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Medikamente als Hoffnungsträger Die Virus-Profiteure

<strong>Gilead Sciences</strong><br/>Bei antiviralen Medikamenten liegt Gilead ganz vorn. Die amerikanische Biotech-Firma ist führender Anbieter von Aids-Medikamenten. Zur Behandlung von Coronavirus-Erkrankten haben chinesische Behörden inzwischen das Anti-Virus-Medikament Remdesivir von Gilead für klinische Versuche zugelassen. 761 Patienten nehmen an den Tests teil. Die Biotech-Firma startete nun ein Phase-3-Test mit dem Mittel. Remdesivir habe gute Ergebnisse bei anderen Coronaviren wie Sars oder Mers und zumindest auf Zellebene auch bei dem 2019-nCov genannten neuen Virus gezeigt. Die Hoffnung auf einen erfolgreichen Einsatz des Mittels im Kampf gegen das Virus beflügelte den Aktienkurs der Biotech-Firma. Die Aktie von Gilead sprang seit Ende Januar deutlich nach oben.: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 3 Monate

Gilead Sciences
Bei antiviralen Medikamenten liegt Gilead ganz vorn. Die amerikanische Biotech-Firma ist führender Anbieter von Aids-Medikamenten. Zur Behandlung von Coronavirus-Erkrankten haben chinesische Behörden inzwischen das Anti-Virus-Medikament Remdesivir von Gilead für klinische Versuche zugelassen. 761 Patienten nehmen an den Tests teil. Die Biotech-Firma startete nun ein Phase-3-Test mit dem Mittel. Remdesivir habe gute Ergebnisse bei anderen Coronaviren wie Sars oder Mers und zumindest auf Zellebene auch bei dem 2019-nCov genannten neuen Virus gezeigt. Die Hoffnung auf einen erfolgreichen Einsatz des Mittels im Kampf gegen das Virus beflügelte den Aktienkurs der Biotech-Firma. Die Aktie von Gilead sprang seit Ende Januar deutlich nach oben.

Medikamente als Hoffnungsträger Die Virus-Profiteure

<strong>Gilead Sciences</strong><br/>Bei antiviralen Medikamenten liegt Gilead ganz vorn. Die amerikanische Biotech-Firma ist führender Anbieter von Aids-Medikamenten. Zur Behandlung von Coronavirus-Erkrankten haben chinesische Behörden inzwischen das Anti-Virus-Medikament Remdesivir von Gilead für klinische Versuche zugelassen. 761 Patienten nehmen an den Tests teil. Die Biotech-Firma startete nun ein Phase-3-Test mit dem Mittel. Remdesivir habe gute Ergebnisse bei anderen Coronaviren wie Sars oder Mers und zumindest auf Zellebene auch bei dem 2019-nCov genannten neuen Virus gezeigt. Die Hoffnung auf einen erfolgreichen Einsatz des Mittels im Kampf gegen das Virus beflügelte den Aktienkurs der Biotech-Firma. Die Aktie von Gilead sprang seit Ende Januar deutlich nach oben.: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 3 Monate

Gilead Sciences
Bei antiviralen Medikamenten liegt Gilead ganz vorn. Die amerikanische Biotech-Firma ist führender Anbieter von Aids-Medikamenten. Zur Behandlung von Coronavirus-Erkrankten haben chinesische Behörden inzwischen das Anti-Virus-Medikament Remdesivir von Gilead für klinische Versuche zugelassen. 761 Patienten nehmen an den Tests teil. Die Biotech-Firma startete nun ein Phase-3-Test mit dem Mittel. Remdesivir habe gute Ergebnisse bei anderen Coronaviren wie Sars oder Mers und zumindest auf Zellebene auch bei dem 2019-nCov genannten neuen Virus gezeigt. Die Hoffnung auf einen erfolgreichen Einsatz des Mittels im Kampf gegen das Virus beflügelte den Aktienkurs der Biotech-Firma. Die Aktie von Gilead sprang seit Ende Januar deutlich nach oben.

<strong>AbbVie</strong><br/>Chinesische Medizinzentren testen auch Lopinavir und Ritonavir, die der US-Pharmariese AbbVie unter dem Namen Kaletra als Aidsmedikament vertreibt. Die Aktie zog seit Ende Januar massiv an, gab dann aber einen Teil der Gewinne wieder ab.: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 3 Monate

AbbVie
Chinesische Medizinzentren testen auch Lopinavir und Ritonavir, die der US-Pharmariese AbbVie unter dem Namen Kaletra als Aidsmedikament vertreibt. Die Aktie zog seit Ende Januar massiv an, gab dann aber einen Teil der Gewinne wieder ab.

<strong>Regeneron Pharma</strong><br/>Auch Regeneron gilt als Hoffnungsträger im Kampf gegen Covid-19. Das amerikanische Biotech-Unternehmen forscht mit dem bestehenden Medikament Kevzara sowie eigenen Antikörpern gegen das Corona-Virus.: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 3 Monate

Regeneron Pharma
Auch Regeneron gilt als Hoffnungsträger im Kampf gegen Covid-19. Das amerikanische Biotech-Unternehmen forscht mit dem bestehenden Medikament Kevzara sowie eigenen Antikörpern gegen das Corona-Virus.

<strong>Fujifilm Holdings</strong><br/>Einen Riesen-Run auf die Aktien der japanischen Fujifilm Holdings gab es nun. Grund für den Andrang: Das Anti-Grippe-Medikament Avigan scheine Coronavirus-Patienten bei der Genesung zu helfen, sagt Zhang Xinmin, ein Vertreter des chinesischen Wissenschafts- und Technologieministeriums, auf einer Pressekonferenz. Favipiravir habe neue Coronavirus-Patienten wirksam und ohne offensichtliche Nebenwirkungen bei der Genesung unterstützt. Avigan, auch bekannt als Favipiravir, wird von einer Tochtergesellschaft von Fujifilm hergestellt. Das Medikament wurde 2014 für die Anwendung in Japan zugelassen.: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 3 Monate

Fujifilm Holdings
Einen Riesen-Run auf die Aktien der japanischen Fujifilm Holdings gab es nun. Grund für den Andrang: Das Anti-Grippe-Medikament Avigan scheine Coronavirus-Patienten bei der Genesung zu helfen, sagt Zhang Xinmin, ein Vertreter des chinesischen Wissenschafts- und Technologieministeriums, auf einer Pressekonferenz. Favipiravir habe neue Coronavirus-Patienten wirksam und ohne offensichtliche Nebenwirkungen bei der Genesung unterstützt. Avigan, auch bekannt als Favipiravir, wird von einer Tochtergesellschaft von Fujifilm hergestellt. Das Medikament wurde 2014 für die Anwendung in Japan zugelassen.

<strong>Heidelberg Pharma</strong><br/>Das Pharma-Unternehmen ist eigentlich in der Krebsforschung aktiv. Allerdings sucht der israelische Kooperationspartner Red Hill Biopharma mit einem von Heidelberg Pharma lizenzierten Wirkstoff ein Medikament gegen Covid-19. Seit Anfang des Jahres legte die Aktie des deutschen Biotech-Konzerns insgesamt um mehr als 180 Prozent zu - mit Kurssprüngen von teilweise mehr als 20 Prozent am Tag.: Kursverlauf am Börsenplatz Tradegate für den Zeitraum 3 Monate

Heidelberg Pharma
Das Pharma-Unternehmen ist eigentlich in der Krebsforschung aktiv. Allerdings sucht der israelische Kooperationspartner Red Hill Biopharma mit einem von Heidelberg Pharma lizenzierten Wirkstoff ein Medikament gegen Covid-19. Seit Anfang des Jahres legte die Aktie des deutschen Biotech-Konzerns insgesamt um mehr als 180 Prozent zu - mit Kurssprüngen von teilweise mehr als 20 Prozent am Tag.

Roche-Schriftzug an der Unternehmenszentrale in Basel

Roche
Der Schweizer Pharmariese bekam kürzlich in den USA eine Notfall-Zulassung für einen hochautomatisierten Corona-Test. Damit konnen innerhalb von 24 Stunden bis zu 4.000 Proben untersucht werden. Die Schweizer haben Mitte März in den USA mit der Auslieferung der ersten 400.000 Corona-Testkits begonnen.

Zudem verfügt Roche über ein Medikament, das zumindest bei schweren Verläufen der Lungenkrankheit helfen könnte. Das Arthritis-Mittel Actemra wird jedenfalls in China bei schweren Fällen zur Linderung von Entzündungen eingesetzt - ohne dass die Wirksamkeit bislang klinisch erwiesen wäre.

Schriftzug der Firma Novartis vor der Unternehmenszentrale in Basel

Novartis
Der Schweizer Pharmakonzern Novartis vermutet, dass sein Medikament Jakavi gegen lebensbedrohliche Überreaktionen des Immunsystems bei Covid-19-Patienten wirksam sei. Das könnte einigen Patienten eine künstliche Beatmung ersparen. Zusammen mit der US-Firma Incyte plant Novartis eine Phase III-Studie.

<strong>Bayer und Chloroquin</strong><br/>Hoffnungsträger oder nicht? US-Präsident Donald Trump wirbt für den Einsatz eines Malaria-Medikaments aus dem Hause Bayer bei der Behandlung von Corona-Erkrankten. Der Wirkstoff Chloroquin des Bayer-Malariamittels Resochin könne in Kombination mit dem Antibiotikum Azithromycin "einer der größten Durchbrüche der Geschichte der Medizin sein", behauptet der Immobilienexperte. Kritiker warnten jedoch, dass der Einsatz eines Medikaments für einen neuen Zweck nie ohne Risiken sei.<br/> <br/>Das Tübinger Institut für Tropenmedizin plant zwar, das Medikament im Kampf gegen Corona-Erkrankungen an Menschen zu testen. Zumindest im Reagenzglas wirke das Malaria-Medikament auch gegen das Virus Sars-CoV-2, hatte Institutsleiter Peter Kremsner jüngst erklärt. In China und Italien sind Kremsner zufolge sehr viele Covid-19-Patienten mit Chloroquin behandelt worden. Unklar sei aber, ob mit Erfolg, da die Erkrankten Chloroquin teils in sehr hoher Dosierung und gemeinsam mit vielen weiteren Medikamenten bekommen hätten. "Es kann auch sein, dass es nicht wirkt oder sogar schadet", sagte Kremsner.<br/><br/>Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte dazu erklärt, die Behörden begleiteten alle Studien dazu "mit Hochdruck". Beim Chemiekonzern Bayer seien für die Bundesrepublik Deutschland bereits "größere Mengen" reserviert worden. "Wir wollen schnell wissen, ob dieses Medikament bei Corona hilft", so Spahn. <br/><br/>Bayer hatte den Resochin-Vertrieb im Juli 2019 eingestellt.<br/><br/><em>Mehr zum Thema: </em><a href="" externalId="3731917d-79ae-4553-b3cf-ff23208aa6cf"><em>Impfstoffe, die Leben retten</em></a>: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 3 Monate

Bayer und Chloroquin
Hoffnungsträger oder nicht? US-Präsident Donald Trump wirbt für den Einsatz eines Malaria-Medikaments aus dem Hause Bayer bei der Behandlung von Corona-Erkrankten. Der Wirkstoff Chloroquin des Bayer-Malariamittels Resochin könne in Kombination mit dem Antibiotikum Azithromycin "einer der größten Durchbrüche der Geschichte der Medizin sein", behauptet der Immobilienexperte. Kritiker warnten jedoch, dass der Einsatz eines Medikaments für einen neuen Zweck nie ohne Risiken sei.

Das Tübinger Institut für Tropenmedizin plant zwar, das Medikament im Kampf gegen Corona-Erkrankungen an Menschen zu testen. Zumindest im Reagenzglas wirke das Malaria-Medikament auch gegen das Virus Sars-CoV-2, hatte Institutsleiter Peter Kremsner jüngst erklärt. In China und Italien sind Kremsner zufolge sehr viele Covid-19-Patienten mit Chloroquin behandelt worden. Unklar sei aber, ob mit Erfolg, da die Erkrankten Chloroquin teils in sehr hoher Dosierung und gemeinsam mit vielen weiteren Medikamenten bekommen hätten. "Es kann auch sein, dass es nicht wirkt oder sogar schadet", sagte Kremsner.

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte dazu erklärt, die Behörden begleiteten alle Studien dazu "mit Hochdruck". Beim Chemiekonzern Bayer seien für die Bundesrepublik Deutschland bereits "größere Mengen" reserviert worden. "Wir wollen schnell wissen, ob dieses Medikament bei Corona hilft", so Spahn.

Bayer hatte den Resochin-Vertrieb im Juli 2019 eingestellt.

Mehr zum Thema: Impfstoffe, die Leben retten

<strong>Shop Apotheke</strong><br/>Angesichts der Angst vor dem Coronavirus decken sich viele Menschen vorsorglich zunehmend mit Anti-Grippe-Medikamenten und Hilfsmitteln für das Immunsystem ein. Davon profitieren Online-Apotheken wie die Shop-Apotheke. Das Unternehmen berichtet von einer rasanten Nachfrage. "Wir arbeiten inzwischen im 3-Schicht-Betrieb sieben Tage die Woche und damit am Limit", erklärte Konzernchef Stefan Feltens. Der Boom sorge dafür, dass im ersten Quartal die Umsatzentwicklung über den internen Planungen liege.: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 3 Monate

Shop Apotheke
Angesichts der Angst vor dem Coronavirus decken sich viele Menschen vorsorglich zunehmend mit Anti-Grippe-Medikamenten und Hilfsmitteln für das Immunsystem ein. Davon profitieren Online-Apotheken wie die Shop-Apotheke. Das Unternehmen berichtet von einer rasanten Nachfrage. "Wir arbeiten inzwischen im 3-Schicht-Betrieb sieben Tage die Woche und damit am Limit", erklärte Konzernchef Stefan Feltens. Der Boom sorge dafür, dass im ersten Quartal die Umsatzentwicklung über den internen Planungen liege.