1/10

Billig-Broker im Überblick Gebührenjagd beim Aktienkauf

Trade Republic

Trade Republic
Der Neueinsteiger in Sachen Brokerage bietet seit Anfang 2019 etwas, was es auf dem Markt zuvor nicht gab: Provisionsfreien Aktien- und ETF-Handel plus niedrige Spreads, die sich in etwa an Xetra orientieren sollen. Bezahlt werden müssen pro Order nur ein Euro an Fremdkostenpauschale. Dazu kooperiert das Start-up mit LS Exchange dem elektronischen Handelsplatz der Börse Hamburg. Dahinter steht das Handelshaus Lang & Schwarz.

Billig-Broker im Überblick Gebührenjagd beim Aktienkauf

Trade Republic

Trade Republic
Der Neueinsteiger in Sachen Brokerage bietet seit Anfang 2019 etwas, was es auf dem Markt zuvor nicht gab: Provisionsfreien Aktien- und ETF-Handel plus niedrige Spreads, die sich in etwa an Xetra orientieren sollen. Bezahlt werden müssen pro Order nur ein Euro an Fremdkostenpauschale. Dazu kooperiert das Start-up mit LS Exchange dem elektronischen Handelsplatz der Börse Hamburg. Dahinter steht das Handelshaus Lang & Schwarz.

Justtrade

Justtrade
Das Start-up Unternehmen JT Technologies hat mit der Sutor Bank zusammen den Kostenlos-Broker Justtrade geschaffen. Rund 7.000 Aktien und 1.500 ETFs und 500.000 Derivate sind per App und im Web kostenlos handelbar. Gehandelt werden kann über Lang & Schwarz sowie über die elektronische Plattform Quotrix. Das Mindestordervolumen liegt bei 500 Euro.

Gratisbroker

Gratisbroker
Mit der Baader Bank zusammen hat das Münchener Unternehmen seit November ebenfalls ein Kostenlos-Angebot für Privatanleger im Markt. Mit 3.600 Aktien und 150 ETFs ist die Produktpalette noch überschaubar. Dafür können hier auch 2.100 Fonds kostenlos gehandelt werden. Bislang ist nur Trading per Web möglich. Der einzige Handelsplatz ist Gettex, wo die Baader Bank als Market Maker fungiert.

Flatex-Logo

Flatex
Der fränkische Preisbrecher hat sein Gebührenkonzept gleich in seinem Namen verewigt. Die Standardorder kostet bei Flatex 5,90 Euro plus Börsengebühren von rund 1,00 Euro. Daneben bietet man auch deutlich vergünstigten Handel von Zertifikaten und Terminkontrakten über Partner an. Und rund 350 ETF-Sparpläne sind von Gebüren befreit.

Onvista Bank

Onvista Bank
Die Tochter der Comdirect ist als eigenständige Marke im Brokermarkt unterwegs. Die Bank bietet zwei unterschiedliche Kontomodelle an. Mit dem "Festpreis"-Konto können Anleger "flat" Aktien und Fonds für rund 7,00 Euro kaufen. Beim "Free-Buy"-Konto sind eine Anzahl Käufe kostenlos, dies richtet sich nach der Konto- und Depotgröße. Die Verkäufe werden dann mit 5,99 plus 0,23 Prozent des Orderwerts abgerechnet (maximal 39 Euro).

Finanzen.net

Finanzen.net
In einer Kooperation mit der Onvista Bank bietet auch das Finanzportal Wertpapierhandel an. Die Kosten entsprechen denen des Festpreis-Depots der Onvista Bank. Auch hier gibt es eine große Zahl von Fonds und ETFs, die ohne Gebühren gehandelt und bespart werden können.

Consorsbank

Consorsbank
Für 4,95 Euro plus 0,25 Prozent des Ordervolumens, mindestens 9,95 Euro, geht ein Wertpapierkauf und -verkauf bei der Tochter der französischen BNP Paribas vonstatten. Günstiger handeln Neukunden (3,95 Euro pro Trade) oder Kunden bis 25 Jahre (4,95 Euro pro Trade). ETF-Sparpläne von Xtrackers und Lyxor können ohne Gebühren genutzt werden.

ING-Diba-Logo

ING-Diba
Massiv ist auch die Tochter der niederländischen ING Group in Deutschland ins Geschäft mit Wertpapier-Transaktionen eingestiegen. Mit 4,99 Euro plus 0,25 Prozent des Ordervolumens gehört sie bereits zu einem der günstigeren Online-Broker. Immer wieder bietet die Bank kostenlose Transaktionen von Zertifikaten über die Partner UBS, Commerzbank und Vontobel an. Rund 200 ETFs stehen in "Daueraktionen" gebührenfrei zur Verfügung.

De Giro

De Giro
Vor allem für Vieltrader, die über das Börsensystem Xetra handeln wollen, ist De Giro einer der günstigsten Anbieter. Nur zwei Euro plus 0,008 Prozent des Kaufvolumens betragen die Kosten. Der Handel über Parkettbörsen oder ausländische Börsenplätze ist allerdings deutlich teurer. De Giro arbeitet ohne Verrechnungskonto, je nach Kontenmodell erlauben es die Kunden De Giro, die im Depot liegenden Papiere zu "verleihen". Nur so rechnet sich der niedrige Preis für die Transaktionen für den Anbieter.

DKB-Logo

DKB
Die Tochter der Bayerischen Landesbank hat sich mit ihrem Giro- und Kreditkartenkonto zu einer der schnellwachsenden Direktbanken gemausert. Die Konditionen für Wertpapierkäufe sind eher durchschnitlich günstig. Bis 10.000 Euro Ordervolumen fallen 10,00 Euro zuzüglich gegebenenfalls Börsengebühren an. Für große Orders ist der Cap bei 25 Euro je Order günstiger als viele der arrivierten Konkurrenz.


Mehr zum Thema:
Börsenhandel zum Nulltarif