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Impfstoffe, die Leben retten Die Virus-Profiteure

<strong>Moderna</strong><br/>Im globalen Rennen um einen Impfstoff ist Moderna weit vorne dabei. An der Börse ist das US-Unternehmen mit fast 27 Milliarden Euro bewertet. Der Kurs hat sich seit Mitte Februar mehr als verdreifacht - trotz des jüngsten Rückschlags. Moderna hat Mitte März in den USA eine klinische Studie zu seinem RNA-Impfstoff "mRNA-1273" gestartet. Mitte Mai gab es erste positive Zwischenergebnisse. Der Coronavirus-Impfstoff habe sich in einer Phase-1-Studie als gut verträglich erwiesen. Die Testkandidaten hätten frühe Anzeichen einer Immunantwort gezeigt. Die abschließende Phase 3 soll im Frühsommer eingeleitet werden. Doch inzwischen mehren sich die Zweifel. Die vorgelegten Zwischenergebnisse würden keine kritischen Daten liefern, die zur Bewertung der Wirksamkeit nötig seien, monierte das US-Gesundheitsnachrichtenportal Stat. Moderna kooperiert mit dem Schweizer Pharmazulieferer Lonza, um den Impfstoff zu produzieren.: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 3 Monate

Moderna
Im globalen Rennen um einen Impfstoff ist Moderna weit vorne dabei. An der Börse ist das US-Unternehmen mit fast 27 Milliarden Euro bewertet. Der Kurs hat sich seit Mitte Februar mehr als verdreifacht - trotz des jüngsten Rückschlags. Moderna hat Mitte März in den USA eine klinische Studie zu seinem RNA-Impfstoff "mRNA-1273" gestartet. Mitte Mai gab es erste positive Zwischenergebnisse. Der Coronavirus-Impfstoff habe sich in einer Phase-1-Studie als gut verträglich erwiesen. Die Testkandidaten hätten frühe Anzeichen einer Immunantwort gezeigt. Die abschließende Phase 3 soll im Frühsommer eingeleitet werden. Doch inzwischen mehren sich die Zweifel. Die vorgelegten Zwischenergebnisse würden keine kritischen Daten liefern, die zur Bewertung der Wirksamkeit nötig seien, monierte das US-Gesundheitsnachrichtenportal Stat. Moderna kooperiert mit dem Schweizer Pharmazulieferer Lonza, um den Impfstoff zu produzieren.

Impfstoffe, die Leben retten Die Virus-Profiteure

<strong>Moderna</strong><br/>Im globalen Rennen um einen Impfstoff ist Moderna weit vorne dabei. An der Börse ist das US-Unternehmen mit fast 27 Milliarden Euro bewertet. Der Kurs hat sich seit Mitte Februar mehr als verdreifacht - trotz des jüngsten Rückschlags. Moderna hat Mitte März in den USA eine klinische Studie zu seinem RNA-Impfstoff "mRNA-1273" gestartet. Mitte Mai gab es erste positive Zwischenergebnisse. Der Coronavirus-Impfstoff habe sich in einer Phase-1-Studie als gut verträglich erwiesen. Die Testkandidaten hätten frühe Anzeichen einer Immunantwort gezeigt. Die abschließende Phase 3 soll im Frühsommer eingeleitet werden. Doch inzwischen mehren sich die Zweifel. Die vorgelegten Zwischenergebnisse würden keine kritischen Daten liefern, die zur Bewertung der Wirksamkeit nötig seien, monierte das US-Gesundheitsnachrichtenportal Stat. Moderna kooperiert mit dem Schweizer Pharmazulieferer Lonza, um den Impfstoff zu produzieren.: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 3 Monate

Moderna
Im globalen Rennen um einen Impfstoff ist Moderna weit vorne dabei. An der Börse ist das US-Unternehmen mit fast 27 Milliarden Euro bewertet. Der Kurs hat sich seit Mitte Februar mehr als verdreifacht - trotz des jüngsten Rückschlags. Moderna hat Mitte März in den USA eine klinische Studie zu seinem RNA-Impfstoff "mRNA-1273" gestartet. Mitte Mai gab es erste positive Zwischenergebnisse. Der Coronavirus-Impfstoff habe sich in einer Phase-1-Studie als gut verträglich erwiesen. Die Testkandidaten hätten frühe Anzeichen einer Immunantwort gezeigt. Die abschließende Phase 3 soll im Frühsommer eingeleitet werden. Doch inzwischen mehren sich die Zweifel. Die vorgelegten Zwischenergebnisse würden keine kritischen Daten liefern, die zur Bewertung der Wirksamkeit nötig seien, monierte das US-Gesundheitsnachrichtenportal Stat. Moderna kooperiert mit dem Schweizer Pharmazulieferer Lonza, um den Impfstoff zu produzieren.

<strong>CanSino Biological</strong><br/>Am weitesten fortgeschritten scheint die Forschung beim Hongkonger Biotech-Unternehmen CanSino, dessen Impfstoff bereits in der klinischen Studienphase II erprobt wird. CanSino startete Mitte März eine klinische Studie mit 108 Personen in Wuhan, dem Ausgangspunkt von Covid-19. CanSino arbeitet mit dem Institut für Biotechnologie in Peking zusammen. Der Aktienkurs von CanSino konnte sich seit Jahresbeginn mehr als vervierfachen.: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 6 Monate

CanSino Biological
Am weitesten fortgeschritten scheint die Forschung beim Hongkonger Biotech-Unternehmen CanSino, dessen Impfstoff bereits in der klinischen Studienphase II erprobt wird. CanSino startete Mitte März eine klinische Studie mit 108 Personen in Wuhan, dem Ausgangspunkt von Covid-19. CanSino arbeitet mit dem Institut für Biotechnologie in Peking zusammen. Der Aktienkurs von CanSino konnte sich seit Jahresbeginn mehr als vervierfachen.

<strong>Biontech</strong><br/>Die Biotech-Firma hat als erstes Unternehmen die Genehmigung vom Paul-Ehrlich-Institut erhalten, seinen Impfstoff BNT162 in Deutschland zu testen. Die Mainzer kooperieren mit dem Pharmariesen Pfizer und der chinesischen Fosun Pharma. Der Aktienkurs hat sich zeitweise mehr als verdoppelt.: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 3 Monate

Biontech
Die Biotech-Firma hat als erstes Unternehmen die Genehmigung vom Paul-Ehrlich-Institut erhalten, seinen Impfstoff BNT162 in Deutschland zu testen. Die Mainzer kooperieren mit dem Pharmariesen Pfizer und der chinesischen Fosun Pharma. Der Aktienkurs hat sich zeitweise mehr als verdoppelt.

<strong>Inovio</strong><br/>Der Aktienkurs der amerikanischen Biotech-Firma Inovio hat sich seit Ende Februar fast vervierfacht. Im April ist der Impfstoff von Inovio in die klinische Prüfung eingetreten. Die Coalition for Epidemic Preparedness Innovations (Cepi) fördert das Impfstoff-Projekt von Inovio.: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 3 Monate

Inovio
Der Aktienkurs der amerikanischen Biotech-Firma Inovio hat sich seit Ende Februar fast vervierfacht. Im April ist der Impfstoff von Inovio in die klinische Prüfung eingetreten. Die Coalition for Epidemic Preparedness Innovations (Cepi) fördert das Impfstoff-Projekt von Inovio.

<strong>AstraZeneca</strong><br/>Auch der britische Pharmakonzern ist ein Impfstoff-Hoffnungsträger. AstraZeneca gab jüngst bekannt, den Corona-Impfstoff der Oxford University produzieren zu wollen. Diese Nachricht hatte für einen Kurssprung und ein neues Rekordhoch von über 102 Euro gesorgt.: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday

AstraZeneca
Auch der britische Pharmakonzern ist ein Impfstoff-Hoffnungsträger. AstraZeneca gab jüngst bekannt, den Corona-Impfstoff der Oxford University produzieren zu wollen. Diese Nachricht hatte für einen Kurssprung und ein neues Rekordhoch von über 102 Euro gesorgt.

<strong>Johnson & Johnson</strong><br/>Der US-Pharma- und Konsumgüterkonzern arbeitet ebenfalls an einem eigenen Impfstoff. Das Präparat soll Anfang 2021 zur Verfügung stehen, ab September sollen erste Tests laufen.: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 3 Monate

Johnson & Johnson
Der US-Pharma- und Konsumgüterkonzern arbeitet ebenfalls an einem eigenen Impfstoff. Das Präparat soll Anfang 2021 zur Verfügung stehen, ab September sollen erste Tests laufen.

<strong>Novavax</strong><br/>Als heißer Kandidat für einen Impfstoff gegen das Coronavirus wird auch Novavax gehandelt - auch wenn dieser 2020 wohl noch nicht verfügbar sein wird. Das US-Unternehmen ist ein wichtiger Impfstoffhersteller. Der Aktienkurs hat sich seit Mitte Januar verzehnfacht. 2015 notierte die Aktie aber noch deutlich höher bei über 200 Euro. : Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 3 Monate

Novavax
Als heißer Kandidat für einen Impfstoff gegen das Coronavirus wird auch Novavax gehandelt - auch wenn dieser 2020 wohl noch nicht verfügbar sein wird. Das US-Unternehmen ist ein wichtiger Impfstoffhersteller. Der Aktienkurs hat sich seit Mitte Januar verzehnfacht. 2015 notierte die Aktie aber noch deutlich höher bei über 200 Euro.

<strong>BioCryst</strong><br/>Ein anderer Virenspezialist könnte ebenfalls zum Zug kommen: Biocryst. Das US-Unternehmen soll an einem Mittel gegen das Virus arbeiten. Die Aktie von Biocryst ist seit April wieder kräftig angesprungen.: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 3 Monate

BioCryst
Ein anderer Virenspezialist könnte ebenfalls zum Zug kommen: Biocryst. Das US-Unternehmen soll an einem Mittel gegen das Virus arbeiten. Die Aktie von Biocryst ist seit April wieder kräftig angesprungen.

<strong>Vir Biotechnology</strong><br/>Die an der Nasdaq notierte US-Biotech-Firma gilt ebenfalls als Coronavirus-Profiteur. Vir Biotechnology verfügt über eine Bibliothek mit mehreren Antikörpern, die Coronaviren wie Mers und Sars neutralisieren können, betonen die Amerikaner. Der Kurs von Vir Biotechnology hat sich seit Ende Februar in etwa verdoppelt.: Kursverlauf am Börsenplatz Nasdaq für den Zeitraum 3 Monate

Vir Biotechnology
Die an der Nasdaq notierte US-Biotech-Firma gilt ebenfalls als Coronavirus-Profiteur. Vir Biotechnology verfügt über eine Bibliothek mit mehreren Antikörpern, die Coronaviren wie Mers und Sars neutralisieren können, betonen die Amerikaner. Der Kurs von Vir Biotechnology hat sich seit Ende Februar in etwa verdoppelt.

<strong>iBio</strong><br/>iBio ist ein führender Anbieter im Bereich pflanzlicher Pharmazeutika. Das Unternehmen arbeitet mit Hochdruck an der Bekämpfung der Corona-Pandemie. 2014 wurde gemutmaßt, dass iBio einen Impfstoff gegen Ebola entwickelt habe. Bis heute hat die Firma aber offenbar noch kein Produkt auf den Markt gebracht. Beobachter versuchen Anleger zu bremsen. Es sei nicht zum ersten Mal, dass die Aktie von iBio während einer Pandemie in die Höhe schoss. Auch Ende Februar sauste das Papier von gerade einmal 20 Cent auf über zwei Euro in die Höhe. Mittlerweile notiert die Aktie wieder bei 1,40 Euro.: Kursverlauf am Börsenplatz Tradegate für den Zeitraum 3 Monate

iBio
iBio ist ein führender Anbieter im Bereich pflanzlicher Pharmazeutika. Das Unternehmen arbeitet mit Hochdruck an der Bekämpfung der Corona-Pandemie. 2014 wurde gemutmaßt, dass iBio einen Impfstoff gegen Ebola entwickelt habe. Bis heute hat die Firma aber offenbar noch kein Produkt auf den Markt gebracht. Beobachter versuchen Anleger zu bremsen. Es sei nicht zum ersten Mal, dass die Aktie von iBio während einer Pandemie in die Höhe schoss. Auch Ende Februar sauste das Papier von gerade einmal 20 Cent auf über zwei Euro in die Höhe. Mittlerweile notiert die Aktie wieder bei 1,40 Euro.