Ein Goldbarren auf -Münzen

BaFin stoppt kuriose Kryptowährung

Stand: 12.11.2019, 10:45 Uhr

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Die Finanzaufsicht BaFin hat nach Informationen des "Handelsblatts" ein Projekt für den Vertrieb der Kryptowährung KBC gestoppt. Wie die Zeitung berichtet, hat die Behörde am Montag den Stuttgarter Goldhändler Karatbars aufgefordert, sein Angebot einzustellen. Sie begründeten die Entscheidung damit, dass Karatbars in Deutschland "ohne Erlaubnis" ein Geschäft mit elektronischem Geld betrieben habe.

Nach eigenen Angaben hat die Firmengruppe im Frühjahr 2018 mit dem Karatgold Coin (KBC) rund 100 Millionen Euro bei Anlegern eigesammelt. Über eine Stiftung in Belize legte die Gruppe zwölf Milliarden Coins auf. Sie sollten wie Kryptogeld digital einsetzbar sein, aber gleichzeitig die Sicherheit wie Gold besitzen. Harald Seiz, Chef von Karatbars, kündigte nach Angaben des "Handelsblatts" Widerstand gegen die Entscheidung an. Laut dem Bericht ermittelt die Staatsanwaltschaft Stuttgart in mehreren Verfahren gegen den Firmenchef.