1/5

Fünf Mythen über Dividenden-Aktien Nicht in die Falle tappen

Eurozeichen scheint in einem Auge auf

Mythos 1: Aktien mit der höchsten Dividendenrendite sind die besten.
Nein. Mit Aktien von Daimler ließ sich in diesem Jahr zwar eine Dividendenrendite von 6,4 Prozent erzielen, kleinere Firmen wie Telefonica Deutschland brachten es sogar auf über 10,0 Prozent. Doch ein Engagement in diesen Papieren war mit hohen Risiken und entsprechend heftigen Kursverlusten verbunden. So dümpelt der Kurs von Daimler auf dem niedrigsten Stand seit über fünf Jahren dahin. Das gilt auch für viele andere Dividendenkönige. Eine Garantie für gute und stabile Firmen sind hohe Dividendenrenditen also keineswegs.

Mehr zum Thema: Dividendenrendite, Vorsicht Falle!

Fünf Mythen über Dividenden-Aktien Nicht in die Falle tappen

Eurozeichen scheint in einem Auge auf

Mythos 1: Aktien mit der höchsten Dividendenrendite sind die besten.
Nein. Mit Aktien von Daimler ließ sich in diesem Jahr zwar eine Dividendenrendite von 6,4 Prozent erzielen, kleinere Firmen wie Telefonica Deutschland brachten es sogar auf über 10,0 Prozent. Doch ein Engagement in diesen Papieren war mit hohen Risiken und entsprechend heftigen Kursverlusten verbunden. So dümpelt der Kurs von Daimler auf dem niedrigsten Stand seit über fünf Jahren dahin. Das gilt auch für viele andere Dividendenkönige. Eine Garantie für gute und stabile Firmen sind hohe Dividendenrenditen also keineswegs.

Mehr zum Thema: Dividendenrendite, Vorsicht Falle!

<strong>Mythos 2: Dividenden-Aktien sind stabil und sicher.</strong><br/>Dividendenaktien gelten zwar als wertkonservative Anlage, doch auch sie bergen Risiken. Und es gibt nicht wenige Beispiele von Firmen, die ihre Ausschüttungen drastisch senken mussten und parallel dazu dramatische Kurseinbußen erlitten. Jüngstes und wohl prominentestes Beispiel ist General Electric.: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 5 Jahre

Mythos 2: Dividenden-Aktien sind stabil und sicher.
Dividendenaktien gelten zwar als wertkonservative Anlage, doch auch sie bergen Risiken. Und es gibt nicht wenige Beispiele von Firmen, die ihre Ausschüttungen drastisch senken mussten und parallel dazu dramatische Kurseinbußen erlitten. Jüngstes und wohl prominentestes Beispiel ist General Electric.

Dividenden

Mythos 3: Die Höhe der Dividende ist das Einzige, was zählt.
Nein, der reine Fokus auf die Dividende führt in die Irre, Kursgewinne sind auch was wert. Denn was nutzen hohe Dividenden, wenn die Aktie stetig an Wert verliert? So zahlt etwa der Maschinenbauer Hermle eine Dividende von 15,05 Euro je Vorzugsaktie. Doch der Kurs ist binnen eines Jahres um 25 Prozent eingebrochen, von 400 auf 300 Euro. Trotz der hohen Dividende haben die Aktionäre also letztlich Geld verloren.

Obstkorb mit verschiedenen Früchten

Mythos 4: Mit Dividenden-Aktien lässt sich ein gut diversifiziertes Portfolio aufbauen.
Das stimmt so nicht, denn rund 40 Prozent der internationalen Unternehmen und sogar 60 Prozent der US-Firmen zahlen gar keine Dividende. So schütten etwa Tech-Firmen, allen voran Amazon, oftmals gar keine Dividende aus, sondern investieren ihren gesamten Cashflow wieder ins Geschäft. Ein diversifiziertes Portfolio allein mit Dividendentiteln lässt sich somit kaum erstellen.

Börsenteil einer Zeitung mit einer Lupe über dem Kapitel Anleihen

Mythos 5: Dividenden-Aktien sind ein guter Anleihen-Ersatz.
Auch diese Annahme ist gefährlich. Aktien, auch Dividendentitel, haben ein völlig anderes Risikoprofil als Anleihen. Das zeigt sich gerade in Krisenzeiten: Dann stehen die Aktienkurse unter Druck und viele Unternehmen müssen ihre Dividenden absenken. So haben im Krisenjahr 2009 weltweit 43 Prozent der börsennotierten Unternehmen ihre Ausschüttungen reduziert, 14 Prozent haben sie komplett eingestellt.