Brennende Bitcoinmünze

So tief kann es noch gehen Goldman Sachs warnt vor Bitcoin-Crash

Stand: 13.03.2018, 10:44 Uhr

Die Online-Foren sind voll von Leidensberichten gequälter Bitcoin-Anleger. Doch laut Goldman Sachs steht ihnen das Schlimmste noch bevor.

Bitcoin in US-Dollar: Kursverlauf am Börsenplatz Crypto Currencies für den Zeitraum Intraday
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In der vergangenen Woche sind viele Kryptowährungen heftig unter Druck geraten. Ein hartes Vorgehen von Behörden in Japan und den USA gegen Kryptobörsen sorgte für einen Abwärtssog. Der Bitcoin verlor rund ein Viertel seines Wertes und rutschte zeitweise sogar unter die 9.000-Dollar-Marke.

Zu Wochenbeginn konnte sich der Bitcoin allerdings wieder zumindest etwas stabilisieren. Laut der Plattform Coinmarketcap notiert die Cyberdevise aktuell bei 9.186 Dollar. Doch das ist vielleicht nur die Ruhe vor dem Sturm.

Größerer Abwärtsimpuls voraus

Das dicke Ende kommt noch. Das glauben jedenfalls Sheba Jafari, Technische Analystin bei Goldman Sachs, und ihr Team. Der Rutsch unter die Unterstützung bei 9.210 Dollar verheiße nichts Gutes.

»Der Bruch ist signifikant und hat das Potenzial zu einer größeren Abwärtsbewegung.«

Februar-Tief im Visier

Die nächste wichtige Haltezone für den Bitcoin macht Jafari nun bei 7.687 bis 7.198 Dollar aus. In diesem Bereich verlaufe auch die wichtige 200-Tage-Linie.

Auch auf die Frage, wie tief der Bitcoin noch fallen wird, haben Jafari und ihr Team eine Antwort. Demnach sollten Anleger die 7.000-Dollar-Marke im Auge behalten. Sollte der Bitcoin auch diese Unterstützung durchbrechen, sollten sich Anleger auf einen Bruch des Februar-Tiefs bei 5.922 Dollar einstellen.

ag