Schwarzes Ölfass und Dollarzeichen

Der Ölmarkt ist angeschlagen

Stand: 19.12.2018, 10:40 Uhr

Die Ölpreise haben am Mittwoch ihre Anfangsgewinne nicht behauptet und sind ins Minus gedreht. Am Morgen kostet ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 56,65 Dollar, ein Minus von einem halben Prozent. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte (WTI) fällt 1,3 Prozent auf 46,42 Dollar.

Seit Wochenbeginn haben die Ölpreise ihre Verlustserie ausgeweitet, zuletzt verstärkt gestern. Seit Anfang Oktober sind die Weltmarktpreise um etwa 40 Prozent eingebrochen. Auch die Stabiliserungsbemühungen des Ölkartells Opec sowie anderer großer Förderländer wie Russland helfen bisher nicht.

Zuletzt haben Konjunktursorgen die Talfahrt beschleunigt. Gleichzeitig dürfte das Angebot vor allem in den USA weiter steigen. Die Vereinigten Staaten sind dabei, zum größten Ölproduzenten der Welt aufzusteigen. Entscheidend dafür ist die Fracking-Technologie zur Förderung von Schieferöl.

Öl (Brent): Kursverlauf am Börsenplatz Deutsche Bank für den Zeitraum Intraday
Kurs
68,41
Differenz relativ
+1,60%
Öl (WTI): Kursverlauf am Börsenplatz Deutsche Bank für den Zeitraum Intraday
Kurs
58,49
Differenz relativ
+1,16%