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Die zehn provokanten Thesen der Saxo Bank für 2018 Unwahrscheinlich, aber unterschätzt

Shengli-Ölfeld in Dongying, China

Öl-Futures auf chinesisch?
... China als größter Ölimporteuer der Welt 2018 eine stärkere Rolle auf der Rohstoffbühne spielt? Bereits heute wird schließlich ein großer Teil der Geschäfte in der Landeswährung Renminbi abgewickelt. Ein Renminbi-Energiefuture an der Börse in Shanghai vor dem Hintergrund des schwindenden Einflusses der USA könnte viel Geld ins Land locken - und dafür sorgen, dass der Yuan zum Dollar mehr als zehn Prozent aufwertet. Sinkt das Devisenpaar erstmals unter 6,0 Renminbi für den Dollar?

Die zehn provokanten Thesen der Saxo Bank für 2018 Unwahrscheinlich, aber unterschätzt

Shengli-Ölfeld in Dongying, China

Öl-Futures auf chinesisch?
... China als größter Ölimporteuer der Welt 2018 eine stärkere Rolle auf der Rohstoffbühne spielt? Bereits heute wird schließlich ein großer Teil der Geschäfte in der Landeswährung Renminbi abgewickelt. Ein Renminbi-Energiefuture an der Börse in Shanghai vor dem Hintergrund des schwindenden Einflusses der USA könnte viel Geld ins Land locken - und dafür sorgen, dass der Yuan zum Dollar mehr als zehn Prozent aufwertet. Sinkt das Devisenpaar erstmals unter 6,0 Renminbi für den Dollar?

Händler an der New Yorker Börse

Der Crash kommt am "schwarzen Montag"
Die nächste Prognose für das kommende Jahr ist ausnahmsweise mal nicht ganz so originell. Die Saxo Bank erwartet nämlich einen großen Flash Crash an der New Yorker Börse als Reaktion auf die ungewöhnlich niedrige Volatilität an den Aktien- und Häusermärkten. Um 25 Prozent werde der S&P-500-Index an einem Tag fallen - und auch der Wochentag ist schon bekannt: Es werde ein "schwarzer Montag" sein.

Gebäude der US-Notenbank Federal Reserve

Federal Reserve verliert Unabhängigkeit
Dramtisches werde sich auch rund um die US-Notenbank abspielen. Diese werde ihre Unabhängigkeit verlieren, das Finanzministerium das Kommando übernehmen. Die Zinsen würden gedeckelt, nachdem sie zuvor stark gestiegen waren.

Ein-Dollarschein und Ein-Euro-Münze

Euro-Dollar-Parität
Und der Euro? Für den sieht es in der Prognose der Saxo Bank nicht gut aus, er fällt in Richtung Parität zum Dollar. Unter anderem auch deswegen, weil sich das Machtzentrum der EU von Deutschland und Frankreich hin zu den osteuropäischen Staaten verschiebt.

Yen-Kollaps
Auch dem japanischen Yen prohezeien die Experten nichts Gutes. Denn die Bank of Japan verliere die Kontrolle über die Zinskurve des Landes. Der Yen kollabiert in diesem Szenario auf 150 Yen je Dollar.

Südafrikanische Rand-Münzen und -Schein

Rand legt kräftig zu
Besser sieht es hingegen für die südafrikanische Landeswährung Rand aus. Fortschreitende Demokratisierungsbestrebungen im Land treiben den Kurs des Rand um 30 Prozent - so die provokante These der Dänen.

Bitcoin

Bitcoin-Hausse und -Absturz
Und was macht der Bitcoin? Der soll zunächst bis auf 60.000 Dollar steigen, was einer Gesamtkapitalisierung von einer Billion Dollar entsprechen würde. Danach bricht die Computerwährung aber bis auf 1.000 Dollar wieder völlig zusammen. Unter anderen, weil Russland und China den Bitcoin nicht wollen, ihn teilweise verbieten und die Investoren sich über den Future "short" positionieren.

Tencent-Logo

Tencent wertvoller als Apple
Neues Geld wird im Zuge der Öffnung der Kapitalmärkte nach China fließen. Es wird vor allem in Technologiewerte wie die des Onlinehändlers Tencent fließen. Die Aktie wird sich - so die These - 2018 nochmals verdoppeln, die teuerste Aktie der Welt und wertvoller als Apple werden.

Eine Hand wirft einen Wahlzettel in eine Urne vor US-Flagge

Linksruck nach Wahlen in den USA
2018 gibt es Wahlen in den USA, Teile des Kongresses werden traditionell zur Mitte der Amtszeit des Präsidenten neu gewählt. Saxo prognostiziert einen Linksruck in den USA und im Gefolge steigende Zinsen.

High Heels

Frauen auf dem Vormarsch
Für Beachtung sollte auch diese Saxo-Prognose sorgen. Der Durchmarsch der Frauen in Führungspositionen auch der Wirtschaft wird nicht mehr aufzuhalten sein. Denn 50 Prozent mehr Frauen als Männer machen in den USA ihren Bachelor- oder höheren Studienabschluss. Aktuell sind nur 6,4 Prozent der Führungskräfte der Top-500-Unternehmen Frauen. Das "Old-Boys"-Establishment werde 2018 also kräftig durchgeschüttelt werden.