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Neue Bezahldienste schwappen nach Deutschland Via Smartphone, über Zwischenhändler oder bar im Internet

Berliner Startup Barzahlen

Amazon Cash
Seit diesem Sommer gibt es Amazon Cash in Deutschland. Hierzulande heißt es allerdings "Amazon vor Ort aufladen". Das Prinzip ist schnell erklärt: Kunden wählen beim Kauf von Artikeln über Amazon Barzahlen als Zahlungsart aus. Danach erhalten sie einen Barcode per SMS oder per E-Mail zum Ausdrucken. Der Barcode wird anschließend an der Kasse eines kooperierenden Händlers gescannt und der fällige Betrag bezahlt. Amazon wird benachrichtigt und versendet das gekaufte Produkt.

Durch die Kooperation mit dem Berliner Startup Barzahlen, das über 12.000 Partnerfilialen hat, könnte Amazon mit seinem Bezahldienst hierzulande nun der Durchbruch gelingen.

Neue Bezahldienste schwappen nach Deutschland Via Smartphone, über Zwischenhändler oder bar im Internet

Berliner Startup Barzahlen

Amazon Cash
Seit diesem Sommer gibt es Amazon Cash in Deutschland. Hierzulande heißt es allerdings "Amazon vor Ort aufladen". Das Prinzip ist schnell erklärt: Kunden wählen beim Kauf von Artikeln über Amazon Barzahlen als Zahlungsart aus. Danach erhalten sie einen Barcode per SMS oder per E-Mail zum Ausdrucken. Der Barcode wird anschließend an der Kasse eines kooperierenden Händlers gescannt und der fällige Betrag bezahlt. Amazon wird benachrichtigt und versendet das gekaufte Produkt.

Durch die Kooperation mit dem Berliner Startup Barzahlen, das über 12.000 Partnerfilialen hat, könnte Amazon mit seinem Bezahldienst hierzulande nun der Durchbruch gelingen.

Google-App Android Pay auf einem Smartphone-Display

Google Pay
Die Alphabet-Tochter Google ist mit ihrem Bezahldienst Google Pay seit Juni auf dem deutschen Markt vertreten. Bei Google Pay ersetzt ein Telefon mit dem Google-Betriebssystem Android die Kreditkarte, zum Zahlen hält man das Gerät im Laden an das Terminal. Außerdem kann man mit Google Pay auch bei Online-Käufen bezahlen.

Apple Pay Bezahlfunktion

Apple Pay
Beinahe den gesamten November über spekulierten viele Medien über den baldigen Start von Apple Pay, auf der neu eingerichteten deutschen Website steht jedoch weiterhin lediglich "Kommt bald". Stattdessen startete der Bezahldienst offiziell in Belgien, Kasachstan und Saudi-Arabien, obwohl die Ankündigung des iPhone-Hersteller deutlich später kam.

Bei Apple Pay können Kunden mit einem iPhone oder einer Smartwatch im Supermarkt über die NFC-Technologie mit ihrem Gerät zahlen. Auch beim Online-Shopping mit dem Internetbrowser Safari können Apple-Kunden über ihren Mac oder das iPad per Apple Pay bezahlen. Zunächst müssen die iPhone-Inhaber ihre Kredit- und EC-Karten auf die vorinstallierte App Wallet laden.

Ein Kunde scannt einen QR-Code, um mit seinem Smartphone zu bezahlen

Alipay und WeChat Pay
In China ist die Ära des bargeldlosen Bezahlens längst angebrochen. Selbst an Kiosken zahlen mehr als 80 Prozent der Kunden bargeldlos. Den Bezahlmarkt teilen sich im wesentlichen Alipay von Alibaba und WeChat Pay von Tencent.

Auch in Deutschland können Menschen mit chinesischen Bankkonten mittlerweile in vielen Kaufhäusern oder an Flughäfen mit den Apps bezahlen. Das läuft über den deutschen Zahlungsabwickler Wirecard. Die Zahl der deutschen Händler, die Alipay akzeptieren, ist vom 1. April bis zum 30. September laut Angaben des Unternehmens um 95 Prozent gestiegen, es sind jetzt mehrere tausend, zum Beispiel neuerdings Kaufhof. Alipay soll allerdings nicht in allen deutschen Geschäften angeboten werden, sondern nur da, wo chinesische Reisende unterwegs sind.

PayPal Loginmaske auf einem Tablet

PayPal
Im Online-Handel ist Paypal 2018 das Maß aller Dinge. Die einstige Ebay-Tochter weist alleine für Deutschland mittlerweile 20 Millionen Nutzer auf und gilt als einer der großen Profiteure des zunehmenden Handels im Internet. Das US-Unternehmen agiert dabei wie ein Zwischenhändler und gibt für den Kunden die Bankverbindung an den Online-Shop weiter. Mit der Anmeldung bei Paypal kann die Zahlung mit einem Klick abgewickelt werden. Da Paypal in Google Pay integriert ist, geht das nun auch an der Supermarktkasse.

Amazon

Amazon Pay
Danach folgt wiederum Amazon mit Amazon Pay. Nach offiziellen Angaben haben bereits 33 Millionen Kunden den Dienst mindestens einmal genutzt. Das Zahlungsvolumen soll sich laut Amazon im vergangenen Jahr sogar verdoppelt haben.

Auch hier ist die Funktionsweise denkbar einfach: Kunden können in teilnehmenden Onlineshops bezahlen und dafür ihre im Amazon-Konto hinterlegten Zahlungsdaten nutzen. Weder eine zusätzliche Registrierung noch eine Prime-Mitgliedschaft sind notwendig.