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Stimmen zum ZEW-Index "Himmel voller Damoklesschwerter"

ZEW-Chef Achim Wambach

ZEW-Chef Achim Wambach:
Dem ZEW-Chef schmecken die Zahlen nicht. Die Daten von Industrie, Einzelhandel und Außenhandel signalisierten "eine schwache Entwicklung der deutschen Wirtschaft im dritten Quartal", erklärte er. Die befragten Experten erwarteten vorerst keine Wende zum Besseren. "Sie gehen damit derzeit nicht von einer schnellen Korrektur der schwächeren Wirtschaftsentwicklung aus."

Stimmen zum ZEW-Index "Himmel voller Damoklesschwerter"

ZEW-Chef Achim Wambach

ZEW-Chef Achim Wambach:
Dem ZEW-Chef schmecken die Zahlen nicht. Die Daten von Industrie, Einzelhandel und Außenhandel signalisierten "eine schwache Entwicklung der deutschen Wirtschaft im dritten Quartal", erklärte er. Die befragten Experten erwarteten vorerst keine Wende zum Besseren. "Sie gehen damit derzeit nicht von einer schnellen Korrektur der schwächeren Wirtschaftsentwicklung aus."

Jens Kramer, Ökonom bei der NordLB

Jens Kramer, Ökonom bei der NordLB:
"Wer mag schon optimistisch in die Zukunft blicken, wenn der Himmel voller Damoklesschwerter hängt?", so der NordLB-Experte Jens Kramer. Risiken für die Wirtschaft sind der Brexit, der Handelskonflikt mit den USA und der europafeindliche Kurs der italienischen Regierung.

Patrick Boldt, Helaba

Patrick Boldt, Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba):
"Die Stimmung unter den Finanzmarktteilnehmern verschlechtert sich weiter. Zwar legen die Erwartungen leicht zu, dies muss aber im Kontext des starken Rückgangs der Lagebeurteilung gesehen werden. Belastet haben dürften die im Trend nachgebenden Aktienmärkte sowie Unsicherheiten in Bezug auf den "Brexit" und Italien. Die Vorgaben für den kommenden Ifo-Geschäftsklimaindex sind per saldo negativ."

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