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Konjunkturängste geschürt Neue Sorgen "made in China"

Stand: 22.01.2019, 08:07 Uhr

Erst am Montag hatte China die Märkte mit der Meldung geschockt, die Wirtschaft in dem Reich der Mitte sei 2018 so langsam gewachsen wie seit 28 Jahren nicht mehr. Am Dienstag kommt nun der nächste Dämpfer für die Märkte.

Die chinesische Führung erwartet eine Beeinträchtigung der Beschäftigungslage infolge der Konjunkturabkühlung. Der Arbeitsmarkt sei zwar stabil, stehe aber vor "neuen Änderungen", sagte am Dienstag eine Sprecherin der staatlichen Planungsbehörde NDRC.

Verschlechterung am Arbeitsmarkt

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Grund zur Sorge sei die Abschwächung des Wirtschaftswachstums. "In gewissem Maße wird der Druck auf die Arbeitsplätze weitergegeben." Im Dezember stieg die Arbeitslosenquote offiziellen Daten zufolge auf 4,9 Prozent von 4,8 Prozent einen Monat zuvor.

Die neu geschürten Konjunkturängste drücken die Märkte in Asien ins Minus. Der japanische Leitindex Nikkei schließt mit Verlusten von 0,5 Prozent. An der Shanghaier Börse geht es zur Stunde um 1,2 Prozent in die Tiefe.

Auch das noch!

Daran sind neben den schlechten Konjunkturdaten aus China auch die Experten des Internationalen Währungsfonds schuld. Diese hatten just vor Beginn des Weltwirtschaftsforums in Davos am Montag ihre Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft gesenkt.

ag