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Die Autos der Zukunft CES-Modelle

FiatChrysler-Modell Portal auf der CES

FiatChrysler Portal
Die wohl spektakulärste Vorstellung auf der Consumer Electronics Show war die Vision des Chrysler-Prototypen "Portal". Der Elektro-Minivan, der auch autonom fahren kann, verblüfft mit auffälligen Schiebetüren und einem fast komplett umbaubaren Innenraum. Bis auf den Platz des Fahrers können alle Sitze verschoben oder herausgenommen werden. Die Türen lassen sich nach links und rechts aufschieben, statt sich auf konventionelle Art zu öffnen. Dank getrennter Sound-Zonen können die Eltern vorn Musik hören und die Kinder auf der Rückbank einen Film sehen. Ein Autoschlüssel für den Chrysler-Prototyp ist nicht notwendig. Sobald eine der Kameras den Autobesitzer sieht, öffnet der Wagen automatisch seine Tür. Ziel sei gewesen, ein Auto für junge Käufer so begehrt zu machen wie ein Smartphone, erklärte Chrysler-Managerin Ashley Edgar in Las Vegas.

Die Autos der Zukunft CES-Modelle

FiatChrysler-Modell Portal auf der CES

FiatChrysler Portal
Die wohl spektakulärste Vorstellung auf der Consumer Electronics Show war die Vision des Chrysler-Prototypen "Portal". Der Elektro-Minivan, der auch autonom fahren kann, verblüfft mit auffälligen Schiebetüren und einem fast komplett umbaubaren Innenraum. Bis auf den Platz des Fahrers können alle Sitze verschoben oder herausgenommen werden. Die Türen lassen sich nach links und rechts aufschieben, statt sich auf konventionelle Art zu öffnen. Dank getrennter Sound-Zonen können die Eltern vorn Musik hören und die Kinder auf der Rückbank einen Film sehen. Ein Autoschlüssel für den Chrysler-Prototyp ist nicht notwendig. Sobald eine der Kameras den Autobesitzer sieht, öffnet der Wagen automatisch seine Tür. Ziel sei gewesen, ein Auto für junge Käufer so begehrt zu machen wie ein Smartphone, erklärte Chrysler-Managerin Ashley Edgar in Las Vegas.

FiatChrysler-Kombi mit System für autonomes Fahren von WAYMO

Waymo
Der Google-Konzern Alphabet hat Mitte Dezember seine Sparte für selbstfahrende Autos ausgelagert und die Tochter Waymo gegründet. Diese soll keine eigenen Autos produzieren, sondern mit Autobauern kooperieren. So arbeitet Waymo unter anderem mit FiatChrysler im Bereich des autonomen Fahrens zusammen. Die ersten der 100 geplanten Testfahrzeuge werden auf der CES gezeigt. Dabei wird das mobile Betriebssystem Android in die selbstfahrenden Autos von Fiat Chrysler integriert.

Toyota Concept i auf der CES in Las Vegas

Toyota Concept i
Wie sich Toyota ein Auto mit integrierter künstlicher Intelligenz vorstellt, soll das "Concept-i" auf der CES demonstrieren. Dabei ersetzt der digitale Assistent "Yui" größtenteils Knöpfe und Touchscreens. "Yui" soll die Bedürfnisse der Autoinsassen erkennen und sogar voraussehen können, heißt es von Toyota - frei nach dem Motto "Nichts ist unmöglich". Zudem zeigt das Auto von außen per Display Fußgängern sowie nachfolgenden Fahrern an, ob es gerade autonom fährt oder von einem Menschen gesteuert wird.

Elektroauto von Faraday Future auf der CES in Las Vegas

Faraday Future
Der "Tesla-Jäger" Faraday hat in Las Vegas sein erstes Serienauto vorgestellt: den FF91. Der Elektroflitzer beschleunigt in nur 2,39 Sekunden von 0 auf 100 Stundenkilometer – und damit schneller als ein Ferrari oder ein Tesla. Ein futuristischer Laser-Sensor ermöglicht das autonome Parken. Doch bei der Vorführung auf der CES misslang das. Als der chinesische Milliardär Jia Yueting, Gründer von Faraday, den Knopf drückte, passierte… nichts. Wie da Faraday mit Tesla konkurrieren soll, bleibt unklar.

BMWi

BMWi

BMW Holo Active Touch

BMW Holo Active Touch
BMW-Entwicklungschef Klaus Fröhlich enthüllte in Las Vegas zudem eine Konzeptstudie für den Innenraum eines künftigen autonomen Autos. Dabei geht es um neues Bedienkonzept. Über eine Art Hologramm, eine virtuelle Touchscreen, soll der Fahrer künftig die Klimaanlage oder das Entertainment-System steuern können, ohne eine Oberfläche berühren zu müssen.

Mercedes Concept EQ

Mercedes EQ
Auf der Automesse in Paris zeigte Mercedes ein erstes Konzeptfahrzeug der neuen Elektromarke "EQ". Bis 2025 sollen die E-Autos einen Anteil von 15 bis 25 Prozent am gesamten Absatz ausmachen. Auf der CES in Las Vegas stellten die Mercedes-Ingenieure konkrete Anwendungen im Feld der künstlichen Intelligenz wie verbesserte Bilderkennung und intelligente Parkplatzsuche vor. Außerdem gibt die Vision Van einen Ausblick darauf, wie die Zukunft von Paketauslieferungen aussehen könnte. Die Schwaben präsentieren einen Mercedes Sprinter, von dem Roboter ausgesendet werden, die die Paketzustellung über die letzten ein oder zwei Kilometer übernehmen.

Jen-Hsun Huang, Nvidia-Ceo präsentiert auf der CES 2016 die Funktionsweise des Supercomputers Drive PX

Audi Nvidia
Audi hat auf der CES gemeinsam mit Nvidia ein selbstfahrendes Auto mit künstlicher Intelligenz vorgestellt. Dabei tritt die Software als eine Art Co-Pilot auf und warnt vor potenziellen Gefahren im Verkehr - zum Beispiel wenn ein Radfahrer auf der Fahrbahn schlecht sichtbar ist oder sich ein anderes Fahrzeug im toten Winkel befindet. Der Computer greift aber erst ein, wenn der Fahrer die Gefährdung nicht erkennt.

Ford Fusion mit Lidar Sensor Technologie

Ford Fusion mit Lidar-Sensoren
Ein Schlüsselement des autonomen Fahrens sind sogenannte Lidar-Sensoren oder Lichtradar-Systeme. Mit ihnen können die Autos ihre Umgebung auf eine Entfernung von bis zu 200 Meter klar erkennen und bewerten. Bei der CES stellt Ford eine neue Version seiner selbstfahrenden Testautos mit noch moderneren Lidar-Sensoren vor. Zudem zieht der digitale Amazon-Assistent Alexa in die Ford-Modelle ein.

Honda neuV

Honda neuV
Der japanische Autobauer hat einen selbstfahrenden Elektro-Kleinwagen im Gepäck. Das Konzeptauto NeuV zeigt die Möglichkeiten, wie sich die Fahrzeuginsassen anderweitig beschäftigen können, wenn sie nicht mehr am Steuer sitzen müssen. Ein "Gefühlsmotor" soll sich dank künstlicher Intelligenz besonders gut auf die Passagiere einstellen. Noch ist das alles freilich eine reine Zukunftsvision.

Rinspeed Oasis

Rinspeed Oasis
Stets ein Hingucker auf den Automessen sind die futuristischen Konzeptfahrzeuge des Schweizer Autovisionärs Frank Rinderknecht. Auf der CES zeigt er mit dem Rinspeed Oasis, welche neuen Komfortmöglichkeiten ein autonomes Elektrofahrzeug bietet: von drehbaren First-Class-Polstern, Bildschirmen in Fahrzeugbreite, Surround-Sound aus zwei Dutzend Lautsprechern bis hin zum eingebauten kleinen Wintergarten hinter der Frontscheibe.

Schaeffler Bio-Hybrid

Schaeffler Bio-Hybrid
Der Autozulieferer mischt ebenfalls bei der CES mit und präsentiert Lösungen zum autonomen Fahren und zur Elektromobilität. Auf dem Schaeffler-Stand steht der platzsparende Bio Hybrid im Rampenlicht. Hier wird das Wälzlager zum Sensor. Wälzlager oder Kugellager sind wichtig. Sie fixieren Achsen und Wellen so, dass sie für eine bestimmte Aufgabe beweglich bleiben.

Biometrie und Fingerabdrucksensor von Continental

Conti: Fingerabdruckscanner und Gesichtserkennung
Sicherheit steht für Conti in Las Vegas im Vordergrund. Der Autozulieferer präsentiert in Las Vegas neue Techniken wie ein Fingerabdruckscanner und Gesichtserkennung, die Autos gegen Diebstahl sichern und gleichzeitig komfortabler machen sollen. Der individuelle Fingerabdruck dient als zweites Erkennungsmerkmal neben dem Autoschlüssel. Darüber hinaus soll eine Innenraumkamera das Gesicht des Fahrers erkennen und so die Sitz- und Spiegelposition sowie die Klimaanlage für den jeweiligen Fahrer optimal einstellen.