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Broker mit Discount im Überblick Gebührenjagd beim Aktien-Kauf

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Der fränkische Preisbrecher hat sein Gebührenkonzept gleich in seinem Namen verewigt. Die Standardorder kostet bei Flatex 5,90 Euro plus Börsengebühren von rund einem Euro. Daneben bietet man auch deutlich vergünstigten Handel von Zertifikaten und Terminkontrakten über Partner an. Und rund 350 ETF-Sparpläne sind von Gebüren befreit.

Broker mit Discount im Überblick Gebührenjagd beim Aktien-Kauf

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Der fränkische Preisbrecher hat sein Gebührenkonzept gleich in seinem Namen verewigt. Die Standardorder kostet bei Flatex 5,90 Euro plus Börsengebühren von rund einem Euro. Daneben bietet man auch deutlich vergünstigten Handel von Zertifikaten und Terminkontrakten über Partner an. Und rund 350 ETF-Sparpläne sind von Gebüren befreit.

Onvista Bank

Onvista Bank
Die Tochter der Comdirect ist als eigenständige Marke im Brokermarkt unterwegs. Die Bank bietet zwei unterschiedliche Kontomodelle an. Mit dem "Festpreis"-Konto können Anleger "flat" Aktien und Fonds für rund sieben Euro kaufen. Beim "Free-Buy"-Konto sind eine Anzahl Käufe kostenlos, dies richtet sich nach der Konto- und Depotgröße. Die Verkäufe werden dann mit 5,99 plus 0,23 Prozent des Orderwerts abgerechnet (maximal 39 Euro).

Finanzen.net

Finanzen.net
In einer Kooperation mit der Onvista Bank bietet auch das Finanzportal Wertpapierhandel an. Die Kosten entsprechen denen des Festpreis-Depots der Onvista Bank. Auch hier gibt es eine große Zahl von Fonds und ETFs die ohne Gebühren gehandelt und bespart werden können.

Consorsbank

Consorsbank
Für 4,95 Euro plus 0,25 Prozent des Ordervolumens, mindestens 9,95 Euro, geht ein Wertpapierkauf- und verkauf bei der Tochter der französischen BNP Paribas vonstatten. Günstiger handeln Neukunden (3,95 Euro pro Trade) oder Kunden bis 25 Jahre (4,95 Euro pro Trade). ETF-Sparpläne von Xtrackers und Lyxor können ohne Gebühren genutzt werden.

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ING-Diba
Massiv ist auch die Tochter der niederländischen ING Group in Deutschland ins Geschäft mit Wertpapier-Transaktionen eingestiegen. Mit 4,99 Euro plus 0,25 Prozent des Ordervolumens gehört sie bereits zu einem der günstigeren Online-Broker. Immer wieder bietet die Bank kostenlose Transaktionen von Zertifikaten über die Partner UBS, Commerzbank und Vontobel an. Rund 200 ETFs stehen in "Daueraktionen" gebührenfrei zur Verfügung.

De Giro

De Giro
Vor allem für Vieltrader, die über das Börsensystem Xetra handeln wollen, ist DeGiro einer der günstigsten Anbieter. Nur zwei Euro plus 0,008 Prozent des Kaufvolumens betragen die Kosten. Der Handel über Parkettbörsen oder ausländische Börsenplätze ist allerdings deutlich teurer. De Giro arbeitet ohne Verrechnungskonto, je nach Kontenmodell erlauben es die Kunden De Giro, die im Depot liegenden Papiere zu "verleihen". Nur so rechnet sich der niedrige Preis für die Transaktionen für den Anbieter.

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DKB
Die Tochter der Bayerischen Landesbank hat sich mit ihrem Giro- und Kreditkartenkonto zu einer der schnellwachsenden Direktbanken gemausert. Die Konditionen für Wertpapierkäufe sind eher durchschnitlich günstig. Bis 10.000 Euro Ordervolumen fallen zehn Euro zuzüglich ggf. Börsengebühren an. Für große Orders ist der Cap bei 25 Euro je Order günstiger als viele der arrivierten Konkurrenz.

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IG Markets
Vor einigen Jahren ist der Anbieter von CFDs auch ins Geschäft mit Aktien über seine Plattform eingestiegen. Deutsche Papiere können zu 0,05 Prozent des Ordervolumens bei einer Minimun-Gebühr von fünf Euro gekauft werden. Bei US-Aktien liegt die Gebühr bei zwei Cent je Aktie, allerdings bei einer Mindestgebühr von zehn Dollar. Das IG-System sucht bei der Preisbildung die Orderbücher verschiedener Börsen ab, stellt den Kurs dann aber "bestmöglich" selbst für den Kunden.

Etoro

Etoro
Auch der Anbieter von Social Trading mit Sitz in Israel bietet neben seinen CFDs auch den "echten" Aktienhandel an. Transaktionsgebühren. In mehrere Hundert Einzelwerte können die Kunden nun über die Plattform direkt investieren. Finanziert wird dies wie im CFD-Bereich üblich nur über den Spread. Dieser liegt bei Dax-Werten etwa bei 0,1 bis 0,2 Prozent. Dies kann je nach Ordergröße teurer sein als eine reguläre Gebühr zu zahlen, denn Dax-Werte werden etwa im Xetra-System mit Spreads von etwa 0,02 Prozent gehandelt.

Trade Republic

Trade Republic
Der Neueinsteiger in Sachen Brokerage will etwas bieten, was es auf dem Markt bislang nicht gibt: Provisionsfreien Aktien- und ETF-Handel plus niedrige Spreads, die sich in etwa an Xetra orientieren sollen. Bezahlt werden müssen pro Order nur ein Euro an Fremdkostenpauschale. Dazu kooperiert das Start-up mit LS Exchange dem elektronischen Handelsplatz der Börse Hamburg. Dahinter steht das Handelshaus Lang & Schwarz. Finanzieren will man sich über Rückerstattungen des Handelspartners.