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Premium-Automarken im April gefragt Europäer wählen BMW und Daimler

Stand: 17.05.2019, 14:42 Uhr

Die Lust der Europäer auf Autos lässt weiter nach. Bereits den achten Monat in Folge sank im April der Absatz - vor allem wegen der Briten. Nur Daimler, Porsche und BMW konnten dem Trend trotzen.

BMW ST: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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Vor allem der Münchner Premium-Autobauer gab im April kräftig Gas.

BMW stach mit zweistelligen Zuwachsraten beim Absatz positiv hervor. 12,6 Prozent mehr Fahrzeuge der Kernmarke BMW verkauften die Bayern. Der Konzern erzielte ein Plus von 7,7 Prozent.

Smart treibt Daimler-Absatz an

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Auch Daimler konnte bei den Neuzulassungen zulegen. Die Schwaben verkauften 5,4 Prozent mehr Autos in Europa. Besonders begehrt waren die Smart-Flitzer. Die Kleinwagenmarke verzeichnete ein Plus von über einem Fünftel bei den Verkäufen. Die Marke Mercedes steigerte den Absatz um 3,6 Prozent.

VW schwächelt

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Für VW dagegen lief's im April weniger rund. Der Absatz des Wolfsburger Autobauers sank um 3,7 Prozent.

Die größten Einbußen verzeichneten die Marken VW und Audi. Skoda, Seat und Porsche konnten indes mehr Fahrzeuge verkaufen. Bei Porsche betrug das Absatzplus rund fünf Prozent.

Europas Automarkt schrumpft den achten Monat in Folge

Europaweit wurden gut 1,3 Millionen Autos im April verkauft. Das ist ein Minus von 0,4 Prozent. Immerhin: Im März war der Rückgang mit 3,9 Prozent aber noch deutlich größer gewesen.

Schuld an der trüben Autokonjunktur in der EU war erneut Großbritannien. Dort fiel die Nachfrage um über vier Prozent. Auch in Deutschland gab's einen Rückgang von 1,1 Prozent. In Italien und Spanien hingegen zogen die Neuzulassungen an.

nb