Große, Ökonom bei der NordLB
"Die Briten steuern auf einen harten Abschied zu, weil sie nicht in der Lage sind, einen Konsens auf der Insel zu finden", sagte NordLB-Ökonom Stefan Große. "Leider bedeutet die verfahrene Lage auch ein nicht zu verachtendes Risiko für Europa. Großbritannien ist nicht nur ein wichtiger Außenhandelspartner. Es hängen viele Wertschöpfungsketten von der Insel ab."

Ulrich Wortberg, Helaba

Ulrich Wortberg, Volkswirt der Helaba
Trotz der erneut schlechteren Einschätzung der aktuellen Lage sei die Stimmung unter den Finanzteilnehmern "besser als gedacht", kommentierte Experte Ulrich Wortberg von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Auch Wortberg erkannte in den Daten keine Anzeichen für eine unmittelbare Belebung der konjunkturellen Dynamik.

Thomas Altmann, QC Partners

Thomas Altmann, Vermögensverwalter bei QC Partners
"Positiv ist, dass sich die Erwartungskomponente nicht nur stabilisiert, sondern sogar etwas erholt hat", zeigte sich Thomas Altmann zufrieden. "Das zeigt, dass für die Zukunft eben nicht alles schlecht ist", so Altmann.