Luftbild, Neuwagen im Hamburger Hafen

Umbruch in der Autobranche Wie zwölf Konzerne den Weltmarkt beherrschen

Stand: 12.11.2019, 15:31 Uhr

Die Autobranche ist im Wandel - einige Experten sagen, ohne Fusionen geht in Zukunft nichts mehr. Jüngst nahmen sich das Fiat Chrysler und Peugeot-Citroën zu Herzen. Durch deren Fusion sind sie zum drittgrößten Autokonzern nach Umsatz geworden.

In der Autobranche gibt es seit einigen Monaten, fast schon Jahren, eine Konsolidierungswelle. "Wir erleben die größten Veränderungen seit Jahrzehnten", erklärte Ferdinand Dudenhöffer vom Car-Center Automotive Research an der Uni-Duisburg-Essen.

In den vergangenen Jahren hat sich viel getan: PSA übernahm Opel, BMW und Daimler kooperieren beim Carsharing-Geschäft und Toyota sucht Kontakt zu Subaru. Jüngst bestätigten die beiden bereits aus Großfusionen hervorgegangenen Autokonzerne Fiat Chrysler und Peugeot-Citroën (PSA) ihren Zusammenschluss.

Fiat Chrysler und Peugeot-Citroën auf der Überholspur

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Mittagsmagazin vom 04.12.2019

Der neue Autogigant reiht sich ein in die Top 5 der weltweit größten Autohersteller. Mit einem Umsatz von gemeinsam 184,4 Milliarden Euro im Jahr 2018 überholt der neue Autoriese sogar Daimler und belegt hinter dem VW-Konzern und Toyota den dritten Platz. Welches Potenzial die neue Kooperation hat, wird ersichtlich, wenn man die Anzahl der Untereinheiten der neuen Gruppe betrachtet: Elf Marken gehören zum neuen transatlantischen Bündnis.

Markt erlebt eine Konzentration

Durch die Fusionen erlebt die Branche derzeit eine starke Konzentration. Einige wenige Gruppen teilen sich sehr viele Marken. Die größten Gruppen sind dabei der Volkswagen-Konzern, die Allianz zwischen Renault, Nissan und Mitsubishi, sowie die Kooperation zwischen Fiat Chrysler und PSA.

Die zwölf größten Gruppen teilen sich insgesamt gut 60 Marken. Aber wer gehört eigentlich zu wem? Wir geben einen Überblick. Die ein oder andere Überraschung ist garantiert dabei.

ms