Kupfermine im Tagebau in Santa Rita, New Mexico, USA

Nickel und Co im Rampenlicht Rohstoffe für Batterien stark gefragt

Stand: 26.09.2019, 11:00 Uhr

Mit der Etablierung von Elektroautos steigt auch die Nachfrage nach Rohstoffen, wie beispielsweise Nickel. Sie sind wichtige Bestandteile der Akkus.

Wie die Internationale Autoausstellung (IAA) in Frankfurt jüngst gezeigt hat, befindet sich die Automobilbranche im Wandel: Elektroautos sind im Kommen, Verbrennungsmotoren könnten bald schon Geschichte sein. Ein Ende dieses Trends ist nicht in Sicht.

Große Akkus, wie sie in Elektroautos verbaut werden, bestehen hauptsächlich aus metallischen Rohstoffen. Nickel, Kobalt, Kupfer, Mangan und Lithium sind die wichtigsten Beispiele.

Nickelpreis enorm gestiegen

Die plötzlich erhöhte Nachfrage nach Nickel sorgt derzeit für ein Defizit in der Förderung des Schwermetalls. Sein Preis ist in den vergangenen Monaten signifikant gestiegen: In den vergangenen drei Monaten um rund 40 Prozent.

Entwicklungen für Anleger interessant

Die aktuellen Entwicklungen können für Anleger interessant sein. Glaubt man einer Studie von WisdomTree, einem Vermögensverwalter aus den USA, könnte es sich lohnen, weiter auf steigende Nickelpreise zu setzen. Verschiedene Experten gehen davon aus, dass die Nachfrage der anderen Rohstoffe in Zukunft ebenfalls steigen wird.

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Batterie-Metalle im Fokus Der Aufstieg des Elektroautos

Nickel-Mine Ravensthorpe von BHP Billiton

Nickel
Der schwer zu fördernde Rohstoff erfreut sich erhöhter Nachfrage aufgrund des Wandels in der Automobilbranche. In den vergangenen Monaten ist der Preis von Nickel um rund 40 Prozent gestiegen und erreichte ein Fünf-Jahres-Hoch.
Eine Studie von WisdomTree legt nahe, dass die Nachfrage nach Nickel auch in Zukunft steigen wird. Denn die Batterietechnologie könnte sich so entwickeln, dass der Nickel-Anteil in den Akkus höher wird. Prognosen von Wood Mackenzie deuten darauf hin, dass der Nickelmarkt von 2,3 Millionen Tonnen auf 4,0 Millionen Tonnen bis 2040 anwachsen könnte.