Anlagestrategie

Gewusst wie Gewinne absichern

Stand: 27.02.2015, 11:38 Uhr

Strategie 2: Stop-Loss setzen

Auch der Stop-Loss ist eine sinnvolle Möglichkeit, um sich vor dem Verlust von entstandenen Kursgewinnen zu schützen. Er sollte allerdings mit Bedacht eingesetzt werden.

Bei einer Stop-Loss-Order wird der Verkauf einer Aktie oder eines Fonds beim Unterschreiten einer bestimmten Kursmarke automatisch ausgelöst. Das Wertpapier wird dann zum nächstmöglichen Kurs verkauft.

Dabei läuft der Anleger Gefahr, dass sein Wunschkurs nicht erreicht wird, insbesondere bei marktengen Werten und heftigen Kursbewegungen.

Auf den Abstand achten

Auch der Abstand für den Stop-Kurs vom derzeitigen Niveau der Aktie, deren Gewinne gesichert werden, sollte bedacht werden. Wer ihn zu nahe unter dem derzeitigen Kurs setzt, läuft Gefahr "ausgestoppt" zu werden, obwohl der Markt womöglich nur kurz zurückkommt und dann wieder in den längerfristigen Aufwärtstrend schwenkt (siehe auch unseren Hintergrund zur Stop-Loss-Technik).

Ist der Stop-Kurs zu weit vom Ausgangsniveau entfernt, entgehen dem Anleger vielleicht schmerzhaft viele Gewinne, wenn es doch zu einer Wende nach unten kommt.

Ein Blick auf das Chartbild der jeweiligen Aktie oder des entsprechenden Index kann helfen, Stop-Marken ausfindig zu machen. Dort, wo ein Trendbruch durch charttechnische Indikatoren angezeigt ist, sollte auch die Stop-Loss-Order schlummern. Da sich solche Chartmarken im Verlauf von einigen Wochen verschieben, sollte die Stop-Order regelmäßig angepasst beziehungsweise "nachgezogen" werden.

Alle Kommentare (4)

Kommentar von "Holt" am 27.02.2015, 23:50 Uhr

Absicherung ist Unsinn, damit begrenzt man nur die Gewinne und von gelegentlichen Rücksetzern abgesehen, werden die Börse noch eine Weile steigen. Der DAX sowieso, weil es ein Performance Index ist. Man sollte auf den Kurs-DAX WKN 846744 schauen, der ist auch mit anderen Indices vergleichbarer und da sind noch keine Rekordhöhen in Sicht, der stand 2000 viel höher. Dann muss man die Inflation der 15 Jahre berücksichtigen, da kommt auch einige zusammen und solange die Dividenden die Rendite der keineswegs mehr risikolosen Anleihen übersteigt, ist mir großen Einbrüche nicht zu rechnen. Kleiner Korrekturen sind Kaufgelegenheiten und schütteln nur die Angsthasen aus dem Markt, die mit ihren Stop-Loss Orders dann nur ihre Verluste realisieren.

Kommentar von "Wolfgang Salewski" am 27.02.2015, 19:38 Uhr

Lieber Moderator, für wen ist dieser Artikel verfasst worden? Wer keine Ahnung versteht ihn nicht und wer ihn versteht, braucht ihn nicht. Unter einem Beitrag für Börsen-Anfänger verstehe ich was anderes - überflüssig zu sagen, dass solche Artikel die Leute eher von Aktien und Fonds fernhalten.

Kommentar von "NoName" am 27.02.2015, 13:00 Uhr

Sorry, aber die Empfehlung, ein "20.000-Euro-Depot" in DAX-Werten mit 20-fach gehebelten Short-Knock-out-Zertifikaten für EUR 1.000,- absichern zu wollen, solange der Aufwärtstrend noch voll intakt ist(!), kann eigentlich nur von Journalisten kommen. - Bevor man so einen Blödsinn macht, sollte man doch wirklich lieber sein Geld zu den offiziellen Beratern (mit ihren zwar zumeist kostenintensiven Fertigprodukten) tragen, die man ggf. wenigstens entsprechend in Haftung für Falschberatungen nehmen kann!

Kommentar von "Alexander Grimmer" am 27.02.2015, 12:23 Uhr

Hört sich auf den ersten Blick gut an, aber bei Transaktion verdient ertsmal die Bank, und das ohne Risiko!

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